Mittwoch, 20. Mai 2026

Humor ist....



 Wie war das? Humor ist, wenn man trotzdem lacht.
Und genau das ist Pippis Motto.
Setzen wir uns also zu ihnen an den Tisch und hören, was Pippi und Frida heute zu erzählen haben.

Wie jeden Mittwoch sitzt Frida im „Chez Malou“ und wartet auf Pippi.
Um kurz nach 15 Uhr öffnet sich die Tür und Pippi kommt herein.

„Bonjour“, begrüßt sie Frida etwas verhalten.
„Bonjour, Pippi“, antwortet diese verwundert.

Pippi winkt Maurice heran.

„Bonjour Madame, was kann ich für Sie tun?“

"Für mich heute bitte ein Éclair mit Pistaziencreme und Kamillentee“, antwortet Pippi.

Frida hebt die Augenbrauen und schaut sie verdutzt an.

„Also ich nehme wie immer einen Latte Macchiato und ein Erdbeertörtchen“, sagt sie zu Maurice.

Wenig später steht die Bestellung auf dem Tisch.
Frida rührt langsam ihren Kaffee um und schaut Pippi fragend an.

„Sag mal … was ist denn los?
Éclair und Kamillentee?“

Pippi lächelt dezent.

„Tja … zahnlos im ,Chez Malou‘ sitze ich heute. Hatte letzte Woche doch die Zahn-OP, und statt einem wurden gleich zwei Zähne gezogen.“

Sie grinst vorsichtig.

„Mit Kopftuch, Krückstock und Zahnlücke wäre ich glatt karnevalstauglich als Hexe.“

Wieder huscht ein Lächeln über ihr Gesicht.

„Und bis das Provisorium kommt, lächle ich eben königlich dezent — wie die Queen. Nur mit Kamillentee statt Krone.“

Dann nimmt sie vorsichtig einen kleinen Bissen vom Éclair.

Frida prustet los.

„Entschuldige, Pippi … aber du bist wirklich eine Marke.“

Kopfschüttelnd lacht sie weiter.

„Das muss dir erstmal einer nachmachen. Zwei Zähne gezogen — und statt zu jammern, verpackst du alles mit Humor. Ja, ja … du mit deinem speziellen Humor.“

Pippi zuckt mit den Schultern.

„Weißt du, Frida, mein Humor hat mich schon durch so manche schwere Situation getragen. Klar, am Anfang hätte ich heulen können.
,Nein‘, dachte ich, ,nicht schon wieder. Langsam habe ich wirklich genug. Irgendwas ist doch immer.‘
Aber dann schüttele ich mich — und zack — fällt mir wieder etwas Lustiges ein.“

Sie nimmt einen Schluck Kamillentee.

„Und außerdem soll Lachen ja gesund sein. Deshalb gehe ich schließlich auch zum Lachyoga.“

Frida lächelt und nimmt Pippis Hand.

„Ich finde wirklich toll, wie du das meisterst. Mit Humor wird vieles leichter. Vielleicht probiere ich das bei der nächsten doofen Situation auch mal.“

Pippi nickt zustimmend.

Eine Weile beobachten beide schweigend das Leben draußen vor den Fenstern des Cafés.

Dann sagt Pippi:
„Das Wetter ist heute irgendwie durchwachsen. Wollen wir statt in den Park lieber Sunny besuchen?“

"Gute Idee“, antwortet Frida sofort.

Nachdem sie bezahlt haben, verlassen sie das „Chez Malou“ und gehen gemeinsam Richtung „Villa Sunny“.
Beschwingt und fröhlich laufen sie nebeneinander her.

Ja — mit Humor geht vieles leichter.





Mittwoch, 13. Mai 2026

Muttertag


 
Wird einmal im Jahr gefeiert.

Setzen wir uns zu Pippi und Frida an den Tisch und hören, was sie zu diesem Thema zu sagen haben.

