Follower

Posts mit dem Label Gedichte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Gedichte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 14. September 2026

Bildgedanken


 Bildgedanken 🌈

Luftschloss

verwirklichen, unerreichbar

Vielleicht, vielleicht nicht

können Wirklichkeit werden

mit Fundament


Montag, Zeit für ein paar Gedanken zum Wochenanfang.

Auf meinem Kalenderblatt für diese Woche steht dieses Gedicht von Henry David Thoreau:

Wenn du Schlösser in die Luft gebaut hast,

so braucht deine Arbeit nicht umsonst zu sein; dort gehören sie nämlich hin.

Und nun gehe daran, die Fundamente unter sie zu bauen.

Zuerst konnte ich überhaupt nichts damit anfangen. Doch je länger ich darüber nachdachte, umso besser erschloss es sich mir und ich dachte: Ja, er hat Recht.

Da ist etwas dran.

Wer kennt es nicht? Da haben wir Träume, Wünsche, Vorstellungen von bestimmten Dingen, die wir erreichen wollen.

Wir bauen uns dann Luftschlösser, die prächtig aussehen, funkeln und glänzen. Sehen uns schon als strahlende Prinzessin durch die prunkvollen Gemächer wandeln.

Zack – und schon zerplatzt es wie eine Seifenblase.

Aus der Traum.

Warum? Wieso?

Was habe ich falsch gemacht?

Wut, Trauer, Mutlosigkeit, Resignation machen sich breit.

Dabei hätten wir unter unser Schloss nur ein solides, stabiles Fundament bauen müssen.

Ha, bloß, bloß ist gut. 🙈

Genau das ist die Frage:

Was ist ein stabiles Fundament?

Das Luftschloss nicht zu groß bauen, sprich: realistisch bleiben. Gucken: Was ist möglich? Welche Chancen habe ich?

Ich persönlich habe mir so ein Luftschloss gebaut – mit einem ziemlich bröckeligen Fundament. Nun droht es einzustürzen.

Wovon spreche ich?

Von meinem Abnehmluftschloss.

Ich habe gerade die ersten drei Monate hinter mir und heute fangen die nächsten drei an.

Deswegen passt auch der Kalenderspruch mit dem Luftschloss gerade gut.

Mit dem, was ich erreicht habe, bin ich ehrlich gesagt nicht zufrieden. Weil ich nämlich immer noch mein tolles Luftschloss im Kopf habe.

Mein Fundament bestand bisher aus zu hohen Ansprüchen, Perfektionismus und Optimierungswahn.

Tja, das hat semi gut funktioniert. 🙈

Doch mein Luftschloss gebe ich nicht auf.

Jetzt wird es eben kleiner als ursprünglich geplant und bekommt ein stabiles Fundament.

Das wird meine Aufgabe für diese Woche und für die nächsten drei Monate im Oviva-Programm:

ein neues, stabiles Fundament zu errichten, das aus dem Luftschloss Realität werden lässt.

Und das wünsche ich euch allen auch: dass ihr eure Luftschlösser mit einem stabilen Fundament Realität werden lassen könnt.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen eine luftige Woche.

Herzlich

Pippilotta 🙋‍♀️🤍


Schön, dass du hier vorbeigeschaut hast. Wenn dir meine Gedanken ,Geschichten  und Bilder gefallen, freue ich mich, wenn du meinem Blog folgst. ☕🌿

Samstag, 1. August 2026

Monatsanfang mit Überraschung


 

Neue Wege gehen

Frida schreibt wieder einen Brief – und Pippi wird überrascht. Und ausgerechnet Francia Elegancia hat einen guten Tipp.


August. Ein neuer Monat beginnt.

Pippi sitzt wieder auf dem Balkon. Vor ihr der obligatorische Kaffee. In der Hand hält sie einen Brief von Frida.

Pippi sitzt da wie erstarrt, und der Kaffee wird kalt.

Was steht in dem Brief? Worüber ist Pippi so entsetzt?

Plötzlich fängt sie an zu murmeln.

„Das glaube ich nicht! Das kann, das darf nicht wahr sein!“

Sie liest die Zeilen noch einmal.

Es lässt sich nicht leugnen. Schwarz auf Weiß steht dort geschrieben:

„Meine liebe Pippi,

ich habe beschlossen, erst einmal für längere Zeit am Meer zu bleiben. Doch wir bleiben in Verbindung. Wir können uns ja schreiben. Es gibt WhatsApp und Videotelefonie.“

Pippi schüttelt den Kopf.

