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Donnerstag, 22. Oktober 2026

Bildgedanken


„Ein Moment des Innehaltens zwischen Salzluft und Meeressehnsucht.“🌊





Am Gradierwerk

sitze ich still

Gedanken wandern

Das Meer im Kopf

Ich sitze still

am Gradierwerk


​In den Zwischenräumen des Alltags entsteht Raum zum träumen.🌿🤍

Mittwoch, 21. Oktober 2026

Brief an Frida


 

​Brief an Pippi

​Ein Nachmittag im Oktober. Es ist ein typischer Herbsttag: grau, nebelig und stürmisch. Nur die bunten Blätter, die im Wind tanzen, bringen etwas Farbe.

​Nein, nicht nur die. Da taucht aus der Ferne eine bunte Gestalt auf. Es ist Pippi – in blauer Jeans, pinkfarbener Jacke und passender Mütze. Sie steuert geradewegs auf das Chez Maurice zu. Schwungvoll öffnet sie die Tür und das vertraute Bimmeln der kleinen Ladenglocke ertönt.

​Pippi bleibt kurz stehen und lässt die Atmosphäre auf sich wirken. Alles wie immer: Es riecht nach Kaffee, Schokolade, Vanille und Zimt. Die Kaffeemaschine zischt dampfend vor sich hin, Gesprächsfetzen fliegen durch die Luft und Maurice eilt geschäftig hin und her.

​Pippi atmet durch und steuert ihren Lieblingsplatz am Fenster an. Ah, zum Glück nicht besetzt!

​Da ertönt auch schon ein herzliches: „Bonjour, Pippi! Wir haben dich ja lange nicht gesehen.“

​Maurice steht am Tisch und strahlt Pippi an. Pippi nickt lächelnd. „Bonjour, Maurice. Leider war so viel los bei mir in letzter Zeit, doch jetzt komme ich öfter, versprochen.“

​„Das Übliche, Pippi?“, fragt Maurice.

​„Ja, äh … ach nein, ich nehme lieber eine heiße Schokolade.“

​Maurice guckt Pippi fragend an. „Kein Éclair, kein Kuchen?“

​Pippi schüttelt den Kopf. „Nein danke, mon cher Maurice, ich muss etwas auf mich achten. Aber vielleicht einen von euren leckeren Keksen.“

​Maurice geht und Pippi öffnet ihren Rucksack. Sie holt einen Brief heraus und zieht ein paar hellblaue Briefbögen mit Meer-Motiv hervor. Ein Lächeln huscht über ihr Gesicht. „Ach, Frida …“, murmelt sie.

​„Frida?“ Plötzlich steht Maurice mit der heißen Schokolade am Tisch. „Habe ich Frida gehört?“ Er tippt auf die Briefbögen.

​„Ja, sie hat geschrieben“, sagt Pippi freudestrahlend.

​„Na, dann ist es ja so, als ob sie auch hier wäre“, erwidert Maurice. Er wünscht viel Spaß beim Lesen und geht zurück Richtung Theke.

​Pippi trinkt einen Schluck Schokolade und beginnt zu lesen.

 

​Ma chère Pippi,

​wie schön, von dir zu lesen! Ich war ganz überrascht, als ich erfahren habe, dass Madame Malou das Café an Maurice übergeben hat – und dann noch eine neue Einrichtung! Du Arme. Ich musste schmunzeln: Ich habe förmlich dein Gesicht vor mir gesehen, mit deinem ganz speziellen Blick, köstlich. Doch du wirst dich daran gewöhnen. Auch ansonsten war ja einiges los bei dir – ich hoffe, du hast alles gut überstanden.

​Nun rate mal, wo ich sitze und dir diesen Brief schreibe? Na, genau richtig: in einem süßen kleinen Café! Na ja, eigentlich ist es mehr eine Teestube, total gemütlich eingerichtet mit alten Möbeln und Geschirr. Und weißt du was? Es wird von zwei Freundinnen geführt: Liv und Edda.

​Liv ist eine lustige, quirlige Person – sie erinnert mich ein wenig an dich, immer den Kopf voller tausend Ideen. Edda ist mir sehr ähnlich: ruhig, eher im Hintergrund tätig und außerdem eine begnadete Bäckerin. Sie haben auch nicht jeden Tag geöffnet, Montag und Dienstag ist Ruhetag.

