Dienstag, 1. September 2026

Bildgedanken zum Monatsanfang


 

September

neugierig, offen

auf dem Weg

mutig, einfach mal zu sein

Ich


Heute sitzt Pippi an ihrem Schreibtisch.

Langsam muss sie sich von ihrem kleinen Balkon verabschieden. Auf leisen Sohlen kommt der Herbst angeschlichen.

Pippi seufzt.

Wo ist nur die Zeit geblieben?

Schon September.

Wieder 30 leere Blätter liegen vor ihr.

Pippi tippt unschlüssig mit ihrem Kuli auf die Schreibtischplatte.

Soll ich mir diesmal wirklich etwas vornehmen?

Ein Monatsmotto überlegen?

Sie schüttelt den Kopf.

Eine ganze Weile sitzt Pippi nur so da und schaut aus dem Fenster.

Die Blätter der alten Eiche tanzen im Wind, weiße Wattewolken ziehen ihre Bahnen am Himmelszelt.

Plötzlich huscht ein Lächeln über Pippis Gesicht.

„Ha, ich hab’s!“, ruft sie beschwingt.

Ich mache mich selbst zum Motto des Monats.

Bleibe neugierig und offen, was der neue Monat so im Gepäck hat.

Ich bin ja schon auf dem Weg und werde, Babyschritt für Babyschritt, immer mehr ich selbst.

Ich brauche das Rad nicht neu zu erfinden und alles zu optimieren.

Es reicht, wenn ich mutig einfach mal nur da bin und das Leben auf mich zukommen lasse.

Sie hält kurz inne.

Dann nickt sie zustimmend.

„Ja, genauso mache ich es!“

Na dann, willkommen September.

Die 30 leeren Blätter werden wir schon schön bunt gestalten. Und ab und zu ein dunkler Klecks – der macht es lebendig.

Auf geht’s!


Schön, dass du hier vorbeigeschaut hast. Wenn dir meine Gedanken ,Geschichten  und Bilder gefallen, freue ich mich, wenn du meinem Blog folgst. ☕🌿

Montag, 31. August 2026

Monatsende


 Monatsende

Pippi erinnert sich

Etwas gedankenverloren sitzt Pippi auf dem Balkon und schaut in die Wolken.

In der Stille hört man quasi, wie sich das Gedankenkarussell in ihrem Kopf atemberaubend schnell dreht.

Tja, da flüstert auch noch Francia Elegancia in Pippis Ohr.

„Wie war das?“

„Was war das Motto vom Monatsanfang?“

„Leichtigkeit, neue Wege gehen, kleine Glücksmomente sammeln?“

„Nun, meine Liebe, das klappte ja nicht so wirklich!“

Francia Elegancia kichert schadenfroh.

„Wie auch schon im Juli. So wirklich rund läuft es nicht.“

Das muss sie natürlich noch hinterherschieben.

Pippi runzelt verärgert die Stirn.

„Pass bloß auf, liebe Francia Elegancia, sonst landest du wieder bei Frida im Strandkorb.“

So, meine Liebe, Ohren auf. Hier kommt meine Version vom August.

Es war kein leichter, unbeschwerter Sommermonat. Nein, wahrlich nicht.

Von allem zuviel.

Zuviel Hitze, zuviel Stress, zuviele Gedanken, zuviel Lärm, zuviel Schmutz, zuviel Chaos usw.

ABER!

Aber er war ein unperfekter Monat. Und das war richtig so.

Trotzdem habe ich kleine Glücksmomente gesammelt, es war ein Hauch von Leichtigkeit zu spüren und ich bin dabei, neue Wege zu gehen.

Wir haben unseren 37. Hochzeitstag gefeiert und das Damoklesschwert der Heizungsarbeiten schwebt nicht mehr über uns.

Somit kann ich den August mit folgendem Fazit abschließen:

Es war ein unperfekter Monat und trotzdem im Großen und Ganzen ein glücklicher Monat.

Jetzt lasse ich ihn dankbar los und er kommt ins Schatzkästchen der Erinnerungen.

Punkt! Ende! Aus!

Zufrieden lehnt sich Pippi entspannt zurück.

Das Gedankenkarussell dreht sich sachte im Wind und auch Francia Elegancia ist verstummt.

Und alle warten gespannt auf den September.


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Samstag, 29. August 2026

Sonnenstrahlen

 8


Eine chaotische Woche

So, nun ist auch diese Woche schon wieder Geschichte.

Und die Heizungsarbeiten sind endlich beendet. 🙏

Tja, und ich sitze hier wie ein angeschossenes Reh.

Natürlich musste sich das Angeschlagensein auch noch zu einer fiesen Erkältung entwickeln. 🙈

An Auskurieren war allerdings nicht zu denken. Also: Augen zu und durch.

Es war laut, staubig, unruhig und anstrengend – aber tatsächlich nicht so schlimm, wie ich es mir vorgestellt hatte. Zum Glück war eine sehr kompetente Mannschaft am Start und Donnerstagabend war der Spuk vorbei.

Die neuen Heizungen hängen, die Rohre sind verlegt, die Verkleidungen angebracht, das Laminat wieder dort, wo es hingehört, die Kisten ausgepackt und alles wieder an seinem Platz.

„Und plötzlich sieht es wieder nach Zuhause aus. 🥰“

Und jetzt heißt es erst einmal: durchatmen.

Damit mein Hirn nicht wieder nur das Negative abspeichert, habe ich mich auf die Suche nach ein paar Sonnenstrahlen gemacht.

Tatsächlich haben sich drei durch das Chaos geblinzelt:

☀️ Zwei wunderbare Telefonate mit meinen beiden Söhnen – einmal Köln und einmal Australien. 😍

☀️ Endlich mal wieder einen Gottesdienst aus dem Kölner Dom geschaut.

☀️ Und natürlich: das Ende der Heizungsarbeiten. 🙏

Jetzt wird alles wieder ins Schatzkästchen der Erinnerungen gepackt, tief durchgeatmet und nach vorne auf die neue Woche geschaut.

Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende.

Herzlich

Pippilotta 🙋‍♀️🤍


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Samstag, 22. August 2026

Sonnenstrahlen

 


Eine verrückte Woche.

Die vergangene Woche war rund, bunt und vor allem anstrengend.
Ich bin ziemlich geschafft und gesundheitlich etwas angeschlagen.

Doch trotzdem habe ich einige Sonnenstrahlen gefunden und in mein Schatzkästchen der Erinnerungen gepackt. Sie sind diesmal ziemlich ungewöhnlich.

Besonders dankbar bin ich für den Regen und das Ende der furchtbaren Hitze. Endlich wieder durchatmen!

Und ich habe festgestellt, wie entspannend Rituale sein können. Dazu vielleicht ein anderes Mal mehr.

Doch der verrückteste Sonnenstrahl ist wohl, dass ich tatsächlich froh bin über den Beginn der Arbeiten im Zuge der Renovierung unserer Heizungsanlage.

Seit Anfang Juli wird schon im Haus gewerkelt. Wir wussten auch, dass in unserer Wohnung einiges gemacht werden muss – nur leider nicht wann. Einen festen Termin gab es nicht.

Nun ging diese Woche plötzlich alles holterdiepolter.

Am Donnerstagmorgen hieß es:

„Freitag ab 11 Uhr fangen wir bei Ihnen an.“

Ich war ziemlich geschockt. 😳
Denn das bedeutete: Schränke ausräumen, Sachen einpacken und Möbel zum Teil verrücken.

Kurz gesagt: Mein Mann und ich haben am Donnerstag den ganzen Tag Kisten gepackt.

Am Freitagmittag ging es dann tatsächlich los. Inzwischen sind alle alten Heizkörper entfernt und zwei neue hängen schon.

Ab Montag geht es weiter – mit viel Lärm und Schmutz. Im Moment leben wir auf einer kleinen Baustelle.






Am Anfang war ich überhaupt nicht begeistert davon. Inzwischen bin ich aber einfach nur froh, dass es endlich losgeht. Vielleicht haben wir Ende nächster Woche das Gröbste tatsächlich überstanden.

