Samstag, 23. November 2019

Träume





Nach einer sehr langen Blogpause bin ich wieder da und verreise auch gleich schon wieder zu Nova und ihrem


Mein großes Thema im Moment sind Träume.Ich habe folgendes Akristichon dazu erdacht:



T eilen uns etwas mit
R ichten uns auf
Ä ndern vieles
U nd
M achen Mut
E etwas Altes loszulassen und Neues anzufangen.


Der phantastische Sonnenaufgang heute Morgen passt perfekt und lädt förmlich zum Träumen ein.
Also wurden flux Gedicht und Bild zusammengefügt und es verwandelte sich in ein Zitat im Bild.
Nun fliegt es zu NOVA und reiht sich dort in die anderen Zitate im Bild ein.







Ich bin dann auch schon wieder weg,da ich auf Pippi`s Phantasiereich noch einen Post über das Träumen schreibe werde.
Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende und lebt euren Traum.


Samstag, 3. August 2019

Urlaub

Heute ist wieder Zeit für das ZIB,ein Projekt von der lieben Nova
 e







Weiter geht es mit einem weiteren Sommerthema,dem Urlaub.Das Foto,das als Pate für ein wunderschönes Akrostichon dient, ist in der Umgebung meines Wohnortes entstanden.Es ist eine Oase der Ruhe und Stille und man kann wunderbar entspannen dort und einen Kurzurlaub vom Alltag nehmen.Wie heißt es so schön:

" Warum in die  Ferne schweifen, denn das Gute liegt doch so nahe."
                                                                                              J.W.v.Goethe


Egal wo,Urlaub ist für mich auf jeden Fall Zeit zum Auftanken und Kraft schöpfen.
Hier nun meine Gedanken dazu,wieder mal als Akrostichon.

Urlaub

U nendliche Weiten
R uhige Zeiten
L eise murmelnend plätschert ein Bach
A lleen uralter Bäume bilden ein  sattgrünes Dach
U nd ringsum stilles Schweigen
B alsam für müde Seelen tropft von den Zweigen
                                                                               P.K.03.08.2019



Samstag, 27. Juli 2019

Sehnsucht

Samstag - Zeit für das





Heute habe ich  euch ein Buchstabengedicht zum Thema Sommer mitgebracht.


Sehnsucht
ommer ist
erholungszeit
  ängematte gespannt zwischen Bäumen
N    ur liegen und träumen
S     iesta
U    nd
C     remiges Schokoladeneis im Kirschbaum
H    eute lebe ich meinen
T     raum                                   
                                                                                 P.K.26.07.2019