Wie so oft an einem Mittwoch sitzt Frida an dem kleinen Bistrotisch im Chez Malou.
Kurz nach 15 Uhr bimmelt das Glöckchen über der Tür.
Pippi kommt herein – mit ihrem typischen Pippilotta-Blick, leicht ironisch und verschmitzt.

„Bonjour, Frida – nachträglich alles Gute zum Muttertag.“

„Bonjour, Pippi, dir auch alles Gute“, erwidert Frida.

Maurice kommt mit zwei Latte Macchiato und zwei Erdbeertörtchen.

„Bonjour, auch von mir alles Gute zum Muttertag“, sagt er mit einem verschwörerischen Lächeln.
Pippi lächelt.
„Merci, Maurice.“


Sie hebt ihr Glas.
„Ein Hoch auf alle Mütter“, ruft sie laut durchs Café.

Frida hebt eine Augenbraue und runzelt leicht die Stirn.

Bevor Pippi weitersprechen kann, kommt Madame Malou an den Tisch und setzt sich dazu.

„Ja, genau – ein Hoch auf uns Mütter“, sagt sie und lächelt versonnen.
Pippi und Frida schauen überrascht auf.

„Mais oui, ich bin auch eine Maman. Mein Sohn Maurice bringt Ihnen jeden Mittwoch Kaffee und Kuchen.“

„Was? Das gibt es doch nicht!“, rufen Pippi und Frida wie aus einem Mund.

Madame Malou nickt.
„Maurice ist das, was mir aus einer großen Liebe geblieben ist.
Am Anfang war ich verzweifelt – allein in einem fremden Land, ohne Arbeit und schwanger.
Doch die Vorbesitzerin war meine Rettung. Ich durfte hier arbeiten, und nach der Geburt war sie eine Art Ersatzoma für Maurice.
Es war keine leichte Zeit – viel Arbeit, wenig Schlaf und kaum Ruhe.
Aber ich habe es nie bereut.
Maurice ist das Beste, was mir passieren konnte.
Und Muttertag? Den mag ich. Einmal im Jahr im Mittelpunkt stehen – das darf auch sein.“

Sie lächelt, nickt den beiden zu und geht zurück hinter den Tresen.

Pippi und Frida sind einen Moment lang still.

Dann hebt Frida die Augenbraue.
„Tja… das ist mal eine Überraschung.
Aber sag mal, Pippi – was war denn eben mit dir los?“

Pippi schmunzelt.
„Ach, mir geht dieses ganze Theater um den Muttertag auf die Nerven. Einmal im Jahr – viel zu wenig.
Und immer öfter wird selbst dieser Tag vom Konsum überlagert.
Dabei sollte doch eigentlich jeder Tag ein bisschen Muttertag sein.“

Frida nickt.
„Da hast du recht. Mutter sein ist eine große Aufgabe – und niemand bereitet einen wirklich darauf vor.
Man ist plötzlich alles: Familienmanagerin, Trösterin, Organisatorin…
Und viele Frauen arbeiten zusätzlich, so wie Madame Malou.“

Sie hält kurz inne.

„Ich frage mich manchmal: Wie haben wir das alles geschafft?
Woher kam die Kraft?“

Pippi seufzt leise.
„Ich weiß es nicht genau.

Aber Kraft haben mir vor allem meine Jungs gegeben.
Sie aufwachsen zu sehen, sie zu begleiten – ihre Lebendigkeit, ihre Kreativität…
Und dann sind sie losgezogen in die Welt.
Der Große nach Colonia, der Jüngere auf Weltreise  -zur Zeit Work and Travel in Australien.“

Sie lächelt nachdenklich.
„Und für mich begann ein neuer Abschnitt.
Jetzt trete ich ein Stück zurück.
Bin mehr im Hintergrund – aber mit offenem Ohr und offener Tür.
Ich bin gerne Mutter.
Auch wenn es nicht immer leicht ist.“

Frida blickt eine Weile vor sich hin.