Jetzt wird erst einmal durchgeatmet und Kraft gesammelt. Denn nächste Woche wird es vermutlich noch einmal laut und staubig.

Aber irgendwann sind die Kisten wieder ausgepackt, die Heizkörper hängen und unsere Wohnung ist wieder unsere Wohnung.

Bis dahin nehme ich die kleinen Sonnenstrahlen mit und vertraue darauf, dass auch aus einem ziemlich verrückten Durcheinander irgendwann wieder etwas Gutes entsteht. ☀️

Soweit meine Sonnenstrahlen für diese Woche.
Manchmal sind sie eben ein bisschen verrückt. ☀️

Herzlich
Pippilotta 🙋‍♀️🫠


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Montag, 17. August 2026

Bildgedanken

 

Bildgedanken 🌈

Auch heute ein paar Gedanken für die kommende Woche, kombiniert mit einem Bild.





Diese Welt

farblos,funktional 

bloß nicht auffallen 

Ist unauffällig eigentlich schöner?

NEIN!


Wo sind eigentlich die Farben hin?

Ein ganz normaler Vormittag am Montag.

Ich sitze an der Tramhaltestelle, warte auf die Bahn und schaue so vor mich hin.

Irgendwas stört mich. Aber was?

Da tippt mir imaginär Flippi auf die Schulter und flüstert:

„Sag mal, Pippilotta, wo sind eigentlich die Farben hin? Alles wirkt so farblos, funktional und irgendwie müde.“

Ja, genau das ist es!

Autos überwiegend schwarz, grau, weiß.
Riesige, klobige Blechkisten auf vier Rädern.

Die Häuser ebenfalls leblose Kästen aus Beton und Glas.

Wo ist die Schönheit hin?

Keine Verzierungen, kein bisschen Farbe.

Dann in der Bahn.

Menschen mit mürrischen Gesichtern im farblosen Einheitslook. Kopfhörer auf, Handy vor der Nase und eine unsichtbare Mauer um sich herum.

Ein unsichtbares Schild auf der Stirn:

„Nicht ansprechen, nicht anfassen. Explosionsgefahr!“

Es ist paradox.

Früher gab es überwiegend Schwarz-Weiß-Filme und die Menschen waren lebendiger, bunter und fröhlicher.

Heute gibt es Farbfilme und die Welt versinkt in Düsternis.

Natürlich ist die ganze Welt in Schieflage. Das ist nicht zu leugnen.

Und nein, früher war auch nicht alles besser.

Es gab schon immer schwere Zeiten und wird sie auch immer geben.

Vielleicht ist die Welt gar nicht düsterer geworden.

Vielleicht haben wir nur verlernt, Farben und Leichtigkeit hineinzubringen.

Vielleicht braucht die Welt einfach wieder ein bisschen mehr:

„Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt.“

Einfach ein bisschen mehr Pippi Langstrumpf.

Darum mein Motto für die Woche:

„Malt die Welt ein bisschen bunter. 🌈“

Eine schöne, neue und farbenfrohe Woche wünsche ich euch.

Herzlich
Pippilotta 🫠🙋‍♀️


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Samstag, 15. August 2026

Sonnenstrahlen ☀️



 

Sonne, 37 Jahre WIR & Herr Jammerowski

Was war das für eine Woche!
Während draußen die Sonne versucht hat, uns dezent zu braten, gab es auch zwischenmenschlich ein paar Highlights zu feiern. ☀️😂

1. 37. Hochzeitstag:

Das absolute Highlight! ❣️
37 Jahre WIR. Yin und Yang. ❤️
Mit Höhen und Tiefen, Ecken und Kanten, Stürmen, aber auch ganz viel Liebe.

37 Jahre – der beste Beweis, dass man sich auch nach Jahrzehnten noch richtig gerne haben kann.
Auf die nächsten gemeinsamen Jahre! ❣️

2. Endlich wieder im Fitnessstudio:

Herr Jammerowski wurde eiskalt ausgeknockt. 😂
Die Geräte haben mich zwar kurz verwirrt angeschaut
(Hallo, wer bist du denn?),
aber die Fitness feierte stolz ihr Comeback. 💪

3. Grenzen gesetzt:

„Nein“ ist schließlich ein vollständiger Satz.
Und es tut erstaunlich gut, Grenzen zu setzen.

Nein zu nervigen Bitten, Zeitfressern, zu Herrn Jammerowski, Francia Elegancia, Flippi usw.

Ein „Nein“ dazu ist ein „Ja“ zu mir selbst. ❤️


Fazit:
Eine gute Woche mit vielen Sonnenstrahlen im Herzen, einer Extraportion Liebe im Gepäck und dem guten Gefühl, wieder ein Stück mehr für sich selbst einzustehen.

Dankbar lasse ich los, fülle das Schatzkästchen der Erinnerungen auf und freue mich auf eine weitere Woche Lebenszeit. ☀️

Welche Sonnenstrahlen haben deine Woche erhellt?

Herzlich
Pippilotta 🫠🙋‍♀️



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Mittwoch, 12. August 2026

Digitalart 🌼

 Heute einfach mal ein paar Bilder.

Das erste ist das Original, die anderen sind mit der Lumii App digital bearbeitet.

Ich finde es immer wieder faszinierend, was aus einem ganz einfachen Foto entstehen kann. Ein bisschen ausprobieren, ein bisschen herumspielen – und plötzlich sieht das gleiche Motiv ganz anders aus. 🌼











Ich wünsche euch einen entspannten Abend.

Herzlich

Pippilotta 🫠🙋‍♀️




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Montag, 10. August 2026

Bildgedanken



Bildgedanken ☁️

Ein paar Gedanken für die neue Woche, kombiniert mit einem Bild.




Wolken
weiß, grau
kommen und gehen
malen Bilder ins Blau

Träume



Gerade saß ich da und schaute aus dem Fenster. Beim Anblick der wunderschönen Wolken – zack – kam mir die Idee zu diesen Bildgedanken.

Auf diese Wolken möchte ich alle negativen Gedanken, die so umherschwirren, setzen und sie weit weg ins All pusten.

Natürlich leben wir nicht auf einem Ponyhof im rosaroten Wolkenkuckucksheim.

Krieg, Katastrophen, Hitze, Dürre, kurz: der Klimawandel, Inflation und und und.

Ja, alles ist da.

Und nein, ich rede das nicht klein und verschließe auch nicht die Augen davor.

Doch ich habe beschlossen, mich nicht davon unterkriegen zu lassen.

Leider gibt es immer noch so viele Zeitgenossen, die im Negativbad unverdrossen Runde um Runde drehen.

Die rufen mir zu:

„Hey, hast du keine Augen im Kopf? Siehst du das Negative nicht? Du kannst es doch nicht leugnen. Es ist nicht alles Gold, was glänzt.“

Ich stehe dann ruhig am Rand, werfe ihnen einen Rettungsring zu und antworte:

„Na, dann viel Spaß beim Kraulen. Ich geh inzwischen Sonnenstrahlen sammeln und schaue den Wolken zu.“ ☀️☁️

Deswegen mein kleines Motto für die Woche:

„Nicht das Negative leugnen – aber dem Positiven seinen Platz geben.“ ❤️

Möge euch die neue Woche viele Sonnenstrahlen und Wolkenträume schenken.

Herzlich
Pippilotta 🫠🙋‍♀️




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Samstag, 8. August 2026

Sonnenstrahlen

 ☀️ Sonnenstrahlen


Warum immer so negativ?


Heute möchte ich mal ein paar Gedanken über negatives Denken mit euch teilen.


Dazu eine kleine persönliche Geschichte.


Gestern Abend war ich zu einem Grillfest eingeladen. Vorher gab es eine halbe Stunde Lachyoga. Einige Teilnehmer kannte ich, den Großteil allerdings nicht.


Die Begrüßung fiel nicht gerade freundlich aus und es gab noch ein paar andere unerfreuliche Dinge.


Kurz gesagt: Ich war von dem Abend enttäuscht und frustriert.