Es wurde natürlich in ein ZIB umgewandelt und reist wieder zu Nova






Mittwoch, 24. Juli 2019

Die Schildkröte Pippilotta und Herr Jammerowski



Tiere, Niedlich, Grün, Natur




Halli,Hallo ihr Lieben.Hier ist wieder Pippilotta,die Schildkröte.
Heute berichte ich euch von meinem lieben, naja lieb,wie man`s nimmt, Untermieter dem Schweinhund alias Herr Jammerowski.
Wie ihr schon wisst,läuft ja dieses Jahr mein großes Projekt mit der weisen Eule.Jeden Tag gibt es ein neues Thema und dieser Monat steht unter dem Motto "Fitness".Uaaah,arrrg.Richtig,genau arrrg.
Fitness und Schildkröte Pippilotta,eher zwiespältig.
Warum? Das hat viele Gründe,wie z.Bsp. die besagten Quatschis,falsche Vorstellungen,übertriebener Ehrgeiz,vergleichen mit anderen Schildkröten oder sonstigem Getier usw.Ich sage nur der geplatzte Traum und Leopard.Ja,richtig gelesen,der olle Leopard schwirrte immer noch in Pippilottas Kopf herum.Doch ich habe jetzt so  richtig einen Denkzettel verpasst bekommen. Zum Glück waren  2 Personen zur Stelle,die mir wieder auf die Schildkrötenbeine geholfen haben.Die eine Person war der Herr Jammerowski,ja genau der,komisch aber wahr,kicher,kicher.Die andere Person,die Läuferschildkröte.
Doch schön der Reihe nach.
Kaum war die E-Mail mit dem Thema Fitness bei mir gelandet,zack,sprang so ein kleines Teufelchen aus meiner Schublade im Gehirn und krakelte los.Fitness,super,genau mein Ding,auf geht es!
Erschwerend dazu  kam meine beste Feindin,die Waage um die Ecke gesaust und hielt mir ein Schild vor die Nase:"zugenommen!"Die beiden im Duo eine fatale Kombination.Als ob es nicht schon reichen würde tauchten Quatschi"wie siehst du den aus" und Quatschi "was sollen die Leute denken" aus der Versenkung auf.Unter der schweren Last brach die arme Schildkröte Pippilotta zusammen.Mein gerade errichteter Rohbau vom schönen neuen Lebenshaus hielt dem bösartigen Bombardement nicht stand und zerfiel in seine Einzelteile.Oh nein,was passierte? Ihr ahnt es schon.Genau,meine Wenigkeit erlitt einen schweren Rückfall in alte Muster und die Feuerphase loderte hell auf.Die Walkingschuhe wurden geschnürt und ich lief los als ob es kein Morgen geben würde.Dazu noch eine ordentliche Portion Gymnastik.Das Motto schneller,höher,weiter.
Meine Familie versuchte vorsichtig mit Wassergüßen der Feuersbrunst Herr zu werden.Nichts zu machen.Herr Jammerowski jammerte,klagte und wimmerte zum Stein erweichen.
"Was machst du denn ?Es ist zuviel!Ich kann nicht mehr!Denke an deine Gelenke!Du hältst das auf Dauer nicht durch!"
Alle diese Phrasen schnürten das Feuer nur noch.Mit zusammen gebissenen Zähnen knurrte ich :"
Ich zeige es euch!Ich kann das!Ich schaffe das!"Alle Warnzeichen des Körpers wurden vehement ignoriert.Ende vom Lied,ein großer Wasserguss in Form von :alle Gräten schmerzten,völliger Erschöpfung  und Nerv im Rücken eingeklemmt machte dem Feuer den Garaus.Nach nur 1 Woche lag ich wieder mal total platt in der Ecke,mutierte zur Schnappschildkräte und biss um mich.
Pippilotta,Pippilotta sagte ich zu mir selber,"was machst du nur wieder für Sachen?"
Da ertönte ganz leise und zaghaft ein kleines Stimmchen in meinem Kopf:"Pippilotta,du bist eine Schildkröte und kein Leopard!"
Herr Jammerowski unterfütterte das Ganze und holte sich die Läuferschildkröte mit ins Boot.
Gemeinsam löschten sie das große Feuer und zurück blieb ein ganz kleines Glutnest.Dieses Glutnest war der Anfang einer neuen Ära.
Wie kam es nun dazu? Die liebe Läuferschildkröte sagte;während eines Gespräches,wo ich ihr wiedermal die Ohren voll jammerte;ganz ruhig zu mir:"Warum machst du es denn nicht wie ich und konzentrierst dich auf eine Sportart?Lege den Fokus doch auf das Schwimmen,das magst du doch."
Boah,wow,irgendwie lösten diese Sätze etwas aus in mir,es war als ob jemand einen Schalter umlegte.In mir fing es langsam an zu arbeiten,es kocht,brodelte und die Gedanken wurden etliche Male umgerührt.Herr Jammerowski würzte die ganze Suppe mit Sprüchen wie:"du bist eine Schildkröte,die lieben Wasser,walken wolltest du doch nur weil es irgendwann mal total in war,weil du wie die Läuferschildkröte sein wolltest,haha,hihi eine Schildkröte mit Walkingschuhen und Stöcken,er schüttelte sich vor Lachen(das war jetzt gemein),schwimmen ist toll,das kannst du das ganze Jahr machen,durch die Aquagymnastik kennst du schon eine Menge sympathische Frauen,auja schwimmen ist toll,bitte kein walken mehr."
Also lange Rede,kurzer Sinn.Jetzt kommt es:
Feierlicher Moment! Tusch,taraaaa!
Pippilotta hat die Walkingschuhe und Stöcke an den Nagel gehängt!!!!!!!
Ab sofort heißt es Pippilotta,die Wasserschildkröte.Wie lautet auch ein Rat der weisen Eule Fitness soll ein langfristiges Projekt sein und dazu sind Babyschritte nötig.Meine Babyschritte sind ,das ich mich auf die Aquagymnastik und das Schwimmen konzentriere,also 2 mal in der Woche Sport.Da nun der Kamerad Spaß mit an Bord ist,stehen die Chancen sehr gut,das es eine Dauereinrichtung wird.Ferner wird Bewegung in den Alltag intrigiert,Einkaufen plus Spaziergang,statt ein Tablett wird der Tisch in mehren Einzelschritten gedeckt,statt die Wäsche in den Wäschekorb zu packen wird ein paar mal zwischen Waschmaschine und Wäscheständer hin und her gelaufen,beim Putzen kann wunderbar Musik einschalten und ein kleines Tänzchen wagen.Man muss nur den Mut haben los zu lassen und offen zu  sein für Neues.
Diese Woche wurde die neue Ära schon eingeläutet und etliche Runden im Schwimmbad gedreht.Es tat einfach nur gut und hat super viel Spaß gemacht.Als Kirsche auf dem Sahnehäubchen  viele sympathische Mitschwimmerin getroffen und heute als Belohnung nach dem Schwimmen ein kleines Kaffeekränzchen gehalten.