„Ja, bei mir ist es ähnlich. Meine Tochter ist auch meine Kraftquelle.
Ich erinnere mich noch an ihr erstes Lächeln, das erste ‚Mama‘, die ersten Schritte.
Dann Kindergarten, Schule, Ausbildung… und irgendwann ihr Flug hinaus in die Welt.
Heute hat sie ihre eigene kleine Boutique in Hamburg.“

Sie lächelt leise.
„Wir sehen uns nicht oft. Das ist manchmal schwer.
Aber wir müssen loslassen – auch wenn ein Hauch Wehmut dabei ist.
Und ja… ich bin auch gerne Mutter.“

Beide sitzen einen Moment still da.
Draußen ziehen Menschen vorbei, die Sonne scheint, Vögel zwitschern.

Dann richtet sich Pippi auf.
„Weißt du, Frida… eigentlich sind wir zwei richtige Glückspilze.
Unsere Kinder gehen ihren eigenen Weg.
Treffen Entscheidungen, fallen hin und stehen wieder auf – ohne dass wir eingreifen müssen.
Und wir – wir lassen los…
und bleiben doch ein Zuhause, zu dem sie immer zurückkehren können.“

Frida nickt.
„Genau so ist es.

Und vielleicht ist jetzt unsere Zeit gekommen –
für all das, was wir immer ein bisschen aufgeschoben haben.“

Sie lächelt.
„Komm, wir drehen noch eine Runde durch den Stadtpark.“

Gesagt, getan.
Sie bezahlen, verlassen das Chez Malou und gehen Richtung Park.

Sie gehen nebeneinander her, ohne Eile.
Zwischen ihren Schritten liegt all das, was war –
und das, was noch kommt.

Ein stiller Zwischenraum.
Voller Leben.



Ein Geschenk, das geblieben ist 


Sonntag, 10. Mai 2026

Muttertag

 
Mutter
für immer
ein Leben lang
macht das Unmögliche möglich
Alltagskünstlerin

Ja, Mütter sind eine Spezies für sich. Ohne sie würde die Welt stillstehen.
Und doch bekommen sie oft nicht die Anerkennung, die sie verdienen.

Einmal im Jahr Muttertag – das ist eigentlich viel zu wenig.
Und immer öfter wird selbst dieser Tag vom Konsum überlagert.
Dabei sollte jeder Tag ein Stück weit Muttertag sein.

Mutter zu sein ist eine große Aufgabe.
Man wächst hinein, ohne wirklich vorbereitet zu sein.
Ein bisschen ist es, als würde man einen Weg einschlagen, von dem man weiß:
Zurück gibt es nicht.

Mütter sind vieles zugleich:
Nahrungsquelle, Trösterin, Seelsorgerin, Krankenschwester,
Schneiderin, Köchin, Bäckerin, Chauffeurin, Diplomatin, Mentorin …
Kurz gesagt: Familienmanagerin – oft ohne eigenes Einkommen.
Und nicht selten kommt noch ein „kleiner Nebenjob“ dazu.

Wie wir das alles schaffen?
Ganz ehrlich: Ich weiß es manchmal selbst nicht.

Was uns Kraft gibt?

Grenzen setzen. Selbstfürsorge. Kleine Auszeiten.

Und vor allem: unsere KINDER ❣️
Ihr erstes Lächeln.
Das erste „Mama“.
Ihre Lebendigkeit, ihre Kreativität.
Sie aufwachsen zu sehen –
Kindergarten, Schule, Ausbildung, erster Job.

Und irgendwann ihr Flug hinaus in die Welt.
Und dann beginnt ein neuer Abschnitt.
Leiser vielleicht, aber nicht weniger bedeutend.
Die Kinder gehen ihren eigenen Weg.
Treffen Entscheidungen, fallen hin, stehen wieder auf –
ohne, dass wir immer eingreifen können.

Wir treten ein Stück zurück.
Nicht, weil wir nicht mehr gebraucht werden,
sondern weil unsere Aufgabe sich verändert.
Aus dem täglichen Kümmern wird ein Dasein im Hintergrund.
Ein offenes Ohr.
Ein Zuhause, zu dem man immer zurückkehren kann.
Und auch das gehört zum Muttersein.