Als ich nach Hause kam, bekam der arme Balu – alias mein Mann – erst einmal die Ohren vollgejammert. 😂


Kurz vorm Schlafengehen meinte er dann lapidar:


„Versuche doch mal, dich nicht nur an das Negative zu erinnern. Wechsel doch mal die Perspektive. Es gab doch bestimmt auch positive Augenblicke, ein paar bestimmt.“


Tja.


Und heute Morgen unter der Dusche – lach – fiel mir doch tatsächlich etwas ein.


„Mensch, Pippi“, dachte ich, „früher, als du noch aktiv gebloggt hast, da gab es doch die Sonnenstrahlen.“


„Könnte ich vielleicht wieder reaktivieren.“


So. Meine Überlegung.


Und genau das habe ich vor.


Was sind nun die Sonnenstrahlen?


Sonnenstrahlen sind die positiven Dinge eines Tages oder einer Woche.


Die werden gesammelt und kommen ins Schatzkästchen der Erinnerungen. Dort können sie in schlechten Zeiten für ein bisschen gute Laune sorgen.


So ähnlich wie bei „Frederick“. ❤️


Denn genau das ist das Fatale an negativen Gedanken: Sie verdrängen beziehungsweise überlagern die positiven Erlebnisse – und unser dummes Hirn speichert sich natürlich ausgerechnet das Negative besonders schön ab.


Darum ist ein Perspektivwechsel so wichtig.


Und ebenso wichtig ist es, sich bewusst an die positiven Dinge zu erinnern.


Doch genug Theorie.


Hier nun die ersten reaktivierten Sonnenstrahlen.



– Szenenwechsel –



☀️ Sonnenstrahlen


Wie war denn nun die Woche?


Ich muss sagen: durchwachsen.


Vieles, was ich mir vorgenommen hatte, konnte ich nicht umsetzen.


Nein, so richtig zufrieden bin ich damit nicht.


Doch ich halte bewusst Ausschau nach den Sonnenstrahlen, sammle sie und packe sie in mein Schatzkästchen der Erinnerungen.


Hier sind sie:


          Zur Ansicht einfach aufs Bild klicken. 


Und diese drei Dinge werde ich mitnehmen.


Jetzt schließe ich die Woche ab – sogar mit einem kleinen Lächeln.


Ich genieße den Sonntag und starte entspannt in eine neue Woche.


Herzlich

Pippilotta🫠 🙋‍♀️



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Donnerstag, 6. August 2026

Optimierungswahn

 






Muß ich das Rad neu erfinden?

Pippi sitzt, wie so oft, auf ihrem kleinen Balkon. Gerade hat sie in alten Fotos gestöbert.

Plötzlich bleibt ihr Blick an einem Bild aus dem Jahr 2015 hängen.

„Nanu, das gibt es doch gar nicht“, denkt sie.

„Soso … ich habe mich gar nicht neu erfunden, sondern wiedergefunden.“

Was fasziniert Pippi denn so?

Damals auf einem Ausflug: rote Hose, Jeansbluse, Frau von Stroh, bunte Kette und Madame Coloré.

Und heute?

Wieder auf einem Ausflug – mit roter Hose, Jeansbluse und Frau von Stroh.

„Hm, wie interessant. Irgendwie hatte ich schon damals einen Faible für farbenfrohe Kleidung“, murmelt sie vor sich hin.

Eine Weile betrachtet sie beide Fotos.

„Da stellt sich mir die Frage: Warum habe ich das eigentlich nicht beibehalten?

Ich bin im Mainstream, auf der Jagd nach immer neuen Trends, fast untergegangen. Und das nicht nur in Sachen Mode.

Kleidung, Frisur, Ernährung, Sport – alles sollte ständig optimiert werden. Und wenn ich ehrlich bin, bin ich davon noch immer nicht ganz frei.“

Pippi runzelt nachdenklich die Stirn.

Da meldet sich ganz leise die Stimme von Francia Elegancia.

„Ha! Warum wohl? Es gibt doch immer etwas zu verbessern. Der Fortschritt ist nicht aufzuhalten. Man muss sich anpassen, sonst stirbt man aus wie die Dinosaurier.“

Pippi schüttelt den Kopf.

„Nein, liebe Francia, nicht unbedingt – und schon gar nicht um jeden Preis.

Fortschritt und Mainstream sind zwei verschiedene Paar Schuhe.

Ich muss nicht jedem Modetrend hinterherlaufen. Ich muss auch nicht jeden Hype bei Ernährung, Sport oder Reisen mitmachen.

Ich weiß selbst am besten, welche Kleidung mir steht, welches Essen mir guttut und was zu meinem Leben passt.“

Francia Elegancia hebt eine Augenbraue.

„Also ich finde immer etwas an mir oder meiner Umwelt, das einer Verbesserung bedarf.“

Pippi lächelt.

„Kannst du. Darfst du auch, liebe Francia.

Ich habe mir jedoch vorgenommen, aus dem Hamsterrad auszusteigen.

Leichtigkeit ist mein Monatsmotto. Weniger Perfektion. Mehr ich.

Und wenn ich mir das aktuelle Foto so ansehe, bin ich zufrieden mit mir.

Ich möchte den Fokus wieder aufs Bewahren legen.

Ich bin ich. Und ich bin gut so, wie ich bin.

Informationen und Anregungen hole ich mir weiterhin. Aber ich entscheide selbst, ob und wie ich sie für mich nutze.“

Francia Elegancia schaut noch einmal auf die beiden Bilder.

„Weißt du was? Du hast recht. Eigentlich bin ich auch ganz zufrieden mit mir.“

Sie macht eine kleine Pause, lächelt und sagt:

„Bis auf die Gelassenheit. Doch das wird schon.“

Was lernen wir daraus?

Vielleicht müssen wir das Rad gar nicht ständig neu erfinden.

Manchmal reicht es, zu entdecken, was schon immer zu uns gehört hat.

Weg vom Optimierungswahn.

Jeder Mensch ist gut so, wie er ist – mit allen Ecken, Kanten und ganz eigenen Farben.




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Montag, 3. August 2026

Bildgedanken

 

Ein paar Gedanken für die neue Woche, kombiniert mit einem Bild.


Brücken

verbindend,trennend

Oben der Himmel 

Unten schlängelt sich der Fluss

Zwischenräume 


Das Bild ist bei einem Ausflug nach Melsungen entstanden.

Brücken können so vieles sein. Für mich sind sie ein Zwischenraum – je nachdem, aus welcher Perspektive man sie betrachtet.

Manchmal verbinden sie, manchmal trennen sie. Sie führen zu Vertrautem oder weisen den Weg ins Neuland.

Für mich sind sie deshalb ein schönes Symbol für mein Monatsmotto.

Möge euch die neue Woche viele wertvolle Zwischenräume schenken.

Herzlich

Pippilotta 🫠🙋‍♀️

Samstag, 1. August 2026

Monatsanfang mit Überraschung


 

Neue Wege gehen

Frida schreibt wieder einen Brief – und Pippi wird überrascht. Und ausgerechnet Francia Elegancia hat einen guten Tipp.


August. Ein neuer Monat beginnt.

Pippi sitzt wieder auf dem Balkon. Vor ihr der obligatorische Kaffee. In der Hand hält sie einen Brief von Frida.

Pippi sitzt da wie erstarrt, und der Kaffee wird kalt.

Was steht in dem Brief? Worüber ist Pippi so entsetzt?

Plötzlich fängt sie an zu murmeln.

„Das glaube ich nicht! Das kann, das darf nicht wahr sein!“

Sie liest die Zeilen noch einmal.

Es lässt sich nicht leugnen. Schwarz auf Weiß steht dort geschrieben:

„Meine liebe Pippi,

ich habe beschlossen, erst einmal für längere Zeit am Meer zu bleiben. Doch wir bleiben in Verbindung. Wir können uns ja schreiben. Es gibt WhatsApp und Videotelefonie.“

Pippi schüttelt den Kopf.

„Na, das geht ja schon gut los. Kann ja nur besser werden.“

Sie lächelt leicht.