Was lernen wir daraus?
Schweinehunde sind im Grunde genommen doch ganz liebe Zeitgenossen,die auch prima als Aufpasser und Beschützer fungieren.Somit hat Herr Jammerowski Wohnrecht auf Lebenszeit.
Außerdem sollten wir öfter mal die Perspektive wechseln und über den Tellerrand schauen,unsere Komfortzone Stück für Stück erweitern.

So meine Lieben,Pippilotta hat fertig für heute.
Fortsetzung folgt....





Samstag, 20. Juli 2019

Wochenende - Zeit zum Ausruhen




Es ist Samstagabend,es grummelt draußen,ein Gewitter naht,die Vögel zwitschern auch nur noch verhalten und nun gesellt sich der Regen dazu.Ich würde sagen,die perfekte Zeit um sich ein wenig von den Anstrengungen der Woche zu erholen.
Passend dazu ,habe ich ein kleines Gedicht kreiert.

Ausruhen

Aufatmen
und 
sich eine Pause gönnen.
Ruhig werden
und
himmelwärts schauen.
Einfach mal dasitzen
und
nichts tun!
                  P.K.20.07.2019

Wie immer am Samstag wurde das Gedicht in ein ZIB umgewandelt und reist zu NOVA und ihrem Projekt "Zitat im Bild."




Samstag, 13. Juli 2019

Blumen - Zitat im Bild



Heute mal ein kleiner Blumengruß zum Wochenende.




                             Blumen

B lumenmeer
ädt zum Baden
 nd lockt mit sanftem Säuseln
utig tauche ich ein
ine Welle aus tausend Farben umspült mich
egative Gedanken werden weggeschwemmt und meine Seele kommt zur Ruhe.
                                                                                                             P.K.13.07.2019



Damit das Auge auch etwas zum Schauen hat wurde das Buchstabengedicht in ein hübsches Zitat im Bild umgewandelt und wird auf die Reise zu   Nova und ihrem Projekt "Zitat im Bild", geschickt.
                                                                                                 
     
       


                                                   

Sonntag, 30. Juni 2019

Loslassen

Heute mal ein Gedicht bzw. ein Zitat im Bild.Inspiriert durch eine Mitbloggerin habe ich etwas altes für mich neu entdeckt.Auf einem Workshop zum Thema Schreiben,den ich unlängst einmal besucht hatte,wurde uns als  eine Methode zu schreiben,folgende Methode vorgestellt: "Buchstabenanfänge" oder Akristichon genannt.Dazu wird jeder Buchstabe des Ausgangswort untereinander geschrieben,dieser dient dann als Beginn für eine neue Zeile.So entstehen dann so genannte" Buchstabengedichte".
Mein Buchstabengedicht handelt vom "Loslassen" und ich habe es in ein Zitat im Bild verwandelt.
Das Bild ist auf unserer diesjährigen Minikreuzfahrt nach Oslo entstanden.