Das erfüllt mich mit Stolz.
Das gibt mir Kraft.

Ja, ich bin gerne Mutter.
Auch wenn es nicht immer leicht ist.
Wir lassen los – nicht ohne Wehmut.
Und bleiben doch für immer der Ort, an dem alles begann.

Ein Hoch auf alle Mütter ❣️

Ein Geschenk, das bleibt


Freitag, 8. Mai 2026

Afrika




Afrika 

geheimnisvoll und lebendig

Ursprung der Menschheit

Elefanten streifen durchs Land
ruhig, kraftvoll, verbunden

Einzigartig.

„Weißt du noch?“ fragt Pippi leise.
Frida nickt. „Manche Orte bleiben für immer.“

Meine Hochzeitsreise.

Mein Lieblingsland.


Mittwoch, 6. Mai 2026

Beautysünden

 


Entstehen dann, wenn der Inschwehu seinen Senf zum Thema Beauty dazu gibt.

Der Blick in den Spiegel spricht dann Bände.



Pippi und Frida – von Kajal, Dauerwellen und anderen Katastrophen

Wie jeden Mittwoch sitzt Frida im Café „Chez Malou“ und wartet auf Pippi.

Das Glöckchen klingelt, die Tür geht auf – und Pippi kommt herein.
Sie eilt auf Frida zu und setzt sich.

Maurice ist auch schon zur Stelle mit zwei Latte Macchiato und zwei Erdbeertörtchen.

Pippi nimmt einen Schluck Kaffee und holt etwas aus ihrem Rucksack – ein Fotoalbum.
Sie lächelt versonnen.

„Weißt du noch, Frida… früher?
Wir wollten unbedingt jeden neuen Trend mitmachen.
Egal, ob er zu uns passte oder nicht.“

Frida nickt zustimmend.
„Ja, ich erinnere mich. Aber sag mal – wie bist du denn auf dieses Thema gekommen?“

Pippi schmunzelt.
„Durch meinen Blog. Ich folge da einigen interessanten Frauen.
Eine Bloggerin aus Wien hat neulich über Beautysünden geschrieben.
Da dachte ich: Oh ja… kennst du auch.
Und dann habe ich in alten Fotoalben gestöbert – und bin fündig geworden.“

Pippi nimmt einen kleinen Bissen vom Erdbeertörtchen und schlägt das Album auf.

„Da, schau, Frida… wir beide auf einer Party.
Nein – guck dir das an! Unsere Haare… diese Dauerwelle.
Wie ein ondulierter Pudel.“

Beide lachen herzhaft.

Frida blättert weiter.
„Pippi, nein – unser Make-up!
Viel zu dunkel… dieser blaue Lidschatten, der Kajalstrich…
und dann noch Rouge und knalliger Lippenstift.
Reine Kriegsbemalung.“

Sie kriegen sich kaum noch ein vor Lachen.

Frida hebt die Augenbraue.
„Weißt du, Pippi… manchmal denke ich, wir hatten damals keinen Spiegel.“

Pippi seufzt leise.
„Ja… das denke ich auch oft.
Aber ich wollte immer dazugehören. Nicht auffallen.
Das hat man mir lange eingeredet.

Die Rebellin in mir ist irgendwann ganz leise geworden…
aber jetzt kommt sie langsam wieder zum Vorschein.“

Frida lächelt Pippi liebevoll an.
„Ja, Pippi, ich weiß. Mir ist es ähnlich ergangen.
Aber du bist jetzt auf einem guten Weg.
Das finde ich richtig toll – da kann ich mir eine Scheibe von dir abschneiden.
Ich sage nur: die rote Hose.“

Beide blättern noch eine Weile schmunzelnd durch das Album.

Plötzlich klappt Pippi es entschlossen zu.

„So, jetzt genug in der Vergangenheit gestöbert.
Was war, war.
Es gehört zu unserem Leben – auch die Beautysünden.
Zu der Zeit war es eben modern.
Gut nur, dass wir uns weiterentwickelt haben.“

Frida nickt.
„Genau, Pippi – du hast recht.
Heute lachen wir einfach darüber.