„Na ja, zum Glück ist das Meer nicht so weit weg wie zum Beispiel Australien.“

Da erscheinen auf einmal Francia Elegancia und Flippi auf der Bildfläche.

Francia Elegancia hebt eine Augenbraue – hat sie sich das etwa von Frida abgeguckt?

„Meine liebe Pippi, das ist doch nun kein Weltuntergang.

Weißt du, als du mich so zack, mir nichts, dir nichts ans Meer verfrachtet hast, war ich echt sauer. Ich konnte nichts vorbereiten, keine To-do-Liste schreiben, und dort empfing mich pures Chaos.“

Sie seufzt theatralisch.

„Aber …“, will Pippi erwidern.

„Moment, ich bin noch nicht fertig“, unterbricht Francia Elegancia sie.

„Doch die Zeit am Meer hat mir gezeigt: Vieles kann man nicht planen. Wie war das? Dort bestimmt die Tide den Rhythmus. Und ich muss sagen – so ein kleines bisschen gelassener bin ich dort schon geworden.

Lassen wir jetzt einfach alles auf uns zukommen, was der August so parat hat.

Was hältst du von Leichtigkeit als Monatsmotto?“

Pippi schaut sie fragend an.

„Und das von dir? Jetzt bin ich doppelt überrascht. Ja gut … von mir aus. Ein Versuch ist es wert.“

Nun zupft Flippi an Pippis Ärmel.

„Du Pippi, ich habe eine Idee.

Du vermisst wahrscheinlich die Kaffeenachmittage im Chez Malou. Du kannst doch trotzdem hingehen – wir kommen mit. Vielleicht hat Sunny ja Lust und Zeit. Ich sitze dann einfach nur da und beobachte das Geschehen. Was meinst du?“

Francia Elegancia kichert.

„Gute Idee, Flippi.

Ich nörgele dann ein ganz kleines bisschen herum.

– Der Kronleuchter hängt schief.

– Der Milchschaum ist nicht gleichmäßig.

– Das Törtchen …“

„Schluss jetzt! Aufhören! Ist ja schon gut, ihr zwei.“

Pippi schüttelt lachend den Kopf.

„Nein, ihr seid schon zwei Flitzpiepen. Aber wenigstens habt ihr mich zum Lachen gebracht.“

Eine Weile sitzen alle drei einfach nur da und schauen in die Wolken.

Dann gibt sich Pippi einen Ruck.

„So, ich habe mich entschieden. Ich gönne Frida ihre Auszeit am Meer. Dann gibt es eben Briefe statt Kuchen.

Und ins Chez Malou kann ich beziehungsweise können wir trotzdem gehen.“

Mein Monatsmotto lautet:

Neue Wege gehen.

Nicht perfekt, aber glücklich.

Leichtigkeit soll mich begleiten, und am Wegesrand sammle ich kleine Glücksmomente.

„Und ihr seid mit von der Partie.“

Francia Elegancia und Flippi nicken zustimmend.

Tja, manchmal kann das Ende auch ein Anfang sein – und dem wohnt bekanntlich ein Zauber inne.

Willkommen, August. 🌿




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Freitag, 31. Juli 2026

Monatsende


 

Monatsende – Pippi erinnert sich...

Nun neigt sich der Juli auch schon wieder seinem Ende zu.

Pippi sitzt mit einer Tasse Kaffee auf ihrem kleinen Balkon und lässt die vergangenen 30 Tage Revue passieren.

„Das war irgendwie ein seltsamer Monat. Es gab viele Auf- und Umbrüche.“

Konnte ich alles umsetzen, was ich mir am Monatsanfang vorgenommen habe?

Pippi seufzt.

„Nein, ich habe es nicht geschafft.“

Sie murmelt etwas resigniert vor sich hin.

„Stopp, das klingt nach Francia Elegancia“, ermahnt sie sich selbst. „Und die habe ich ja höchstpersönlich mit Flippi ans Meer verfrachtet.“

Pippi kichert leise und tippt sich an die Nasenspitze.

„Ich will doch mal versuchen, mich an das Positive in diesem Monat zu erinnern.“

Hmm, da wären:

  • viele schöne Ausflüge in die Natur
  • gemeinsame Zeit mit Balu
  • die Schreibblockade überwunden
  • die Genusswelt wieder eröffnet – mit kreativen Rezepten
  • öfter mal Nein gesagt
  • auf Körper und Seele gehört

Pippi hält inne.

„Oh, da ist ja doch eine ganze Menge zusammengekommen“, staunt sie.

Ihr Fazit lautet:

„Ich bin zwar noch nicht am Ziel angekommen, aber ich bin auf einem guten Weg.“

Sie lächelt.

„So, lieber Juli, ich lasse dich dankbar los und freue mich auf das, was der August mit sich bringt.“

Zufrieden trinkt Pippi ihren restlichen Kaffee aus und schaut noch eine Weile den vorbeiziehenden Wolken zu.⛅️




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Mittwoch, 29. Juli 2026

Selbstfürsorge ist kein Luxus


Pippi macht sich Gedanken 

Heute stand bei Oviva ein spannendes Thema auf meiner To-do-Liste: Selbstfürsorge.

Mein erster Gedanke? Oh je, das geht bestimmt wieder Richtung Psychokram.

Nein, tut es nicht.

Selbstfürsorge ist etwas ganz Elementares – und vor allem etwas sehr Individuelles.

Was hat das mit dem Abnehmen zu tun?

Unsere Gedanken beeinflussen unser Handeln und Verhalten. Bei Stress, Ärger oder Trauer möchten wir uns oft belohnen und greifen zu ungesundem Essen. Zack – die Kilofalle schnappt zu.

Deshalb ist es so wichtig, gut für uns selbst zu sorgen.

So, genug Theorie.

Was bedeutet Selbstfürsorge denn für mich persönlich?

Sie ist für mich kein Wellnessprogramm.

Sie ist ein kleiner Zwischenraum in meinem Alltag – oft völlig unspektakulär.

Morgens in Ruhe in den Tag starten. Ein Blick aus dem Fenster, die erfrischende Dusche mit meinem Meersalz-Duschgel und der erste Schluck Kaffee.

Mittags mein kurzes Nickerchen. Anschließend eine Tasse Kaffee auf dem Balkon mit Blick ins Grüne.

Selbstfürsorge ist für mich auch Gemüse schnippeln, Mehl auf der Arbeitsplatte und neue Rezepte auszuprobieren.

Sie ist das Abtauchen in eine andere Welt beim Lesen auf meinem Sessel.

In der Natur, besonders am Wasser, tanke ich neue Kraft.

Wie man sieht, sind es oft nur Kleinigkeiten.

Ein paar Minuten, in denen ich tief durchatme, lese, backe, koche, male, schreibe, fotografiere oder einfach nur ich selbst bin.

Selbstfürsorge sagt nicht: „Mach alles perfekt.“

Sie flüstert: „Das reicht für heute.“

Und wenn Francia Elegancia mal wieder laut wird, sage ich:

„Danke für deinen Beitrag. Aber heute bestimme ich. Mein Weg. Mein Tempo. Meine Art.“

Genau das ist Selbstfürsorge für mich. Nicht spektakulär. Nicht perfekt. Aber echt. Und genau deshalb so wertvoll.



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Sonntag, 26. Juli 2026

Zitat im Bild

Heute mal ein stiller Gruß zum Sonntag.🌾


Der See lächelt still.

Schilf wiegt sich sanft im Wind.

Meine Seele atmet auf.




Ich wünsche euch allen einen entspannten Abend und einen guten Start in die neue Woche. 

Herzlich Pippilotta 🙋‍♀️🫠


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Samstag, 25. Juli 2026

Pippilotta Kocht

 


Küchendrama in 3 Akten

So, Flippi und Francia Elegancia sind am Meer und ich habe meine Ruhe.

Nun kann ich mich ohne die lästigen Quälgeister der Planung des Mittagessens widmen.

„Wann gibt es endlich Essen?“

Nörgelt Flippi immer herum.

„Also bitte die Zutaten immer genau abwiegen! Die Gurke in 2 cm große Stücke schneiden!“

Originalton Francia Elegancia.