                                                   Loslassen


Sonntag, 10. Februar 2019

Die Schildkröte Pippilotta und die "Quatschis"



Tiere, Niedlich, Grün, Natur



"Achtung unbezahlte Werbung wegen Namensnennung."

Hallo,da bin ich mal wieder,Pippilotta die Schildkröte.
Heute geht es um die "Quatschis",sehr lästige Untermieter von mir.Den Namen hat eine sehr kluge Eule kreiert,mit der ich seit letztem Jahr in Kontakt stehe.Sie hilft mir auf meinem Weg zu mir selbst.
An den geplatzten Traum könnt ihr euch doch sicherlich noch erinnern und genau mit dem fing alles an.Dieser geplatzte Traum löste so zu sagen eine Kettenreaktion aus und seither schleppe ich eine lange Reihe geplatzter Träume hinter mir her.Darum habt ihr auch solange nichts von mir gehört.
Mit Heife der weisen Eule versuche ich nun wieder Ordnung in mein Gefühlschaos zu bekommen.
Das ist mein Jahresprojekt für dieses Jahr.Im vergangenen Jahr durfte ich schon ein kurzes Coaching mit der Eule machen und habe gemerkt,wie gut mir das tut.Jetzt so zu sagen die Vollversion.
Wie immer ich verplausche mich.

Nun zu den "Quatschis".Ich denke jeder hatte sie schon mal zu Besuch.Einige sind auch freundlich,aber die meisten sind ganz üble Zeitgenossen und wollen dir nur schaden."Quatschis" sind Übermittler,die Botschaften deiner Mitschildkröten in dein Ohr flüstern.Sie haben ganz unterschiedliche Namen,meine heißen :"reiß dich mal zusammen",was sollen die Leute denken","das kannst du nicht"",wie siehst du denn wieder aus" um nur die Hauptakteure zu nennen.Das fiese an ihnen ist,sie sind wie ein Bumerang und kommen immer wieder zurück.Meistens dann wenn du angefangen hast,dich zu verändern oder neu zu orientieren.Das können sie überhaupt nicht leiden,Neuanfang,Neuorientierung sind ihre Gegenspieler.

Woher kommen sie denn nun eigentlich?"Quatschis"haben ihren Ursprung in deiner Kindheit und in der Umgebung in der du auf gewachsen bist.Meist stecken nahe Angehörige dahinter,meist die Schildkrötenmütter,die unter dem Deckmantel Fürsorge und Liebe dir diese "Quatschis" tagtäglich unters Futter mischen.Als kleine Minischildkröte glaubst du das auch alles brav,doch sobald du eine Teenagerschildkröte wirst,regt sich erster Wiederstand.Natürlich wird dieser sofort im Keim erstickt und ehe du dich versiehst bist du eine erwachsene Schildkröte und dies lästigen Untermieter haben sich als ständige Mitbewohner etabliert.Sie haben deine Träume , Visionen im Keim erstickt und  wollen dir permanent ein schlechtes Gewissen  einreden.
Die Auswirkungen sind verheerend,du hast dein eigenes ICH verloren und weißt überhaupt nicht,wer du bist,was für eine Persönlichkeit in dir schlummert.Du bist wie ein Vulkan,in dir gärt und brodelt es und völlig und vorher gesehen brichst du aus.Ein ganzer Lavastrom an unterdrückten Gefühlen und Emotionen ergießt sich über deine Umwelt,die davon völlig überrumpelt wird.
Die Folgen sind ebenfalls massiv,dieser Ausbruch zieht Streit,Unverständnis,Wut,Trauer und Neid nach sich.Ehe du dich versieht steckst du mitten im Gefühlssumpf und wenn du nicht aufpasst versinkst du darin.Alles und jeder nervt dich.Deine Mitschildkröten verstehen dich nicht mehr,sie erleben auf einmal wie aus der friedlichen Schildkröte eine Riesenschnappschildkröte wird.Für alle keine schöne Situation.
Ja,ihr Lieben genau das ist meine Situation im Moment.Die bösen "Quatschis" prasseln gerade wieder ihr ganz Bombardement auf mich nieder.Ihnen gefällt es überhaupt nicht,das ich die Hilfe der klugen Eule in Anspruch nehmen will.