​Wie du siehst, habe ich deine Idee schon umgesetzt und sitze nun hier ebenfalls am Fenster und schreibe. Auch hier ist es mittlerweile Herbst geworden, die Strandkörbe sind im Winterquartier und die Touristen kommen seltener. Doch ich genieße die Ruhe sehr.

​Es ist herrlich, am Meer spazieren zu gehen: Der Wind pustet einen ordentlich durch und die Schaumkronen tanzen auf den Wellen. Wenn man dann wieder zu Hause ist, eine schöne heiße Tasse Tee genießt und gemütlich auf dem Sofa liest … Ich habe übrigens angefangen, wieder zu nähen. Erst musste ich mich etwas einfuchsen, doch mittlerweile klappt es ganz gut. Dann habe ich noch einen netten Kreis gefunden, wo ich mich mittwochnachmittags immer zum Kaffeetrinken treffe.

​Wie du siehst, habe ich mich hier gut eingelebt und ich bereue es überhaupt nicht, ans Meer gezogen zu sein. Natürlich vermisse ich dich, unsere Gespräche und unsere tollen Unternehmungen – doch man sollte seine Träume verfolgen, solange man kann.

​So, das war es erst einmal für heute. Vielleicht liest du diese Zeilen ja im Chez Maurice, wer weiß?

​Ich sage jetzt tschüss, bis zum nächsten Mal!

​Ganz liebe Grüße vom Meer,

                           Deine Frida

​

Pippi lässt den Brief sinken und wischt sich verstohlen eine Träne aus dem Augenwinkel. Sie blickt versonnen nach draußen und seufzt.

​Ach ja, so ist das Leben. Tja, Frida wird wohl nicht wiederkommen, doch ich freue mich für sie. Sie hat es richtig gemacht und ihren Traum verwirklicht.

​Vielleicht sollte ich auch anfangen, endlich mehr meine Träume zu leben? Es muss ja nicht gleich ein Umzug sein, ein paar Kleinigkeiten reichen für den Anfang.

​Sie trinkt ihre restliche Schokolade aus, bezahlt und macht sich beschwingt auf den Heimweg.  


 ​Danke fürs Vorbeischauen im Chez Maurice! 🍂🌿

Verfolgst du deine Träume schon oder wartest du noch auf den richtigen Moment? Lass uns doch bei einer virtuellen Tasse Kaffee darüber austauschen.


Bild KI generiert von ChatGPT 

Sonntag, 18. Oktober 2026

Goldmomente-Wochenrückblick KW 42


 

Von Mut, heiterem Herbstwetter und neuen Wegen

​Eine weitere Woche zieht wie im Fluge vorbei. Wenn ich sie beschreiben müsste? Ich würde sagen: Heiter bis wolkig – eben richtig herbstlich.

​Es gab in den letzten Tagen Momente in ganz verschiedenen Schattierungen: ein paar dunklere, einige bronzene, manche silberne… aber eben auch jene besonderen Goldmomente, die heller leuchten als alles andere. Und es gab endlich auch wieder Zeit zum Durchatmen.

​Mein persönliches Highlight: Raus aus der Komfortzone!

​Mein größter Goldmoment dieser Woche hatte ganz viel mit Mut zu tun. Nun könnte man meinen: Ach, Zugfahren ist doch nichts Besonderes! Für mich war es das diesmal aber schon. Denn ich habe meine allererste Zugfahrt mit dem Rollator gewagt.

​Lange Zeit habe ich mich gewehrt. „Nein danke, Rollator ist nichts für mich, ich nehme lieber die Stöcke!“, habe ich immer gesagt. Doch der Zahn der Zeit nagt nun mal an uns allen, und man wird ja nicht jünger. Irgendwann habe ich mich entschlossen, ihn doch zu aktivieren – erst nur für kleine Einkäufe, dann für den Weg in die Stadtbücherei. 

Und schließlich gab mir mein Sohn den entscheidenden Anstoß: 

„Mama, warum nimmst du ihn nicht mit? Da kannst du zwischendurch sitzen, das ist doch viel bequemer für dich!“

​Gesagt, getan! Ein bisschen Aufregung war natürlich dabei: Klappt das im Zug? Wo finde ich einen Platz?

​Aber was soll ich sagen? Es hat wunderbar geklappt! Im Mehrzweckabteil gab es viel Platz, die Aufzüge an den Bahnhöfen funktionierten und auch die anschließende Busfahrt lief wie am Schnürchen.