„Na, das geht ja schon gut los. Kann ja nur besser werden.“

Sie lächelt leicht.

„Na ja, zum Glück ist das Meer nicht so weit weg wie zum Beispiel Australien.“

Da erscheinen auf einmal Francia Elegancia und Flippi auf der Bildfläche.

Francia Elegancia hebt eine Augenbraue – hat sie sich das etwa von Frida abgeguckt?

„Meine liebe Pippi, das ist doch nun kein Weltuntergang.

Weißt du, als du mich so zack, mir nichts, dir nichts ans Meer verfrachtet hast, war ich echt sauer. Ich konnte nichts vorbereiten, keine To-do-Liste schreiben, und dort empfing mich pures Chaos.“

Sie seufzt theatralisch.

„Aber …“, will Pippi erwidern.

„Moment, ich bin noch nicht fertig“, unterbricht Francia Elegancia sie.

„Doch die Zeit am Meer hat mir gezeigt: Vieles kann man nicht planen. Wie war das? Dort bestimmt die Tide den Rhythmus. Und ich muss sagen – so ein kleines bisschen gelassener bin ich dort schon geworden.

Lassen wir jetzt einfach alles auf uns zukommen, was der August so parat hat.

Was hältst du von Leichtigkeit als Monatsmotto?“

Pippi schaut sie fragend an.

„Und das von dir? Jetzt bin ich doppelt überrascht. Ja gut … von mir aus. Ein Versuch ist es wert.“

Nun zupft Flippi an Pippis Ärmel.

„Du Pippi, ich habe eine Idee.

Du vermisst wahrscheinlich die Kaffeenachmittage im Chez Malou. Du kannst doch trotzdem hingehen – wir kommen mit. Vielleicht hat Sunny ja Lust und Zeit. Ich sitze dann einfach nur da und beobachte das Geschehen. Was meinst du?“

Francia Elegancia kichert.

„Gute Idee, Flippi.

Ich nörgele dann ein ganz kleines bisschen herum.

– Der Kronleuchter hängt schief.

– Der Milchschaum ist nicht gleichmäßig.

– Das Törtchen …“

„Schluss jetzt! Aufhören! Ist ja schon gut, ihr zwei.“

Pippi schüttelt lachend den Kopf.

„Nein, ihr seid schon zwei Flitzpiepen. Aber wenigstens habt ihr mich zum Lachen gebracht.“

Eine Weile sitzen alle drei einfach nur da und schauen in die Wolken.

Dann gibt sich Pippi einen Ruck.

„So, ich habe mich entschieden. Ich gönne Frida ihre Auszeit am Meer. Dann gibt es eben Briefe statt Kuchen.

Und ins Chez Malou kann ich beziehungsweise können wir trotzdem gehen.“

Mein Monatsmotto lautet:

Neue Wege gehen.

Nicht perfekt, aber glücklich.

Leichtigkeit soll mich begleiten, und am Wegesrand sammle ich kleine Glücksmomente.

„Und ihr seid mit von der Partie.“

Francia Elegancia und Flippi nicken zustimmend.

Tja, manchmal kann das Ende auch ein Anfang sein – und dem wohnt bekanntlich ein Zauber inne.

Willkommen, August. 🌿




Schön, dass du hier vorbeigeschaut hast. Wenn dir meine Gedanken ,Geschichten  und Bilder gefallen, freue ich mich, wenn du meinem Blog folgst. ☕🌿

Samstag, 18. Juli 2026

Zitat im Bild

 
Sommer 
Bunt. Leuchtend. 
Heute funkelnd im Glitzerkleid. 
Leichtigkeit. 


Schön, dass du hier vorbeigeschaut hast. Wenn dir meine Gedanken und Geschichten gefallen, freue ich mich, wenn du meinem Blog folgst. ☕🌿

Sonntag, 12. Juli 2026

Zitat im Bild


Ich

Manchmal entstehen die schönsten Bilder nicht nur mit Farben, sondern auch mit Worten. Heute durfte beides zusammenfinden.