Wir stehen zu unserem Alter,
zu den grauen Haaren, den Falten
und auch zu den paar Kilos zu viel.

Und wir tragen trotzdem bunte Kleidung
und schminken uns dezent.“

Pippi klatscht in die Hände.
„Bravo, Frida – so machen wir das.
Weil wir es können.“

Draußen geht das Leben weiter.
Die beiden Freundinnen bezahlen
und verlassen gut gelaunt das „Chez Malou“.



„Schönheit beginnt in dem Moment, in dem du beschließt, du selbst zu sein.“ — Coco Chanel


Bis nächste Woche im Café „Chez Malou“.
Vielleicht nehmt ihr dann wieder Platz
an unserem kleinen Tisch
im Zwischenraum des Lebens. ☕️🌿✨


Sonntag, 3. Mai 2026

Herr Jammerowski


 

Inschwehu
hartnäckig, penetrant
Weltmeister im Jammern
sitzt auf dem Sofa
nervtötend 

Ja, wer kennt ihn nicht –
Herrn Jammerowski.

Auch bekannt als innerer Schweinehund,
kurz Inschwehu.

Er mischt sich in fast alle Bereiche unseres Lebens ein.
Besonders gern, wenn es um Fitness geht.
Aber auch zu Mode und Beauty
hat er erstaunlich viel zu sagen.

Wehe, wenn Frau dann nicht standfest ist…
Der Blick in den Spiegel spricht Bände –
Beautysünden lassen grüßen.

Davon können Pippi und Frida ein Lied singen.
Und ganz bestimmt viele andere Frauen auch.



Mittwoch, 29. April 2026

Und heute..


führen uns diese Erinnerungen
genau dorthin zurück –
an einen kleinen Tisch,
mit Kaffee und Kuchen. 

Pippi und Frida – Besuch von Herrn Jammerowski
 
Mittwochnachmittag im Café „Chez Malou“.
Frida sitzt heute bei herrlichem Wetter draußen auf der Terrasse.

Ein kleines Holzpodest mit ein paar Bistrotischen,
große Terrakottakübel mit Orangenbäumchen sorgen für mediterranes Flair.
Üppig bepflanzte Balkonkästen dienen als Sichtschutz zur Straße.

Kurz nach 15 Uhr kommt auch Pippi dazu.
„Bonjour, ma chère Frida – was für ein herrliches Wetter.“
Sie setzt sich lächelnd.

Wenig später stehen zwei Latte Macchiato und zwei Erdbeertörtchen vor ihnen.
Draußen läuft ein Jogger vorbei,
Radfahrer ziehen ihre Bahnen
und zwei Mädchen sausen lachend mit dem Skateboard vorbei.

Pippi trinkt einen Schluck, nimmt einen kleinen Bissen
– und seufzt.
„Ich sollte mich eigentlich auch mehr bewegen.
Was habe ich früher alles gemacht…
Schwimmbad, Fitnessstudio, Nordic Walking – sogar kurz Zumba.
Und jetzt… mit Ach und Krach eine Hunderunde um den Block.“
Gedankenverloren zerkrümelt sie ihr Erdbeertörtchen.

Frida hebt ihre Augenbraue.
„Also deswegen musst du deinen Kuchen nicht zerstören.
Seufzen hilft auch nicht.
Einfach machen – nicht reden.“

Pippi runzelt die Stirn.
„Ha, du bist gut, Frida. Einfach machen…
Ich habe nämlich Besuch – Herrn Jammerowski.“

„Moment mal… wen hast du zu Besuch?“, unterbricht Frida.

Pippi holt tief Luft.
„Herrn Jammerowski.
Auch bekannt als innerer Schweinehund – kurz Inschwehu.
Hartnäckig, penetrant und Weltmeister im Jammern.
Schwimmbad – zu kalt und zu nass.
Nordic Walking – zu wetterabhängig.
Fitnessstudio – zu voll, und der Muskelkater lässt grüßen.
So geht das in einer Tour.
Dagegen kommst du kaum an.
Meistens gewinnt er… oder wir einigen uns auf einen lauwarmen Kompromiss.“
Sie schüttelt den Kopf und trinkt einen Schluck Kaffee.