​Goldener Oktober im Tierpark Hamm

​



Unser Ziel war der Tierpark in Hamm – ein perfekter Treffpunkt auf halber Strecke zwischen Köln (wo mein Sohn wohnt) und Kassel. Mein Mann konnte wegen eines unverhofften Termins mit den Heizungsablesern leider kurzfristig nicht mitkommen, aber mein Sohn und ich haben das Beste daraus gemacht und einen rundum wunderschönen Mutter-Sohn-Tag verlebt.

​Wir hatten riesiges Glück mit dem Wetter: Goldener Oktober pur! Der Sonnenschein war herrlich, und die kühle Herbstluft tat der guten Laune keinen Abbruch. Wir haben tief durchgeatmet, wunderbare Gespräche geführt, viel gelacht und reichlich Sonnenstrahlen gesammelt.

​Und mein Rollator? Der hat nicht nur treue Dienste als Wegbegleiter geleistet, sondern wurde spontan auch noch zu unserem Picknicktisch umfunktioniert. Praktischer geht es doch kaum!

​Mein Fazit für diese Woche

​Es braucht manchmal ein kleines bisschen Mut, alte Denkmuster loszulassen und neue Wege auszuprobieren. Die Belohnung dafür war ein rundum gelungener Herbsttag voller Wärme und Leichtigkeit.

​Nun lasse ich die Woche dankbar los und packe viele Goldmomente ins Schatzkästchen der Erinnerungen. Ich bin gespannt auf die kommende Woche und welche Goldmomente mir wohl über den Weg laufen werden.

​Ich sage Tschüss und bis bald!



Schön, dass du hier vorbeigeschaut hast. Wenn dir meine Gedanken ,Geschichten  und Bilder gefallen, freue ich mich, wenn du meinem Blog folgst.🌿☕️

Sonntag, 11. Oktober 2026

Goldmomente -Wochenrückblick KW 41


 

Eine kleine Auszeit

​Die Zeit, sie eilt…

Nun ist die erste Woche im Oktober auch schon wieder Geschichte. Die Woche war wie immer rund und bunt.

Zwischen Alltagsaufgaben, Terminen und Zeit für Hobbys muss man aufpassen, dass man sich nicht verliert. Umso wichtiger ist es, dass man sich zwischendurch kleine Auszeiten gönnt.

​Also hieß es am Mittwoch für uns: Tasche packen und auf nach Bad Sassendorf.



 

Morgens ging es bei kühlen Temperaturen los, der Zug fuhr durch eine mystische, neblige Landschaft und am Ziel strahlte die goldene Oktobersonne vom blauen Himmel.

​Am Bahnhof wurde kurzerhand beschlossen: „Ach komm, heute gehen wir mal links rum.“ Alle Wege führen nach Rom bzw. zum Kurpark.

Nach ein paar Meditationsschleifen erreichten wir schon mal die Fußgängerzone. Von dort ist es ein Katzensprung zum Kurpark.

​Dort angekommen begrüßte uns ein rustikaler Holzwagen mit einer bunten Herbstdekoration.

Ganz entspannt schlenderten wir weiter. Zwischendurch eine kurze Rast – einfach nur da sitzen und nix tun, herrlich. Die Bäume, zum Teil schon im bunten Kleid, wiegten sich sanft im Wind, der See lächelte still vor sich hin und zwei Enten nahmen ein Sonnenbad.

​Nach der Ruhe wollten die steifen Gräten etwas Bewegung.

Auf zur Schaukel!

Was für ein phantastisches Gefühl: hin und her schwingen, die Seele baumeln lassen.

Oh, da ist ein Wackelbrett.

Nichts wie hin!

Ui, ganz schön wackelig. Nach ein paar Versuchen mit viel Gelächter klappte es schon ganz gut.

​Nach so viel Aktion meldete sich der Magen.

Doch leider hatte unser Lieblingscafé Ruhetag, ein zweites ebenso. Zum Glück fanden wir noch ein geöffnetes Café – war leider nur zweite Wahl. Egal, wir konnten etwas essen und trinken, das war die Hauptsache.

​Zum krönenden Abschluss noch eine Runde gesunde Salzluft am Gradierwerk schnuppern.

Dort völlig die Zeit vergessen und deshalb im Galopp zum Bahnhof. Puh, geschafft!

Nun hieß es: Tschüss Bad Sassendorf, bis bald.

​Dieser wunderschöne Tag wird nun im Schatzkästchen der Erinnerungen aufbewahrt.