Nein. Heute nicht.

Heute bestimme ich in meiner Küche.

So der Plan.

Hmm … was koche ich nun?

Was ist im Archiv?

Spinat. Kartoffeln. Fischstäbchen.

Der Klassiker?

Nö. Mal was anderes.

Eine Weile im Internet gestöbert und fündig geworden:

Smashed Potatoes mit Spinat und Fischstäbchen.

Oh ja, klingt super.

Auf den Kochlöffel schwingen.

Kartoffeln flott in der Mikrowelle gekocht, gepellt und in der Auflaufform zerquetscht.

So. Nun den Spinat dazugeben.

Oh.

Sollte Rahmspinat sein.

Naja. Ich habe nur Blattspinat da.

Wird halt improvisiert.

Ein Ei mit Milch und Gewürzen verquirlen und zack – rein in das Ganze.

Ist doch eine gute Alternative.

Jetzt noch die Fischstäbchen elegant im Auflauf verteilen und dann ab in den Ofen.

Kurz vor Backende noch geriebenen Käse als Topping.

Laut Rezept ca. 25 Minuten im Ofen.

Nicht bei mir.

Denn der gefrorene Spinat in ganzen Blöcken torpedierte das Ganze.

Das Endergebnis:

Fast eine Stunde im Ofen.

Sehr krosse Fischstäbchen.

Und auf dem Teller sehr smashed.

Aber es schmeckte erstaunlich gut.

Und das ist die Hauptsache.

Alles andere ist egal.

Zum Glück weilt Francia Elegancia gerade an der See.

Die hätte natürlich wieder ein paar schlaue Sprüche parat gehabt:

„Also, wenn im Rezept Rahmspinat steht, nimmt man den auch.“

„Spinat in ganzen Blöcken – den muss man natürlich auftauen!“

„Du und dein Improvisieren!“

Tja, meine Liebe.

Normal kann halt jeder.

Ich koche, wie es mir gefällt.

Fazit:

„Aus Schaden wird man klug. Und wo es hinkommt, ist es dunkel.“

Ein Spruch meiner Oma.

Naja … und Auftauen wäre vielleicht wirklich besser gewesen.

Oder Rahmspinat.

🙈😂

Doch probiert das Rezept ruhig mal aus.

Für 2 Personen braucht ihr:

  • 500 g Kartoffeln
  • 300 g Rahmspinat
    (oder Blattspinat – aber bitte vorher auftauen 😉)
  • 100 ml Milch
  • 1 Ei
  • Gewürze nach Geschmack
  • 6 Fischstäbchen
  • 50 g geriebenen Käse

Zubereitung:

Die Kartoffeln garen, pellen und in einer Auflaufform grob zerdrücken.

Den aufgetauten Spinat dazugeben.

Ei, Milch und Gewürze verquirlen und über die Kartoffel-Spinat-Mischung geben.

Die Fischstäbchen darauf verteilen und alles im Ofen backen.

Kurz vor Ende der Backzeit den geriebenen Käse darüberstreuen.

Und wenn ihr Blattspinat in ganzen gefrorenen Blöcken verwendet, plant besser etwas mehr Zeit ein. 😂🙈



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Donnerstag, 23. Juli 2026

Erdmännchen und Perfektionismus machen Urlaub


 

Die etwas unfreiwillige Reise von Flippi und Francia Elegancia


An einem Donnerstagvormittag bekommt Pippi Post von Frida.

Sie liest den Brief ganz gemütlich auf dem Balkon. Danach sitzt sie einfach eine Weile da und schaut in die Wolken.

Die Perfektionistin flüstert ihr dabei dauernd ins Ohr:

„Also, nun mach mal hin. Einfach so herumsitzen, tsts. Der Haushalt wartet.“

Das Erdmännchen hüpft wild umher.

„Was steht denn nun drin in dem Brief?“, nörgelt es.

Plötzlich haut Pippi auf den Balkontisch.

Mit energischer Stimme sagt sie:

„Jetzt ist Feierabend! Ich habe genug von euch beiden. Frida hat euch eingeladen. Ich denke, dass euch die Meeresbrise schon zur Vernunft bringen wird.

Zack, zack, im Frack! Koffer packen und ab geht die Post!“

Auf einmal herrscht gespenstische Stille.

Pippi schaut die beiden streng an.

„Ach ja, ab heute bekommt ihr auch Namen. Du, Erdmännchen, heißt Flippi. Und du, Perfektionistin, heißt Francia Elegancia.“

Flippi hüpft passenderweise sofort wild umher.

„Au ja! Flippi ist cool. Ans Meer wollte ich immer schon!“

Sprach's, verschwand und packte seine sieben Sachen.

Francia Elegancia guckt höchst pikiert, holt tief Luft und legt los:

„Der Name ... na gut, der passt schon. Aber der Rest, das geht so nicht. Ich muss erst eine To-do-Liste und eine Packliste erstellen. Außerdem brauchen wir einen genauen Zeitplan und ...“

„Stopp!“

Pippi unterbricht sie harsch.

„Keine Diskussion. Packen und Abmarsch!“

Beleidigt zieht Francia Elegancia von dannen.

Pippi schreibt Frida noch schnell eine kurze Nachricht, dass Besuch unterwegs ist.


Szenenwechsel: 

Donnerstagnachmittag an der Nordsee

Frida sitzt in ihrem Strandkorb und heißt die beiden herzlich willkommen.

Flippi stürzt sich sofort ins Abenteuer und beginnt, eine große Sandburg zu bauen.

Francia Elegancia schaut sich missmutig um.

Frida ermuntert sie, sich zu ihr in den Strandkorb zu setzen.

Francia schnaubt.

„Pah! Hinsetzen. Ich muss mich erst einmal sortieren und einen Plan für die nächsten Wochen entwerfen. Einfach so herumsitzen ...“

Sie schüttelt den Kopf.

„Außerdem steht der Strandkorb schief und du hast einen Kaffeefleck auf der Bluse.“

Frida hebt eine Augenbraue und lächelt maliziös.

„So, so. Was du nicht sagst. Ich danke dir für den Hinweis. Doch hier bestimme ich.

Ab sofort bleiben Pläne, Listen, Klemmbrett, Lineal und Wasserwaage im Koffer. Hier hat die Tide das Sagen.“

Francia Elegancia erhebt sich beleidigt und geht in Richtung Meer.

Vorher zischt sie Flippi noch zu:

„Die Sandburg ist krumm und schief.“

Der zuckt nur mit den Schultern.

„Egal. Die nächste Welle kommt sowieso.“

Frida schmunzelt.

Und so geht es erst einmal die nächsten Tage weiter.

Flippi hüpft herum, baut Burgen, jagt Möwen und beobachtet das Geschehen am Strand.

Francia Elegancia nörgelt und jammert.

Der Strandkorb steht schief.

Die Sandburg ist krumm.

Die Möwen fliegen völlig ungeordnet durcheinander.

Da Fischbrötchen ist labberig.

Und überhaupt: Niemand scheint hier einen vernünftigen Plan zu haben.

Dann wendet sich plötzlich das Blatt.

Francia Elegancia ist in sich gegangen.

Sie setzt sich zu Frida in den Strandkorb und sagt:

„Ich habe mir etwas überlegt. Vielleicht muss ich gar nicht immer so pedantisch sein. Einfach mal machen ist auch ganz schön.

Ich werde mir ein Grundgerüst zimmern. Aber ich lasse ein paar leere Regale darin. Für das Unvorhergesehene.“

Frida nickt bedächtig.

„Das ist doch schon mal ein Anfang. Nur mach bitte kein Großprojekt daraus“, entgegnet sie lachend.

Flippi meldet sich ebenfalls zu Wort.

„Ich habe mir auch etwas vorgenommen. Ich möchte versuchen, nicht mehr so viel Achterbahn zu fahren. Vielleicht verlege ich mich mal mehr aufs Beobachten. Das macht irgendwie auch Spaß.“

Frida hebt erstaunt eine Augenbraue.

„Nanu! Da hat die Meeresbrise wohl einiges weggepustet.“

Sie schaut die beiden an.

