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Sonntag, 1. November 2026

Bildgedanken zum Monatsanfang


Pippi ist bereit für den November 


​Es ist Sonntagmorgen, der 1. November.

 Pippi steht am Fenster und schaut versonnen in den frühen Morgenhimmel. 

„Wow, wie schön“, murmelt sie vor sich hin. Diese Farbenvielfalt.

 Zack, schnell ein paar Fotos schießen. Und plötzlich ist da auch die Idee für ihre Bildgedanken. Sie greift zu Stift und Papier und legt los.

​Hallo November, herzlich willkommen bei mir. Ich weiß, viele mögen dich nicht besonders. Nein, November, so ein düsterer Monat, grau, kalt, regnerisch und neblig. Dann die vielen Gedenktage – Allerheiligen, Allerseelen, Buß- und Bettag, Totensonntag, Volkstrauertag. Irgendwie ein Totenmonat. Früher habe ich auch oft so gedacht.

​Mittlerweile habe ich mich mit dir angefreundet. Ich finde, du bist ganz schön vielseitig. Gut, es sind viele Tage, die dem Gedenken gewidmet sind, doch die haben wir uns ja selber geschaffen. Doch es gibt auch so viel Schönes, wie zum Beispiel St. Martin, den Beginn der Karnevalssession und dann zum Schluss den Beginn des Advents und die Eröffnung der Weihnachtsmärkte. 

Und für mich persönlich hast du noch ein Highlight: den Geburtstag meines ältesten Sohnes. Außerdem zwei Namenstage.

​Also, ich freue mich auf dich und habe einiges vor. Zunächst werde ich hoffentlich meine leidige Zahngeschichte beenden können. Dann stehen einige Akupunkturtermine an, ein Friseurbesuch, vielleicht Pediküre, ein Besuch in Münster und zum Schluss drei Tage in Bonn, um mit unserem Sohn über die Weihnachtsmärkte zu bummeln. Die Weihnachtsbäckerei startet und die ersten Vorbereitungen für Weihnachten. Mein Schal wartet darauf, fertig gestrickt zu werden. Ach ja, zum Sport möchte ich auch. Dann Lesen, Fotografieren und natürlich Geschichten schreiben.

​Pippi hält inne und lacht. Du meine Güte, für das, was ich vorhabe, reichst du gar nicht aus, lieber November. 

Naja, egal, ich fange einfach mal an. Also November, auf geht's.


Donnerstag, 1. Oktober 2026

Bildgedanken zum Monatsanfang


 


31 leere Blätter im Oktoberwind

Oktober. 

Golden, bunt.

Ruhig und gemütlich.

Der Geruch nach Herbst. 

Laub tanzt im Wind. 

Wandel.



Donnerstagmorgen, 6:00 Uhr. Leises Meeresrauschen und gedämpftes Licht wecken Pippi aus ihren Träumen. Etwas verschlafen stellt sie den Wecker aus und steht auf. Jetzt folgt das übliche Morgenritual: Gardine aufziehen, Fenster auf und die kühle, frische Morgenluft genießen.

Nanu, es ist ja noch gar nicht hell! Am Himmel funkeln sogar noch die Sterne. Pippi wundert sich. Ach ja, stimmt – heute ist der 1. Oktober, erinnert sie sich.

Pippi steht am Fenster und ihr Gedankenkarussell dreht sich auch schon munter. Wie schnell die Zeit vergeht. Zack, Sommer zu Ende. Die Bäume rüsten sich langsam für den Winter. Ihr grünes Blätterkleid verwandelt sich allmählich in eine bunte Farbenpracht.

Pippi schließt das Fenster und setzt sich auf die Bettkante. „Hallo Oktober“, murmelt sie leise. „Was fange ich mit dir an?“

Nein, großartige Pläne mache ich nicht. Das Leben plant eh für mich. Stattdessen freue ich mich wieder auf 31 leere Blätter. Auf 31 neue Chancen, Herausforderungen, Aufgaben und Möglichkeiten.

Ich freue mich auf Spaziergänge in der Natur, durchs Laub zu rascheln. Ich freue mich auf gemütliche Stunden zuhause mit einem guten Buch und Kerzenschein. Ich freue mich auch auf Regen und Nebel. Es riecht dann so herrlich nach Erde und Pilzen, und die Welt ist in ein mystisches Kleid gehüllt. Ich freue mich aufs Backen, Kochen und Kreativsein.

Hach, ich freue mich einfach auf einen tollen Herbstmonat. Und ich mache es wie „Frederick“ und sammle Sonnenstrahlen für den Winter.

Na dann: Willkommen, Oktober. Ich bin gespannt, was du im Gepäck hast.