Doch diesmal werden nicht sie als Sieger hervorgehen sondern ich.Es wird ein langer,steiniger Weg sein,den ich in ganz kleinen Minischritten gehen werde,wie es sich für eine Schildkröte gehört.
Ich werde solange graben,bis meine Träume zu Tage getreten sind und ich werde mein Leben leben.
Mein neues Vorbild wird die "Pippi Langstrumpf" sein,die ihr sicherlich kennt.Mein absolutes Lieblingsbuch aus Kindertagen.Von ihrer Verfasserin "Astrid Lindgren" stammt auch mein neues
Lebensmotto:



Mittwoch, 11. April 2018

Frühling - Neuanfang


                                    




Vorbei,Ende,aus
der Winter zog aus dem Haus.
Schluss mit Kälte und Nass
im Garten das erste,zarte frische Gras.
Der Krokuss,das Schneeglöckchen
sie alle recken und strecken ihre Köpfchen
in die warme,helle Morgensonne
und die Amsel tiriliert voll Wonne.
Der Frühling,der Frühling ist da,
so tönt es von fern und nah.
Alle Zeichen stehen  auf Neuanfang
so geht der Jahreslauf seinen Gang.
Die Bäume schmückt ein neues,grünes Kleid,
das alte Grau ,man ist es leid.
Die Sonne strahlt am blauen Himmelszelt
und die Häschen springen fröhlich im Feld.
In den Häusern und Gärten erwachen die Besen und Rechen,
sie fegen und harken,
dem Winterschmutz geht es an den Kragen.
Bald erstrahlt alles in neuem Glanz und ein frischer Duft
erfüllt die Luft.
Alt und Jung strömen in Scharen in die Natur,
geniessen
Feld,Wald und Flur.

Der Frühling,der Frühling ist wieder da,
er macht alles neu
wie jedes Jahr.

Dienstag, 22. August 2017

Die Schildkröte Pippilotta und der geplatzte Traum

                                       Tiere, Niedlich, Grün, Natur



 Guten Tag,darf ich mich kurz vorstellen: Ich heiße Pippilotta und gehöre zur Gattung der Schildkröten.Von uns sagt man,das wir ganz weise Tiere seien und sehr alt werden können.Von Natur aus sind wir friedliebende Tiere,doch gibt es auch die so genannten Schnappschildkröten und mit denen ist garnicht gut Kirschen essen.So,unter uns auch in mir wohnt so eine Minischnappschildkröte und weise bin ich auch nicht..Wehe wenn mir etwas gegen den Strich geht,dann kann ich zu einer Riesenschnappschildkröte werden.Dann rette sich wer kann.Im Moment bin ich eine Schnappschildkröte.In mir brodelt und gärt es.Ich bin traurig und wütend und alles gleichzeitig.Das alles wegen einem Traum,der nun geplatzt ist  wie eine schillernde  Seifenblase.
Meine Güte,ich fasele hier rum,dabei wollte ich euch doch von meinem Traum erzählen.Aber bitte nicht lachen.

Mein Traum war,so geschmeidig,flott und flink wie ein Leopard zu sein.So,jetzt ist es raus.Diesen Traum trage ich schon seit meiner Kindheit mit mir herum.Mein lieber Schildkrötensohn lachte sich schlapp,als er das hörte.Nein,Mama sagte er,auf was für Ideen du immer kommst.Eine Schildkröte ist eine Schildkröte und basta.Zack,da war sie die Schnappschildkröte.Also wirklich so ein Rotzlöffel,die eigene Mama auslachen,unerhört .
Zwischendurch schien es kurzfristig,als ob ich ihn ein klein wenig ausleben könnte.Nun muß ich doch ein wenig ausholen,damit ihr besser versteht worum es geht.Macht es euch gemütlich,es wird eine längere Geschichte.