Auch ich sage Tschüss zu dieser vergangenen Woche und freue mich auf eine neue Woche Lebenszeit.


Schön, dass du hier vorbeigeschaut hast. Wenn dir meine Gedanken ,Geschichten  und Bilder gefallen, freue ich mich, wenn du meinem Blog folgst. ☕🌿

Mittwoch, 7. Oktober 2026

Morgengruß


 

Herbstmorgen

ruhig, verschlafen

Es herrscht Stille

Nebel wabern sanft umher

Geheimnisvoll

​

 

Ein herbstliches Guten Morgen euch allen!

Ich wünsche euch einen ruhigen und entspannten Mittwoch.




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Freitag, 2. Oktober 2026

Sonnenstrahlen-Wochenrückblick KW 40


 

​Zwischen Herbstbeginn und kleinen Alltagsglücksmomenten

​Eine weitere Woche im Jahreslauf neigt sich dem Ende zu. In dieser Woche verabschiedet sich der September und der Oktober liegt vor uns. Nun sind wir endgültig im Herbst angekommen – mittlerweile meine 2. Lieblingsjahreszeit neben dem Frühling.

​Es war eine schöne, ausgeglichene Woche: Neben den alltäglichen Aufgaben blieb genug Zeit für feine Momente, gute Gespräche, Lachen, Kreatives und auch einfach mal fürs Nichtstun. Natürlich wurden auch wieder viele kleine Sonnenstrahlen für das Schatzkästchen der Erinnerungen gesammelt.

​Jetzt lasse ich diese Woche dankbar und zufrieden los, genieße das Wochenende und bin gespannt auf das, was die neue Woche bringt.

​Ich wünsche euch allen ein entspanntes Wochenende!



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Donnerstag, 1. Oktober 2026

Bildgedanken zum Monatsanfang


 


31 leere Blätter im Oktoberwind

Oktober. 

Golden, bunt.

Ruhig und gemütlich.

Der Geruch nach Herbst. 

Laub tanzt im Wind. 

Wandel.



Donnerstagmorgen, 6:00 Uhr. Leises Meeresrauschen und gedämpftes Licht wecken Pippi aus ihren Träumen. Etwas verschlafen stellt sie den Wecker aus und steht auf. Jetzt folgt das übliche Morgenritual: Gardine aufziehen, Fenster auf und die kühle, frische Morgenluft genießen.

Nanu, es ist ja noch gar nicht hell! Am Himmel funkeln sogar noch die Sterne. Pippi wundert sich. Ach ja, stimmt – heute ist der 1. Oktober, erinnert sie sich.

Pippi steht am Fenster und ihr Gedankenkarussell dreht sich auch schon munter. Wie schnell die Zeit vergeht. Zack, Sommer zu Ende. Die Bäume rüsten sich langsam für den Winter. Ihr grünes Blätterkleid verwandelt sich allmählich in eine bunte Farbenpracht.

Pippi schließt das Fenster und setzt sich auf die Bettkante. „Hallo Oktober“, murmelt sie leise. „Was fange ich mit dir an?“

Nein, großartige Pläne mache ich nicht. Das Leben plant eh für mich. Stattdessen freue ich mich wieder auf 31 leere Blätter. Auf 31 neue Chancen, Herausforderungen, Aufgaben und Möglichkeiten.

Ich freue mich auf Spaziergänge in der Natur, durchs Laub zu rascheln. Ich freue mich auf gemütliche Stunden zuhause mit einem guten Buch und Kerzenschein. Ich freue mich auch auf Regen und Nebel. Es riecht dann so herrlich nach Erde und Pilzen, und die Welt ist in ein mystisches Kleid gehüllt. Ich freue mich aufs Backen, Kochen und Kreativsein.

Hach, ich freue mich einfach auf einen tollen Herbstmonat. Und ich mache es wie „Frederick“ und sammle Sonnenstrahlen für den Winter.

Na dann: Willkommen, Oktober. Ich bin gespannt, was du im Gepäck hast.

Auf geht’s!

Ich wünsche euch allen einen guten Start in den neuen Monat.