„Gute Ansätze, ihr zwei. Schauen wir mal, was daraus wird.“

Flippi und Francia Elegancia beschließen, noch eine Weile bei Frida zu bleiben und zu üben.

Flippi übt das Beobachten.

Francia Elegancia übt, nicht alles zu planen.

Und Frida übt sich darin, die beiden nicht allzu schnell wieder nach Hause zu schicken.

Pippi hingegen genießt ihre Ruhe.

Und irgendwann treffen sich alle wieder.


Moral von der Geschichte:

Es kommt immer anders, als man denkt.

Und manchmal ist das vielleicht sogar ganz gut so.



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Mittwoch, 22. Juli 2026

Brief an Pippi

 


Frida hat geantwortet


Frida hat geantwortet. Natürlich aus ihrem Strandkorb – mit einer Prise Meeresluft im Gepäck. Doch lest selbst.

Hallo, kleine Schnappschildkröte,

als mich dein Brief erreichte, war ich etwas erstaunt und musste gleichzeitig schmunzeln. Außerdem war ich froh, in meinem Strandkorb zu sitzen – nicht, dass mich noch die Schnappschildkröte gebissen hätte.

Nun mal im Ernst, liebe Pippi.

Ich glaube, du stehst dir mal wieder selbst im Weg. Das Erdmännchen fährt Achterbahn und der Perfektionismus sitzt bei dir am Schreibtisch. Schicke beide mal zu mir ans Meer. Der Wind wird sie schon durchpusten.

Wie war das?

Es geht alles vorüber, es geht alles vorbei ...

Aus dem Sommer wird Herbst, und die Renovierung dauert auch nicht ewig.

Ich habe mich mal auf deinem Blog umgeschaut. Den hast du anscheinend umgestaltet. Das gefällt mir sehr gut – nun ist er ganz du.

Und deine Schreibblockade!

Mensch, Pippi, du bist ein Mensch und kein schreibender Roboter. Auch vielen Autoren geht es so, dass sie mal keine Ideen haben. Einfach mal Pause machen, durchatmen, und dann wird das schon.

Du bist ein richtiges Kreativbündel. Was entsteht bei dir nicht alles! Mandalas, Elfchen, Haikus, Akrostichons, Geschichten, Fotos, selbst gestaltete Grüße und, und, und. Da wird einem ja schon beim Aufzählen ganz plümerant.

Du bist die Kreativität in Person. Aus allem machst du etwas – selbst beim Kochen. Ich sage nur: Schwarzwälder Kirsch im Glas à la Pippi.

Also, meine Liebe, meine Aufgaben für dich:

• Perfektionismus und Erdmännchen in ihre       Schranken weisen.

• Loslassen.

• Durchatmen.

• Liebevoll auf dich schauen.

• Mit dir selbst wie mit einer guten Freundin     reden.

So, nun kannst du beim Lesen mit den Augen rollen und sagen: „Mann, die Frida wieder.“

Probiere es einfach aus.

In diesem Sinne umarme ich dich ganz doll und schicke dir eine Prise Meeresluft.

Liebe Grüße aus dem Strandkorb

Deine Frida

Montag, 20. Juli 2026

Die 3 Deckel


 

Eine spontane Idee

Rosa und Blaumann erleben einen besonderen Sonntag und werden überrascht.

Es ist Sonntagvormittag und die 3 Deckel hängen ganz entspannt an der Garderobe.

Pippi schleicht etwas müde und lustlos umher.

„Nanu, was ist denn mit Pippi los? Heute so ruhig? Keine Action?“, wundert sich Frau von Stroh.

„Abwarten, einfach abwarten“, entgegnet Blaumann weise.

Plötzlich ertönen Stimmen aus dem Wohnzimmer.

„Was machen wir heute? Hast du irgendwelche Pläne?“, fragt Balu.

„Ach, ich weiß nicht. Ich habe zu nichts Lust, bin einfach müde. Ja, ja, ich weiß, ich sollte mich bewegen“, antwortet Pippi.

Nach fünf Minuten Ruhe fängt Pippi auf einmal wieder an zu sprechen.

„Weißt du, Balu, ich hatte gerade eine verrückte Idee. Wir könnten doch einfach zum Bahnhof gehen und spontan gucken, welcher Zug fährt. Das ist unser Ziel.“

„Die Idee ist gut. Ich hatte auch schon an einen Ausflug gedacht“, erwidert Balu.

Die 3 Deckel gucken erstaunt aus der Krempe.

Wer wohl mit auf Reisen geht?

Nach etwas geschäftigem Treiben geht es los.

Pippi schnappt sich Rosa, Balu nimmt Blaumann und dann geht es auf zum Bahnhof.

„Ich wusste es“, murmelt Blaumann vor sich hin.

Rosa ist ganz aufgeregt und Frau von Stroh froh über einen ruhigen Tag.

Am Bahnhof angekommen, wird die Anzeigetafel studiert und dann geht es hinein in den nächsten Zug.

„Na, jetzt sind wir gespannt, wo wir landen werden“, murmeln Rosa und Blaumann.

Nach knapp einer Stunde ist das Ziel erreicht: Göttingen.

Es soll in den Botanischen Garten gehen.

Zügig marschieren Pippi und Balu los.

„Wo müssen wir lang, Pippi?“, fragt Balu.

„Hmm, ich weiß wieder nicht, ob es links oder rechts herum zum Botanischen Garten geht. Egal, wir gehen rechts herum“, antwortet Pippi entschlossen.

„Oh, oh, das geht ja schon gut los“, flüstert Blaumann ahnungsvoll.

Rosa kichert.

„Ja, ja, woher kennen wir das?“

Eine Weile spazieren die beiden über den begrünten Stadtwall.

„Du, Balu, ich glaube, wir hätten doch links herum gehen sollen. Egal, alle Wege führen nach Rom“, gibt sich Pippi optimistisch.

Balu guckt sie etwas besorgt an.

„Na ja, hoffentlich verkraften das deine Knie und dein Fuß.“

Pippi wedelt abwehrend mit ihrem Stock.

„Papperlapapp. Wird schon gut gehen. Nur die Harten kommen in Garten.“

Rosa und Blaumann nicken sich schmunzelnd mit den Krempen zu.

Irgendwann kommt die Truppe im Botanischen Garten an.

Rosa und Blaumann schauen sich staunend um.

Welche Pracht! Überall blüht und grünt es.

Pippi und Balu machen eine kleine Verschnaufpause auf einer lauschigen Bank.

Nach einem kleinen Rundgang durch den restlichen Garten wird der Rückweg angetreten.

Natürlich wieder über den restlichen Stadtwall.

Dieser Weg ist jetzt nicht wesentlich kürzer.

Und so wurde aus „Wir besuchen den Botanischen Garten“ zusätzlich eine komplette Umrundung des Stadtwalls.

„Ich habe es geahnt“, meint Blaumann zu Rosa.

Rosa hebt lapidar die Krempe.

„Ich auch. Doch das ist typisch Pippi.“

Blaumann nickt wissend mit der Krempe.

„Na ja, morgen wird sie dann wieder jammern, dass ihre armen Hufe wehtun und dick sind.“

Rosa lächelt.

„Klar, wie Kloßbrühe. Auch das ist typisch Pippi und gehört dazu. Trotzdem war die Idee mega und der Ausflug hat richtig Spaß gemacht.“

Am Bahnhof angekommen, geht es wieder zurück nach Hause.

Müde, aber glücklich und zufrieden erreichen alle vier ihre Wohnung.

Rosa und Blaumann haben Frau von Stroh viel zu erzählen.

Pippi und Balu genießen den restlichen Sonntag und Pippi tüftelt schon an der nächsten Idee.

Moral von der Geschichte

Oft passieren die besten Dinge, wenn man nichts plant und einfach mal macht.



Einblicke in unseren spontanen Ausflug 


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Samstag, 18. Juli 2026

Zitat im Bild

 
Sommer 
Bunt. Leuchtend. 
Heute funkelnd im Glitzerkleid. 
Leichtigkeit. 