Ich.
Lebendig. Kreativ.
Ich bin ich.
Mal Yin, mal Yang.
Einzigartig. 💜



Schön, dass du hier vorbeigeschaut hast. Wenn dir meine Gedanken und Geschichten gefallen, freue ich mich, wenn du meinem Blog folgst. ☕🌿


Donnerstag, 25. Juni 2026

Sommer


 

Flirrende Hitze 
Füße ruhen kühl im Nass
Sommer auf Balkonien
                                  P.B.-Kn.
   



Mittwoch, 24. Juni 2026

Herzensmomente

Manche Souvenirs sind klein. Die Erinnerungen dahinter sind es nicht. 🌿

 


Souvenirs
klein, liebevoll
Fundstücke voller Geschichten
gesammelt für mein Erinnerungsschatzkästchen
Herzensmomente


Manche Mitbringsel sind klein und unscheinbar. Und doch bewahren sie etwas Kostbares: Erinnerungen an besondere Orte, an schöne Tage und an Augenblicke, die geblieben sind.

So wächst im Laufe der Jahre mein ganz persönliches Erinnerungsschatzkästchen. Jedes Souvenir erzählt seine eigene Geschichte und lässt ein Stück Sommer, Meer und Reiseglück wieder aufleben.

Die kleine Kirche aus Tropea in Italien erinnert mich an einen heißen Sommertag. Mein jüngster Sohn und ich wollten unbedingt hinauf zur Kirche auf dem Hügel. In der glühenden Mittagshitze machten wir uns auf den Weg – ohne Wasser dabei zu haben. Als wäre das nicht genug gewesen, hatte mein Sohn auch noch fürchterlichen Muskelkater. Heute können wir darüber lachen. Und seit er als Backpacker für einige Zeit in Australien unterwegs ist, ist diese Erinnerung für mich noch kostbarer geworden. Sie erzählt von gemeinsamer Zeit, von kleinen Abenteuern und von einem Sommertag, den ich gerne in meinem Herzen bewahre.

Die Schildkröte aus Amalfi kam während einer ganz besonderen Reise zu uns. Zu unserem 30. Hochzeitstag verbrachten mein Mann und ich unseren Urlaub in Sorrent. Von dort aus ging es mit der Fähre nach Amalfi. Das Fährticket wollte ich ganz mutig auf Italienisch kaufen. Mit ein paar englischen Worten und etwas gutem Willen klappte es schließlich doch. Die kleine Schildkröte erinnert mich bis heute an diesen besonderen Urlaub und an dreißig gemeinsame Ehejahre.

Die jüngste Erinnerung in meiner Sammlung ist die Schneekugel aus Luxemburg. Der Besuch verschiedener Weihnachtsmärkte ist bei uns zu einer schönen Tradition geworden. Im vergangenen Jahr waren wir zu dritt unterwegs: mein ältester Sohn, mein Mann und ich. Eigentlich ging es mir gar nicht gut. Mein Rücken machte mir zu schaffen, dazu war es kalt und regnerisch. Mit Schmerztabletten und einer Portion Durchhaltewillen wollte ich trotzdem unbedingt mitfahren. Und trotz allem wurde es ein wunderschöner Tag. Gemeinsam über den Weihnachtsmarkt zu schlendern, die Lichter zu genießen und einfach Zeit miteinander zu verbringen – das sind die Momente, die bleiben. Deshalb hat die kleine Schneekugel einen ganz besonderen Platz in meinem Erinnerungsschatzkästchen.

Wenn ich diese kleinen Schätze betrachte, sehe ich nicht nur Tropea, Amalfi oder Luxemburg. Ich sehe gemeinsame Zeit, kleine Abenteuer und Momente, die geblieben sind. Vielleicht sind es gerade diese Erinnerungen, die aus kleinen Souvenirs große Schätze machen. 🌿✨

Schön, dass du hier vorbeigeschaut hast. Wenn dir meine Gedanken und Geschichten gefallen, freue ich mich, wenn du meinem Blog folgst. ☕🌿

Freitag, 8. Mai 2026

Afrika




Afrika 

geheimnisvoll und lebendig

Ursprung der Menschheit

Elefanten streifen durchs Land
ruhig, kraftvoll, verbunden

Einzigartig.

„Weißt du noch?“ fragt Pippi leise.
Frida nickt. „Manche Orte bleiben für immer.“

Meine Hochzeitsreise.

Mein Lieblingsland.