Frida lächelt leicht.
„Natürlich kenne ich Herrn Jammerowski.
Er klopft auch bei mir regelmäßig an die Tür.
Meine Strategie: Tür nicht öffnen.
Ignoranz – das Zauberwort.
Zweimal die Woche gehe ich ins Fitnessstudio,
ein paar Runden Egym, danach Sauna.
Und ansonsten baue ich Bewegung in den Alltag ein.“

Pippi schaut sie erstaunt an.
„Boah… das klingt eigentlich nach einem guten Plan.
Vielleicht sollte ich das auch mal probieren.“

Frida nickt.
„Mach das. Versuch es ein paar Wochen –
und irgendwann wird es Routine.“

Sie lächelt.
„Weißt du, ma chère Pippi…
nicht nur Herr Jammerowski schaut gerne vorbei,
sondern auch dieses kleine Erdmännchen in dir,
das immer alles auf einmal will.
Fokussiere dich auf eine Sache – dann wird das schon.“

Pippi nimmt Fridas Hand.
„Ach Frida… was wäre ich ohne dich.
Du erdest mich immer, wenn ich mal wieder abhebe.
Und das mit der einen Sache –
das sagt mein Mann auch schon lange.“
Beide lächeln sich an.

 Sie sitzen noch eine Weile,
beobachten das Leben auf der Straße
und genießen den warmen Frühlingstag.

Dann zahlen sie
und beschließen spontan, noch einen kleinen Spaziergang zu machen.
Beschwingt verlassen sie das Café
und gehen gemeinsam Richtung Stadtpark. 





 "Manchmal liegt das Wichtigste schon längst in uns  - wir müssen nur noch anfangen. "



        
Bis nächste Woche im Café „Chez Malou“.
Vielleicht treffen wir uns dort
und ihr nehmt Platz an unserem kleinen Tisch
im Zwischenraum des Lebens. ☕️🌿✨

Sonntag, 26. April 2026

Wie alles begann....

 Ein Teller voller Kindheit 

Kindheit.

Vertraute Düfte.
Mama mit Schürze,
steht lächelnd am Herd –
mein Lieblingsessen.

Kartoffeln, Möhren, Frikadellen.
So einfach. So vertraut.

Vielleicht hat genau dort alles begonnen –
die Liebe zum Kochen,
zu Rezepten,
zu den kleinen Geschichten zwischen den Zeilen.

Und heute blättere ich durch meine Kochbücher
und finde sie wieder:

diese leisen Momente von damals.
Und ein bisschen fühlt es sich an,
als würde Mama noch immer am Herd stehen –
nur dass ich heute die Schürze trage.

Und manchmal führen uns diese Erinnerungen
direkt an einen kleinen Tisch im Café „Chez Malou“ –
mitten hinein ins echte Leben.



Mittwoch, 22. April 2026

Gespräche zwischen Kaffee und Kuchen


Pippi und Frida – Die Magie von Kochbüchern

Sunny kommt zum Kaffee und schwärmt von den Erdbeertörtchen.
Madame Malou lüftet ein kleines Geheimnis –
und daraus entsteht ein Gespräch über Kochbücher.

Mittwochnachmittag, kurz nach 15 Uhr im „Chez Malou“.

Pippi und Frida sitzen wie immer an ihrem Stammtisch in der Ecke.
Vor ihnen: Latte Macchiato und Erdbeertörtchen.

Da klingelt das Glöckchen über der Tür.
Sunny kommt herein und winkt den beiden zu.

„Bonjour, Sunny – wie schön, dich zu sehen!“, rufen Pippi und Frida wie aus einem Mund.

Sunny setzt sich zu ihnen.
„Klaro, versprochen ist versprochen. Heute habe ich mir einen freien Nachmittag genommen.“

Kurz darauf bringt Maurice ihr einen Latte Macchiato und ein Erdbeertörtchen.