Schon immer,seit ich denken kann,wollte ich so  sein wie  meine Mitschildkröten oder noch besser ein flotter,geschmeidiger Leopard..Figur mäßig war ich eine sehr stabile und kompakte Schildkröte.Das wäre noch zu verkraften gewesen,doch meine Beine waren von Anfang verkorkst,Fehlproduktion so zu sagen.Somit war ich schon immer  in der Außenseiterposition und konnte nie das machen,was die anderen Schildkröten so unternahmen.Nie nach Herzenslust toben,klettern,später tanzen oder schicke Schuhe tragen. .Irgendwann landete ich bei einem sehr kompetenten Arzt,der mein eines Bein reparieren konnte.Später fing dann das andere Bein an und machte Spirenzien .Irgendwie arrangierte ich mich damit,trug eine Bandage und wurstelte mich so durch.Wie durch ein Wunder fand ich einen ganz großartigen Schildkrötenmann,der so gar nichts von einer Schildkröte hatte.Er erinnerte mich an einen Leoparden.Geschmeidig und flink.Wir beide schlossen also den Bund fürs Leben und das I Tüpfelchen waren unsere beiden Schildkrötensöhne.Ja,es hätte alles so schön sein können,wären da nicht meine vermaledeiten Beine.Irgendwann streikte mein eines Bein komplett und ich wurde als Notfall ins Krankenhaus eingeliefert.Die ganze Schildkrötenfamilie unter Schock.Ich wurde operiert und es folgte eine lange und mühselige Genesungszeit.Durch die Überanstrengung musste im Anschluss auch noch die andere Gräte operiert werden.Dannach ging es peu a peu aufwärts.mir ging es besser und ich konnte oh Wunder aufeinmal flott kriechen.Mein Schildkrötenmann startete zeitgleich eine Karriere als Läuferschildkröte,ja so etwas gibt es.Ich erwähnte ja bereits,er trägt irgendwie Leopardengene in sich.Ich bin sowieso ein totaler Fan von den getigerten Fellnasen.Sie sind so geschmeidig und elegant,können auf Bäume klettern,flott rennen,balancieren über Dächer in sternenklarer Nacht.Hach,ich gerate ins schwärmen.Und unser eins,schwerer Panzer auf dem Buckel und immer im Schneckentempo vorwärts.Pah,wie öde! Ich wollte nie,nie eine Schildkröte sein.Ja so ein flotter Leopard,das wäre toll.Frei,wild und unabhängig.Mein Traum!Lebe ihn doch dachte ich,jetzt funktionieren deine Beine doch.Los,worauf wartest du?
Gesagt,getan.Schildkröte Pippilotta fing an flott zu walken.Mit dem lieben Schildkrötenleoparden konnte sie nicht mithalten,aber sie walkte.Immer schneller,immer weiter.
Dann,Puff aus ,vorbei! Geplatzt der Traum wie ein angepiekster Luftballon.
Was war passierte? Die Beine!Na klar,die  fingen an zu streiken.Ganz still und leise sendeten sie Hilferufe,doch diese  verhallten im Nirwana.Ihr reißt euch mal zusammen,wir ziehen das jetzt durch war meine Ansage an sie.Augen zu und durch,Indianer kennt keinen Schmerzen.Schildkröte Pippilotta walkte und walkte als gebe es kein Morgen mehr.
In diesem Sommer erfüllte sich ein weiterer Traum von mir,ich war in In Italien bzw. Sizilien.Pippilotta schwebte im 7. Himmel und mit Vollgas ging es kreuz und quer durch Sizilien.Jetzt reichte es dem einen Fuß endgültig.Er wurde richtig bockig,schwoll an und schmerzte wie verrückt.Auch da ignorierte ich es.Lieferte mir einen richtigen Kleinkrieg,so nach dem Motto: wer ist stärker von uns beiden.? Ich !!! Dachte ich.Nein,ich bin nicht stärker.Kleinlaut muß ich zugeben,die Beine haben mich besiegt.
So,nun sitze ich hier wie ein angeschossenes Reh und lege meine Wunden.Zur Krönung kommt dann  der Sohnemann daher und meint:"Eine Schildkröte ist kein Leopard." Haha,Erkenntnis des Tages.
So ist das mit den Träumen,manche erfüllen sich und manche zerplatzen wie Seifenblasen.