Auf geht’s!

Ich wünsche euch allen einen guten Start in den neuen Monat.


Schön, dass du hier vorbeigeschaut hast. Wenn dir meine Gedanken ,Geschichten  und Bilder gefallen, freue ich mich, wenn du meinem Blog folgst. ☕🌿




Samstag, 1. August 2026

Monatsanfang mit Überraschung


 

Neue Wege gehen

Frida schreibt wieder einen Brief – und Pippi wird überrascht. Und ausgerechnet Francia Elegancia hat einen guten Tipp.


August. Ein neuer Monat beginnt.

Pippi sitzt wieder auf dem Balkon. Vor ihr der obligatorische Kaffee. In der Hand hält sie einen Brief von Frida.

Pippi sitzt da wie erstarrt, und der Kaffee wird kalt.

Was steht in dem Brief? Worüber ist Pippi so entsetzt?

Plötzlich fängt sie an zu murmeln.

„Das glaube ich nicht! Das kann, das darf nicht wahr sein!“

Sie liest die Zeilen noch einmal.

Es lässt sich nicht leugnen. Schwarz auf Weiß steht dort geschrieben:

„Meine liebe Pippi,

ich habe beschlossen, erst einmal für längere Zeit am Meer zu bleiben. Doch wir bleiben in Verbindung. Wir können uns ja schreiben. Es gibt WhatsApp und Videotelefonie.“

Pippi schüttelt den Kopf.

„Na, das geht ja schon gut los. Kann ja nur besser werden.“

Sie lächelt leicht.

„Na ja, zum Glück ist das Meer nicht so weit weg wie zum Beispiel Australien.“

Da erscheinen auf einmal Francia Elegancia und Flippi auf der Bildfläche.

Francia Elegancia hebt eine Augenbraue – hat sie sich das etwa von Frida abgeguckt?

„Meine liebe Pippi, das ist doch nun kein Weltuntergang.

Weißt du, als du mich so zack, mir nichts, dir nichts ans Meer verfrachtet hast, war ich echt sauer. Ich konnte nichts vorbereiten, keine To-do-Liste schreiben, und dort empfing mich pures Chaos.“

Sie seufzt theatralisch.

„Aber …“, will Pippi erwidern.

„Moment, ich bin noch nicht fertig“, unterbricht Francia Elegancia sie.

„Doch die Zeit am Meer hat mir gezeigt: Vieles kann man nicht planen. Wie war das? Dort bestimmt die Tide den Rhythmus. Und ich muss sagen – so ein kleines bisschen gelassener bin ich dort schon geworden.

Lassen wir jetzt einfach alles auf uns zukommen, was der August so parat hat.

Was hältst du von Leichtigkeit als Monatsmotto?“

Pippi schaut sie fragend an.

„Und das von dir? Jetzt bin ich doppelt überrascht. Ja gut … von mir aus. Ein Versuch ist es wert.“

Nun zupft Flippi an Pippis Ärmel.

„Du Pippi, ich habe eine Idee.

Du vermisst wahrscheinlich die Kaffeenachmittage im Chez Malou. Du kannst doch trotzdem hingehen – wir kommen mit. Vielleicht hat Sunny ja Lust und Zeit. Ich sitze dann einfach nur da und beobachte das Geschehen. Was meinst du?“

Francia Elegancia kichert.

„Gute Idee, Flippi.

Ich nörgele dann ein ganz kleines bisschen herum.

– Der Kronleuchter hängt schief.

– Der Milchschaum ist nicht gleichmäßig.

– Das Törtchen …“

„Schluss jetzt! Aufhören! Ist ja schon gut, ihr zwei.“

Pippi schüttelt lachend den Kopf.

„Nein, ihr seid schon zwei Flitzpiepen. Aber wenigstens habt ihr mich zum Lachen gebracht.“

Eine Weile sitzen alle drei einfach nur da und schauen in die Wolken.

Dann gibt sich Pippi einen Ruck.

„So, ich habe mich entschieden. Ich gönne Frida ihre Auszeit am Meer. Dann gibt es eben Briefe statt Kuchen.

Und ins Chez Malou kann ich beziehungsweise können wir trotzdem gehen.“

Mein Monatsmotto lautet:

Neue Wege gehen.

Nicht perfekt, aber glücklich.

Leichtigkeit soll mich begleiten, und am Wegesrand sammle ich kleine Glücksmomente.

„Und ihr seid mit von der Partie.“

Francia Elegancia und Flippi nicken zustimmend.

Tja, manchmal kann das Ende auch ein Anfang sein – und dem wohnt bekanntlich ein Zauber inne.

Willkommen, August. 🌿




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