Sonntag, 3. Mai 2026

Herr Jammerowski


 

Inschwehu
hartnäckig, penetrant
Weltmeister im Jammern
sitzt auf dem Sofa
nervtötend 

Ja, wer kennt ihn nicht –
Herrn Jammerowski.

Auch bekannt als innerer Schweinehund,
kurz Inschwehu.

Er mischt sich in fast alle Bereiche unseres Lebens ein.
Besonders gern, wenn es um Fitness geht.
Aber auch zu Mode und Beauty
hat er erstaunlich viel zu sagen.

Wehe, wenn Frau dann nicht standfest ist…
Der Blick in den Spiegel spricht Bände –
Beautysünden lassen grüßen.

Davon können Pippi und Frida ein Lied singen.
Und ganz bestimmt viele andere Frauen auch.



Samstag, 11. April 2026

Die rote Hose


In der Stadt
Bummele ich über den Flohmarkt. 

Es gibt soviel zu sehen....
Handy raus,zack ein Foto. 📷

Meine rote Hose hat heute Ausgang. 
In der Stadt 
Bummele ich über den Flohmarkt. 
 

Freitag, 27. März 2026

Morgen

 

Es sind oft die leisen Momente am Morgen,
die uns mehr sagen als ein ganzer Tag voller Gedanken.

Morgen
Alles ruhig
Vögel zwitschern leise
Langsam erwacht das Leben
Tagesanfang

Vielleicht ist genau das genug.

Samstag, 20. Juli 2019

Wochenende - Zeit zum Ausruhen




Es ist Samstagabend,es grummelt draußen,ein Gewitter naht,die Vögel zwitschern auch nur noch verhalten und nun gesellt sich der Regen dazu.Ich würde sagen,die perfekte Zeit um sich ein wenig von den Anstrengungen der Woche zu erholen.
Passend dazu ,habe ich ein kleines Gedicht kreiert.

Ausruhen

Aufatmen
und 
sich eine Pause gönnen.
Ruhig werden
und
himmelwärts schauen.
Einfach mal dasitzen
und
nichts tun!
                  P.K.20.07.2019

Wie immer am Samstag wurde das Gedicht in ein ZIB umgewandelt und reist zu NOVA und ihrem Projekt "Zitat im Bild."




Sonntag, 30. Juni 2019

Loslassen

Heute mal ein Gedicht bzw. ein Zitat im Bild.Inspiriert durch eine Mitbloggerin habe ich etwas altes für mich neu entdeckt.Auf einem Workshop zum Thema Schreiben,den ich unlängst einmal besucht hatte,wurde uns als  eine Methode zu schreiben,folgende Methode vorgestellt: "Buchstabenanfänge" oder Akristichon genannt.Dazu wird jeder Buchstabe des Ausgangswort untereinander geschrieben,dieser dient dann als Beginn für eine neue Zeile.So entstehen dann so genannte" Buchstabengedichte".
Mein Buchstabengedicht handelt vom "Loslassen" und ich habe es in ein Zitat im Bild verwandelt.
Das Bild ist auf unserer diesjährigen Minikreuzfahrt nach Oslo entstanden.


                                                   Loslassen


Mittwoch, 11. April 2018

Frühling - Neuanfang


                                    




Vorbei,Ende,aus
der Winter zog aus dem Haus.
Schluss mit Kälte und Nass
im Garten das erste,zarte frische Gras.
Der Krokuss,das Schneeglöckchen
sie alle recken und strecken ihre Köpfchen
in die warme,helle Morgensonne
und die Amsel tiriliert voll Wonne.
Der Frühling,der Frühling ist da,
so tönt es von fern und nah.
Alle Zeichen stehen  auf Neuanfang
so geht der Jahreslauf seinen Gang.
Die Bäume schmückt ein neues,grünes Kleid,
das alte Grau ,man ist es leid.
Die Sonne strahlt am blauen Himmelszelt
und die Häschen springen fröhlich im Feld.
In den Häusern und Gärten erwachen die Besen und Rechen,
sie fegen und harken,
dem Winterschmutz geht es an den Kragen.
Bald erstrahlt alles in neuem Glanz und ein frischer Duft
erfüllt die Luft.
Alt und Jung strömen in Scharen in die Natur,
geniessen
Feld,Wald und Flur.

Der Frühling,der Frühling ist wieder da,
er macht alles neu
wie jedes Jahr.