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Donnerstag, 16. Juli 2026

Fremdbestimmt


Wenn aus bewusster Ernährung plötzlich eine eigene Pyramide wird.

Aus gesundheitlichen Gründen nehme ich im Moment am Oviva-Programm teil.

Nach jahrelanger Abnehmodysee sollte diesmal alles besser werden.

SOLLTE!

Und wer ist prompt wieder da?

Mein alter Bekannter: der Perfektionismus.

Es geht schon morgens beim Frühstück los.

Vor lauter Überlegung, das Richtige zu essen, vergesse ich fast zu frühstücken.

Mein lieber Mann meinte ganz trocken:

„Meine Güte, das Essen bestimmt dein ganzes Denken. Du hast fast schon eine eigene Pyramide. Sei doch nicht so perfektionistisch.“

Ich musste lachen.

Und gleichzeitig dachte ich:

Zack. Erwischt.

Er hat ja recht.

Aus dem Ziel, bewusster zu essen, wird bei mir das Ziel, alles richtig zu machen.

Dabei soll ich bei Oviva lernen, einen guten Weg zu finden.

Nicht den perfekten.

Essen darf ein Teil meines Lebens sein.

Ein wichtiger, ja.

Aber nicht die ganze Pyramide.

Wie war das noch?

„Alles in Maßen, nicht in Massen.“

Und auch beim Essen darf ich meine Kreativität ausleben.

Deswegen gab es zum Kaffee:

Schwarzwälder Kirsch im Glas – ohne Boden.

Bodenlos. Aber glücklich. 🍒🍫🥄

À la Pippi natürlich. 😂




Montag, 13. Juli 2026

Brief an Frida

"Pippis Schreibtisch. Manchmal entstehen hier Briefe. Manchmal Antworten"

 


Während Frida noch im Strandkorb an der Nordsee die Meeresluft genießt, ist Pippi längst wieder zu Hause angekommen. Doch statt voller Elan in den Alltag zu starten, ist sie im Moment eher eine kleine Schnappschildkröte. Warum? Das verrät sie Frida in einem Brief.


Hallo liebe Frida,

da du ja immer noch im Strandkorb am Meer chillst und wir uns deshalb nicht im "Chez Malou" treffen können, schicke ich dir einfach ein paar Zeilen.

Doch Vorsicht! ⚠️

Ich bin im Moment eine kleine Schnappschildkröte.

Ich mag den Sommer gerade nicht. Alles ist so extrem. Entweder heiß und schwül oder kühl, wolkig und regnerisch.

Dann wird bei uns im Haus auch noch die Heizung erneuert. Einerseits ist das natürlich gut. Andererseits bedeuten die Arbeiten jede Menge Lärm und Dreck. Außerdem müssen die Handwerker in unsere Wohnung, um die Heizkörper an die neuen Steigleitungen anzuschließen.

Dafür sollen wir Möbel ausräumen, umstellen und von den Wänden abrücken.

Nur wann?

Keine Ahnung!

Erst einen Tag vorher bekommen wir Bescheid. Stell dir das einmal vor, liebe Frida!

Furchtbar. Einfach nur furchtbar.

Doch weißt du, was mich im Moment am allermeisten nervt?

Ich grüble über meinen Blog und die Schreiberei.

Von der tollen Ausstellung, bei der meine literarischen Arbeiten zum ersten Mal öffentlich gezeigt wurden, hatte ich dir ja erzählt.

Seitdem mache ich mir selbst Druck und meine, ständig etwas Besonderes aus der Feder zaubern zu müssen.

Unsere Gespräche haben Sommerpause. Kurzfristig sind zwar die drei Deckel eingesprungen, doch ich glaube, die machen inzwischen auch Urlaub.

Ab und zu gibt es ein kleines Haiku oder ein Elfchen. Die Zitate im Bild habe ich ebenfalls wieder aktiviert.

Doch wie geht es weiter?

Gestern habe ich verschiedene neue Ideen ausprobiert. Aber nichts fühlte sich so richtig nach mir an.

Na ja, vielleicht gönne ich mir einfach ebenfalls eine Sommerpause und genieße das Leben.

Im Moment male ich wieder und fotografiere sehr viel.

Ach ja, seit Kurzem gestalte ich auch meine Morgen- und Abendgrüße selbst – mit Hilfe einer tollen App.

Wie du siehst – oder besser gesagt liest –, so ganz ohne Kreativität geht es bei mir wohl doch nicht.

Ja, ja, ich höre dich schon im Strandkorb murmeln:

"Pippi, Pippi ... das Erdmännchen fährt mal wieder Achterbahn."

Und weißt du was?

Du hast recht.

Danke, dass ich dir das alles schreiben durfte.

Jetzt sehe ich schon viel klarer.

In diesem Sinne wünsche ich dir noch eine wunderschöne und erholsame Zeit am Meer.

Grüße mir die Wellen, den Wind und den Strandkorb.

Alles Liebe

Deine Pippi


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Sonntag, 12. Juli 2026

Zitat im Bild


Ich

Manchmal entstehen die schönsten Bilder nicht nur mit Farben, sondern auch mit Worten. Heute durfte beides zusammenfinden.





Ich.
Lebendig. Kreativ.
Ich bin ich.
Mal Yin, mal Yang.
Einzigartig. 💜



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Sonntag, 5. Juli 2026

Sonntag am Lac


Sonntag am Lac

Das Wasser erzählt von Elfen und Feen.
Die Blumen lächeln ihnen zu.
Der Bach summt ein Lied.
Und ich ?
Ich verweile und staune....






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Mittwoch, 1. Juli 2026

Die 3 Deckel

 





Frau von Stroh erlebt eine Überraschung

Ein heißer Sonntagnachmittag im Juni bei Pippi und Balu.

Pippi schleicht wie eine Blindschleiche von einer Ecke in die andere. Schließlich lässt sie sich mit einem tiefen Seufzer in ihren Balkonstuhl sinken. Theatralisch fächert sie sich Luft zu.
„Unerträglich, diese Hitze. Ich habe zu nichts Lust – zu rein gar nichts. Ich begebe mich für den Rest des Tages in den Energiesparmodus.“

Balu nickt schmunzelnd.
„Mach das, liebe Pippi. Mach das.“

Pippi nimmt ihr Handy und scrollt lustlos durch ihre Fotos.
Plötzlich ertönt ein lauter Aufschrei.
„Das gibt es doch nicht! Ich werde verrückt!“
Aufgeregt wedelt sie mit dem Handy.

Balu hebt unwirsch den Kopf von seinem Buch.
„Mensch Pippi, was schreist du denn so los?“

Pippi hält ihm begeistert das Handy vor die Nase.
„Guck mal! Da ist ja Frau von Stroh! Das war 2015, auf dem Hessentag mit meinem Großen. Solange habe ich Frau von Stroh schon.“

Balu schüttelt amüsiert den Kopf.
„Das ist doch schön. Doch deswegen machst du so einen Aufstand? Ich dachte schon, Wunder was passiert wäre. Hast du noch was oder kann ich weiterlesen?“

Leicht pikiert nimmt Pippi ihr Handy zurück und betrachtet das Foto eingehend.

Auf einmal springt sie hoch, quetscht sich an Balu vorbei und verschwindet in ihrem Zimmer.

„Aha … Energiesparmodus. So viel dazu“, brummelt Balu vor sich hin.

Die drei „Deckel“ beobachten das Ganze interessiert von der Garderobe aus.

„Jetzt wird es spannend“, flüstert Rosa Frau von Stroh zu.

Richtig vermutet.

Nachdem Pippi eine Weile in ihrem Zimmer herumgerumpelt hat, kommt sie freudestrahlend heraus. 

Triumphierend schwenkt sie etwas in der Hand.
Frau von Stroh wird blass und blinzelt unter ihrer Krempe hervor.
„Nein, das glaube ich nicht“, murmelt sie.