Sunny nimmt einen Schluck, dann einen kleinen Bissen –
und schließt kurz die Augen.

„Madame Malou… das ist ja ein Traum!“

Madame Malou kommt lächelnd an den Tisch, setzt sich einen Moment zu ihnen und sagt:

„Das freut mich sehr. Ich backe alles selbst – manchmal mit Hilfe einer guten Freundin.
Die Rezepte habe ich von der Vorbesitzerin geerbt. Alte Familienrezepte… einige sind über fünfzig Jahre alt und wurden von Generation zu Generation weitergegeben.“
Gekocht wird bei mir nach meinem alten französischen Schulkochbuch und den Klassikern meiner Familie. 
Das ist für mich ein Stück Heimat auf dem Teller. 

Sie schaut die drei an.

„Ihr kennt das bestimmt auch. Vielleicht habt ihr zu Hause eine kleine Sammlung?“

Mit einem warmen Lächeln steht sie wieder auf.
„Einen schönen Nachmittag, mes Dames.“

Die drei sitzen einen Moment still da und genießen Kaffee und Kuchen.

Frida hebt ihre Augenbraue.

„Hm… so eine richtige Rezeptsammlung habe ich eigentlich nicht.
Ich nehme gerne nach Koch - und Backbücher – davon habe ich einige.Ich bin eher der praktische Typ - Bücher geben mir Sicherheit. 
Natürlich gibt es auch bei uns ein paar Familienklassiker… die werden dann weitergegeben.“

Pippi nickt.

„Ja, so ist das bei uns auch.
Aber ich bin eher der Typ für kreatives Kochen.
Kochbücher sind für mich Inspiration.
Wenn eine Zutat fehlt, wird eben improvisiert -  nur beim Backen halte ich mich ausnahmsweise an die Rezepte. 

Sunny hört aufmerksam zu, dann lächelt sie etwas verlegen.

„Da kann ich gar nicht so mitreden.
Ich habe es ehrlich gesagt nicht so mit dem Kochen und Backen.
Ein paar Klassiker bekomme ich hin…
aber meine Koch - und Backbücher sind eher Schmuckstücke.“

Sie lacht.
„Ich ernähre mich mittags von Mode.“

Für einen Moment ist es still –
dann müssen alle drei lachen.

Pippi schüttelt den Kopf.

„Also ich ohne Mittagessen? Undenkbar.
Essen ist meine Leidenschaft.“

Frida nickt zustimmend.

„Leidenschaft würde ich es vielleicht nicht nennen…
aber ein gutes Mittagessen gehört einfach dazu.
Und irgendwie sieht man daran, wie unterschiedlich wir sind.“

Sie lächelt.

„Kochbücher sind eben mehr als nur Rezepte.
Sie erzählen Geschichten, verbinden Menschen, Länder und Kulturen.“

Pippi nickt begeistert.

„Genau.
Und weißt du was – ich habe tatsächlich selbst so eine Art Familienkochbuch gemacht.
Mein jüngster Sohn wollte es, als er mit seiner Freundin zusammengezogen ist.“

„Wie schön!“, sagen Frida und Sunny gleichzeitig.

Eine Weile sitzen sie noch zusammen,
schlendern gedanklich durch Erinnerungen,
und draußen geht das Leben weiter.

Irgendwann wird es Zeit zu gehen.

Sie zahlen, treten hinaus auf die Straße,
umarmen sich zum Abschied
– und gehen beschwingt ihrer Wege.





Das Leben ist zu kurz für schlechtes Essen.
Und zu wertvoll für liebloses Essen. 


Bis nächste Woche im „Chez Malou“.
Vielleicht treffen wir uns dort
und ihr nehmt Platz an unserem kleinen Tisch
im Zwischenraum des Lebens. ☕️🌿✨
 

Mittwoch, 15. April 2026

Gespräche zwischen Kaffee und Kuchen

 

Pippi und Frida – Was ist Glück?