Schön, dass du hier vorbeigeschaut hast. Wenn dir meine Gedanken ,Geschichten  und Bilder gefallen, freue ich mich, wenn du meinem Blog folgst. ☕🌿




Montag, 28. September 2026

Bildgedanken zum Monatsende


September 
heiter,wolkig
rund und bunt
weiter auf dem Weg 
Wandel


Wieder neigt sich ein Monat dem Ende zu.
Ich blicke dankbar zurück und packe viele schöne Momente ins Schatzkästchen der Erinnerungen. 
Alles Schwere und Negative lasse ich mit den Wolken davon ziehen. 

So war er,mein September. 



 

Jetzt sage ich Tschüss September und freue mich auf den goldenen Oktober. 



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Samstag, 26. September 2026

Sonnenstrahlen

 



Wochenrückblick KW 39
Willkommen in den kleinen Pausen dieser Woche.
Diese Woche war doch überwiegend heiter – sowohl von der Stimmung als auch vom Wetter. ☀️
Folgende Sonnenstrahlen haben diese Woche erhellt und sind ins Schatzkästchen der Erinnerungen gewandert:


☀️ Auszeit in Bad Sassendorf

Abschalten • Luftveränderung • Gespräche • Lachen • Blödsinn machen • Schaukeln • Barfußpfad • am Gradierwerk vom Meer träumen • gutes Essen • Spaziergänge

☀️ Pediküre



Me-Time • Entspannung • Whirlpool für die Füße • Fußmassage • Gespräche • Lachen • wie auf Wolken schweben



☀️ Entspannung in der Bücherei mit Cappuccino




Abschalten • in eine andere Welt eintauchen • stöbern • schmökern • Cappuccino • Inspiration • Entspannung


Oft sind es genau diese kleinen Momente, die Kraft geben und uns durch die Woche tragen.

Jetzt lasse ich die Woche los, genieße das erste Herbstwochenende und bin gespannt auf die nächste Woche.

Ich wünsche euch allen ein buntes Wochenende. 🍂🍁🌈



Schön, dass du hier vorbeigeschaut hast. Wenn dir meine Gedanken ,Geschichten  und Bilder gefallen, freue ich mich, wenn du meinem Blog folgst. ☕🌿

Sonntag, 20. September 2026

Sonnenstrahlen


 


Sonnenstrahlen

Wochenrückblick KW 38

Willkommen in den kleinen Pausen dieser Woche.

Die vergangene Woche war überwiegend grau und bewölkt, besonders zum Ende hin.
Doch auch durch die dunkelsten Wolken kann ein Sonnenstrahl dringen.

Und somit gibt es diese Woche nur einen Sonnenstrahl, den ich aufgeteilt habe.
Außerdem einen kleinen Lichtschimmer, der das dunkle Ende ein wenig erhellt hat.

☀️ Geburtstag von meinem lieben Mann, alias Balou

Ich liebe Geburtstage – nicht nur meinen eigenen. 😘
Zu überlegen, welches Geschenk Freude bereitet, was kann ich zu essen machen, wie dekoriere ich und so weiter.

Diesmal war Herbst mein Motto.

Beim Essen habe ich es einfach gehalten. Morgens gab es ein leckeres Sektfrühstück, danach wurden die Geschenke ausgepackt – inklusive Überraschungsgutschein.

Eine Karte in Form eines Puzzles musste allerdings erst noch zusammengesetzt werden. Das sorgte schon für viel Spaß. 😄

Und die Überraschung?

Das ist quasi Teil 2 vom Sonnenstrahl.

Ein Besuch beim legendären Café Cron & Lanz in Göttingen.

Auf geht’s! ☀️

Es war einfach genial. Eine tolle Atmosphäre, superleckere Torte und hervorragender Kaffee. Ein kleines Paradies für Schleckermäuler. 😋



Im Anschluss sind wir noch ein wenig durch Göttingen geschlendert und haben dabei ein hübsches kleines Viertel entdeckt.

Wieder zu Hause gab es ganz traditionell Kartoffelsalat mit Würstchen.

Insgesamt war es ein rundum gelungener Tag.

Ja, nicht jede Woche ist gleich.

Mal schwimmen wir ruhig durch unseren Fluss des Lebens und mal fegt ein Sturm hindurch und wirbelt den Fluss ordentlich auf.

Dann heißt es: Kopf über Wasser halten und versuchen, nicht unterzugehen.

Genau das ist uns diese Woche gelungen. Und einen Sonnenstrahl habe ich dabei auch noch eingefangen. ☀️

Jetzt lege ich dankbar auch diese Woche ins Schatzkästchen der Erinnerungen.

Und nun freue ich mich auf eine kleine Auszeit, um neue Kraft zu tanken.