Zack, hängt Madame Coloré unter Frau von Stroh an der Garderobe.
Diese ist sichtlich gerührt.
„Madame Coloré! Wie schön, dich endlich wiederzusehen. Ich dachte schon, du wärst ausgewandert.“

Die Tasche schüttelt fröhlich ihren Henkel.
„Ach was! Ich habe nur auf den richtigen Sommer gewartet.“

Rosa und Blaumann schauen die beiden verwundert an.
„Was?! Ihr kennt euch schon seit 2015? Dann seid ihr ja ein richtiges Veteranenteam!“, rufen sie im Chor.

Beide nicken.
„2015 bin ich zu Pippi gekommen“, erzählt Madame Coloré. „Dann landete ich plötzlich in der Verbannung im Kleiderschrank. Doch ich habe die Hoffnung nie aufgegeben. Und nun bin ich endlich wieder da.“

Frau von Stroh nickt zustimmend.
„Tja, das gleiche Schicksal wie ich. Doch nun ist die Verbannung aufgehoben und ich hoffe auf noch viele gemeinsame Sommerabenteuer – hoffentlich mit dir, liebe Madame Coloré.“

„Bestimmt werden wir das“, entgegnet diese und schwingt vergnügt ihren Henkel.

Rosa und Blaumann strahlen.
„Herzlich willkommen im Team!“

Rosa lacht.
„Seht ihr? Ich wusste, der Nachmittag wird spannend. Von wegen Energiesparmodus!“

Blaumann nickt.
„Ja, mit Pippi wird es nie langweilig.“

Frau von Stroh lächelt zufrieden.
„Gut, dass Pippi aus ihrem Dornröschenschlaf erwacht ist und ihre alte Kreativität wiedergefunden hat“, schmunzelt Frau von Stroh.
Madame Coloré bestätigt das mit einem fröhlichen Henkelnicken.

Von diesem Tag an hingen nun Rosa, Blaumann, Frau von Stroh und Madame Coloré friedlich nebeneinander an der Garderobe und freuten sich auf viele gemeinsame Sommerabenteuer.

Tja, manchmal geht man im Leben ein paar Meditationsschleifen, bis man entdeckt, dass sich der Kreis schließt.
Genau wie bei Frau von Stroh und Madame Coloré. Ihre gemeinsame Reise begann schon 2015. Damals ahnten die beiden noch nicht, dass sie eines Tages mit zwei Kappen Gespräche führen und Pippis Leser zum Schmunzeln bringen würden.


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Sonntag, 28. Juni 2026

Zitat im Bild


 

Ein kleines „Zitat im Bild“ – einfach so.

Manche Ideen begleiten uns viele Jahre. Dieses Format hat mich früher schon begeistert. Jetzt bekommt es auf Zwischenräume einen neuen Platz.

Ich wünsche euch einen Sonntag mit Zeit zum Sein.


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Freitag, 26. Juni 2026

Unterhaltung an der Garderobe


 



Drei "Deckel" im Gespräch

Bei Pippi zu Hause hängen an der Garderobe zwei Kappen und ein Strohhut. Sie haben sich einiges zu erzählen.

Es ist ein früher Junimorgen. Die Sonne strahlt vom blauen Himmel. Plötzlich ertönt ein leises Kichern. Es kommt von Rosa, der Kappe mit dem rosa Schirm.

„Nein, das glaube ich nicht! Was ist das denn?“, murmelt sie vor sich hin und kichert weiter.

Davon wird Blaumann, die Kappe mit dem blauen Schirm, wach.

Unwirsch brummt er: „Mensch Rosa, was machst du denn für einen Lärm am frühen Morgen?“

Rosa schaut ihn unschuldig an.

„Oh, sorry! Habe ich dich geweckt? Aber guck mal, was da neben dir hängt! So ein elegantes, buntes Strohhütchen.“

Schon kichert sie wieder.

Entnervt verdreht Blaumann den Schirm.

„Na und? Es ist halt Sommer. Da trägt man eben Strohhut.“

Inzwischen ist auch Frau von Stroh wach geworden.

„Pardon, geht es bitte etwas leiser?“, sagt sie und schaut etwas pikiert unter ihrer Krempe hervor.

Rosa schnaubt empört.

„Also nun tu mal nicht so vornehm. Wir sind hier bei Pippi, da geht es nicht so förmlich zu. Woher kommst du eigentlich? Gestern hingst du noch gar nicht hier.“

Blaumann holt tief Luft und lächelt Frau von Stroh freundlich an.

„Guten Morgen. Ich bin Blaumann und die charmante Kappe neben mir ist Rosa. Etwas unkonventionell, aber das Herz auf dem rechten Fleck.“

Rosa unterbricht ihn grummelnd.

„Ja, ja, schon gut. Genau, ich bin Rosa – etwas verrückt, spontan, aber ganz verträglich.“

Frau von Stroh nickt lächelnd.

„Ich bin Frau von Stroh und wohne eigentlich schon sehr lange hier. Nur hat man mich zu einem Leben im Stoffbeutel mit Stoffblumenkränzen verbannt. Gestern wurde ich endlich wieder hervorgeholt. Ab und zu durfte ich als Karnevalsoutfit oder beim Weltgebetstag mitkommen. Ein ziemlich ödes Dasein. Ich hoffe, meine Verbannung ist nun beendet. Gestern durfte ich sogar auf eine Ausstellung. Ich würde mich sehr freuen, wenn noch viele weitere Ausflüge dazukämen. Meine Trägerin macht jedenfalls einen sehr fröhlichen Eindruck.“

Rosa und Blaumann nicken zustimmend.

Dann schaut Rosa etwas bedröppelt unter ihrem Schirm hervor.

„Du Arme. Das tut mir wirklich leid. Da habe ich es viel besser. Ich bin zusammen mit Blaumann aus Cuxhaven hierher gereist. Dort hingen wir auf einem Ständer auf einer Terrasse. Jeden Tag das Gleiche: morgens raus, abends rein. Unzählige Leute probierten uns an und gingen wieder weiter. Nur der Ausblick auf den Hafen machte das Ganze erträglich.“

Blaumann übernimmt das Erzählen.

„Eines Tages kam ein älteres Ehepaar vorbei und blieb stehen. Er flott und rüstig, sie etwas gehbehindert mit Walkingstöcken – aber ebenfalls flott und irgendwie herrlich lustig. Nach kurzem Überlegen saßen wir plötzlich auf ihren Köpfen. Und genau da begann unser neues Leben.“

Rosa strahlt.

„Schon in Cuxhaven ging es los. Meine neue Besitzerin heißt Petra, wird aber nur Pippi genannt. Sie ist ihrer Namensvetterin wirklich sehr ähnlich: quirlig, spontan, kreativ und immer für eine Überraschung gut. Langweilig wird es mit ihr nie. Allein was wir in Cuxhaven erlebt haben – darüber könnte man ein ganzes Buch schreiben! Aus einem gemütlichen Schiffegucken in Altenbruch wurde plötzlich eine halbe Nordseeexpedition. Und auch hier zu Hause ist immer etwas los. Es ist bunt, lebendig, kreativ und manchmal ein bisschen chaotisch. Ich bin rundum zufrieden.“

Blaumann nickt zustimmend.

„Mein neuer Kopf ist das komplette Gegenteil von Pippi. Eher der Typ Balu der Bär – ruhig, gelassen und gemütlich. Er ist der perfekte Ausgleich zu der quirligen Pippi. Auch ich bin absolut zufrieden.“

Frau von Stroh schaut begeistert unter ihrer Krempe hervor.

„Das hört sich wunderbar an. Da habe ich ja wirklich eine Menge verpasst. Jetzt bin ich gespannt, was ich in diesem Sommer alles erleben werde.“

„Wir drücken dir die Daumen!“, antworten Rosa und Blaumann wie aus einem Mund.

Die drei „Deckel“ beschlossen noch am selben Morgen, beste Freunde für immer zu sein.

Seitdem hängen sie friedlich nebeneinander an der Garderobe und freuen sich auf jeden neuen Tag bei Pippi und Balu.

Und wer morgens ganz genau hinhört, kann manchmal ein leises Kichern, ein gemütliches Brummen und ein sanftes Rascheln vernehmen. Aber pssst ... dieses Geheimnis kennen nur Pippi, Balu und die drei „Deckel“.


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