Heute bleibt man nur kurz im „Chez Malou“.
Sunnys Laden kommt ins Spiel – und dort entwickelt sich ein Gespräch über das Glück.

Mittwochnachmittag im Café „Chez Malou“.

Die Espressomaschine zischt leise,
französische Chansons klingen aus der Musikbox,
und verschiedene Düfte liegen 
in der Luft.

Doch heute wartet Pippi auf Frida.

Da geht die Tür auf –
Frida kommt herein… und Sunny.

„Tadaaa – Überraschung!“, rufen beide.
Pippi lacht.
„Na, die ist euch gelungen.“

Frida setzt sich und verkündet:
„Sunny und ich haben beschlossen, heute mal etwas Neues zu machen.
Hier im Café nur einen Espresso –
und dann gehen wir zu ihrem Laden.“

Pippi klatscht leise in die Hände.
„Das finde ich großartig.“

Gesagt, getan.

Wenig später sind sie unterwegs.

„Und wo habt ihr euch eigentlich getroffen?“, will Pippi wissen.
„Beim Bäcker heute Morgen“, antworten beide gleichzeitig.

Schon stehen sie vor der Villa Sunny.
Im Schaufenster:
eine große Puppe mit einer bunten Hose und einem azurblauen Kaftan –
ein echter Blickfang.

Als sie den Laden betreten, ruft Pippi begeistert:
„Mensch Sunny, du hast richtig Glück gehabt mit diesem Laden.
Das habe ich schon letzte Woche gedacht.“

Sunny lächelt nur.
„Wisst ihr“, sagt sie ruhig,
„am Anfang war das eher ein Sprung ins Ungewisse.
Der eigene Laden… das brauchte Mut.
Der kam zuerst.
Und dann… das Glück.
Aber Glück ist für jeden etwas anderes.“
Sie schaut die beiden an.

„Für mich ist Glück, mutig zu sein.
Ich habe es gewagt –
und genau das macht mich glücklich.
Und ihr?
Was ist Glück für euch?“

Einen Moment wird es still.

Pippi streicht über einen roten Pullover
und hebt eine kleine, bunte Holzkatze hoch.
„Glück ist für mich ein Gefühl im Moment“, sagt sie.
„Ein Lachen, ein kurzer Plausch, ein Erdbeertörtchen…
und meine rote Hose.
Einfach dieses Gefühl:
Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt.“

Frida schaut sich ruhig im Laden um.
„Für mich ist Glück etwas Ruhiges“, sagt sie leise.
„Zufriedenheit. Dankbarkeit.
Kleine Gewissheiten.
Mein Motto:
Es ist gut, wie es ist.“

Die drei streifen noch eine Weile durch den kleinen, kunterbunten Laden,
lachen, erinnern sich und verlieren sich ein wenig in den Farben.

„Das war ein richtig schöner Nachmittag“, sagt Pippi schließlich.

„Ja“, antworten Frida und Sunny wie aus einem Mund.

Sunny lächelt.
„Vielleicht komme ich nächste Woche ins ‚Chez Malou‘.
Die Erdbeertörtchen möchte ich unbedingt probieren.“

Pippi und Frida nicken.
Gemeinsam treten sie hinaus auf die Straße.

Das Glück…
so bunt und vielfältig wie das Leben.
Und jeder hat seine ganz eigene Vorstellung davon.



Bis nächste Woche im Café „Chez Malou“.

Vielleicht treffen wir uns dort
und ihr nehmt Platz an unserem kleinen Tisch
im Zwischenraum des Lebens. ☕️🌿✨️






Samstag, 11. April 2026

Die rote Hose


In der Stadt
Bummele ich über den Flohmarkt. 

Es gibt soviel zu sehen....
Handy raus,zack ein Foto. 📷

Meine rote Hose hat heute Ausgang. 
In der Stadt 
Bummele ich über den Flohmarkt. 
 

Humor ist....

 Wie war das? Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Und genau das ist Pippis Motto. Setzen wir uns also zu ihnen an den Tisch und hören, was P...