Was lernen wir daraus?
Eine Schildkröte ist halt eine Schildkröte und bleibt eine Schildkröte.Nicht nach den Sternen greifen,das Glück liegt oft vor den Füßen.
Somit werde ich langsam weiter kriechen und den Leoparden Leoparden sein lassen.Langsam kommt man auch ans Ziel.Wenn eine Tür sich schließt,öffnet sich woanders eine Neue.

Mittwoch, 31. Mai 2017

Epilog

Auch in Glückshausen sind nun schon einige Monate ins Land gezogen.Mittlerweile ist es Ende Mai und der Frühling hat sein Quartier in dem kleinen idyllischen Ort am Rande des Zauberwaldes aufgeschlagen.Die Bäume ziert ein üppiges,satt grünes Kleid,der Himmel leuchtet in kobaltblau und ist mit zarten,kleinen weißen Wölkchen betupft.Die Sonne strahlt den ganzen Tag und umhüllt Mensch und Tier mit ihren warmen Strahlen.
Es herrscht eine angenehme,heitere Stimmung.Das Hotel  Zur goldenen Sonne  ist feierlich eröffnet worden und beherbergt die ersten Gäste.Der Superhund ist kein Superhund mehr,er nennt sich schlicht und einfach wieder Herr von Kraftikus.Das letzte Abenteuer mit dem bösen Obertroll Ätzerich hatte ihm sehr zugesetzt und er will jetzt nur noch Ruhe haben.
Malwine bleibt Malwine,sie widmet sich voll und ganz ihren Kräutern und der Heilkunde.Jeden Mittwoch und Samstag verkauft sie ihre wohlduftenden Kräuter,Salben ,Tees und Tinkturen auf dem Wochenmarkt von Glückshausen.
Und die restlichen Bewohner?
Die ältere Generation wie Bürgermeister Amtschimmel,seine Frau Mariechen,Oma Gütig und Opa Geizig,Metzgermeistermeister Schweinebacke und Frau Berta,Bäckermeister Honigkuchen und Frau Liese und Mama Pippi und Papa Cäsar ziehen nun im Hintergrund die Fäden.
In Glückshausen agiert jetzt die jüngere Generation,wie Karl Schweinebacke,LeoKunterbunt,Violetta,Rosa und all die anderen schwingen munter das Zepter.Es weht ein frischer,neuer Wind durch Glückshausen und Miesmuschel.Sogar einige neue Mitbürger  sind hinzu gekommen,außer Herrn von Kraftkus und Malwine,wohnen in Glückshausen jetzt Inga Schweinebacke,die Tochter von Karl und Violetta,Lasse,der Sohn von Leo Kunterbunt und Rosa Honigkuchen und seit kurzem Madita,das Nesthäckchen von Familie Miesepeter.
Auch fühlen sich ein paar  neue tierische Bewohner in Glückshausen sehr wohl.Zum Pferd Schecke hat sich Flecki,ein kleines Islandpony gesellt.Kater Mohrle spielt jetzt mit Schnurri,der neuen Katze von Malwine .Herr von Kraftikus ist stolzer Besitzer von Doggi,einem Riesenschnauzer.
So dreht  sich das Karussel des Lebens in Glückshausen und Miesmuschel munter weiter.
Hiermit enden erstmal die kleinen Geschichten rund um das Dorf Glückshausen und die Siedlung Miesmuschel.Wer weiß,irgendwann,irgendwo gibt es vielleicht neue Geschichten von der 2. Generation in Glückshausen und Miesmuschel.