Ich wünsche euch allen einen schönen Sonntag.

Herzlich
Pippilotta 🙋‍♀️🤍




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Mittwoch, 16. September 2026

Brief an Frida

 


Brief an Frida

Ein Nachmittag im September.

Pippi sitzt im „Chez Maurice“. Vor ihr auf dem Tisch stehen ein Latte Macchiato und ein Éclair mit Pistaziencreme. Daneben liegt ein Bogen Briefpapier.

Was gibt das denn?

Schauen wir mal.

Pippi sitzt an dem kleinen Holztisch und schaut nachdenklich aus dem Fenster. Sie trinkt einen Schluck Kaffee und nimmt einen Bissen von ihrem Éclair.

Dann seufzt sie verzweifelt.

Maurice, der gerade vorbeikommt, bleibt kurz stehen.

„Nanu, Pippi, so nachdenklich? Was ist los?“

Pippi blickt auf.

„Ach, weißt du, Maurice, ich wollte eigentlich Frida einen Brief schreiben. Doch mich überwältigen gerade die Erinnerungen an unsere gemeinsame Zeit hier.“

Maurice nickt.

„Kann ich mir gut vorstellen. Doch fang einfach an und schreib auf, was dir durch den Kopf geht.“

Maurice geht weiter.

Pippi trinkt noch einen Schluck Kaffee, atmet tief durch und fängt an zu schreiben.


Ma chère Frida,

weißt du, wo ich gerade sitze?

Im „Chez Maurice“!

Ja, richtig gelesen: im „Chez Maurice“.

Maurice führt jetzt das Café, zusammen mit seiner Freundin, einer fantastischen Konditorin.

Madame Malou ist gestürzt, hat sich die Hüfte gebrochen und daraufhin beschlossen, in den verdienten Ruhestand zu gehen.

Tja, und das Café hat eine neue Inneneinrichtung bekommen. Ziemlich modern.

Als ich nach langer Zeit mal wieder hier war und die Tür geöffnet habe, dachte ich: Mich tritt ein Pferd!

Ich war total geschockt.

Man, man, ich sage dir: Erst entscheidest du dich, ans Meer zu gehen, dann geht Madame Malou in den Ruhestand und jetzt wird auch noch das Café auf links gezogen.

Bisschen viel für so ein altes Haus wie mich.

Doch nein, das war ja noch nicht alles.

Bei uns zu Hause wurde endlich die Heizung erneuert. Die alten Heizkörper raus, neue rein. Ebenso die Leitungen. Im Treppenhaus wurden die Steigleitungen erneuert.

Das war beziehungsweise ist ein Lärm und ein Schmutz!

Zur Krönung mussten wir noch Möbel verrücken und Schränke ausräumen.

Ich muss sagen, ich war schon ein bisschen neidisch auf dich.

Ich dachte so bei mir: Na toll, du hast hier das totale Chaos und Frida chillt gemütlich im Strandkorb.

Obwohl … Strandkorb ist ja jetzt auch nicht mehr.

Der Herbst ist ins Land beziehungsweise ans Meer gezogen.

Ja, so schnell vergeht die Zeit.

Nun habe ich doch eine ganze Menge zu berichten gehabt. Zuerst saß ich einfach nur hier und wurde von den Erinnerungen überwältigt.

Du fehlst mir einfach.

Doch jetzt muss ich sagen: Es hat auch was, hier im „Chez Maurice“ zu sitzen und dir zu schreiben.

Ich glaube, das mache ich jetzt öfter.

Statt gemeinsam Kaffee zu trinken, trinke ich meinen Kaffee alleine und schreibe dir ein paar Zeilen.

Hast du eigentlich dort ein Lieblingscafé gefunden?

Wenn ja, dann schreibst du dort.

Hätte doch was.

So, ma chère Frida, nun aber Schluss für heute.

Ich winke mal rüber und sage:

Tschüss, bis bald.

Deine
Pippilotta


Pippi blickt zufrieden auf ihren Brief. Sie faltet ihn sorgfältig und steckt ihn in ein Kuvert.

Sie trinkt ihren Kaffee aus, isst das Éclair auf, bezahlt und macht sich beschwingt auf den Weg zur Post.



Schön, dass du hier vorbeigeschaut hast. Wenn dir meine Gedanken ,Geschichten  und Bilder gefallen, freue ich mich, wenn du meinem Blog folgst. ☕🌿