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Sonntag, 1. November 2026

Bildgedanken zum Monatsanfang


Pippi ist bereit für den November 


​Es ist Sonntagmorgen, der 1. November.

 Pippi steht am Fenster und schaut versonnen in den frühen Morgenhimmel. 

„Wow, wie schön“, murmelt sie vor sich hin. Diese Farbenvielfalt.

 Zack, schnell ein paar Fotos schießen. Und plötzlich ist da auch die Idee für ihre Bildgedanken. Sie greift zu Stift und Papier und legt los.

​Hallo November, herzlich willkommen bei mir. Ich weiß, viele mögen dich nicht besonders. Nein, November, so ein düsterer Monat, grau, kalt, regnerisch und neblig. Dann die vielen Gedenktage – Allerheiligen, Allerseelen, Buß- und Bettag, Totensonntag, Volkstrauertag. Irgendwie ein Totenmonat. Früher habe ich auch oft so gedacht.

​Mittlerweile habe ich mich mit dir angefreundet. Ich finde, du bist ganz schön vielseitig. Gut, es sind viele Tage, die dem Gedenken gewidmet sind, doch die haben wir uns ja selber geschaffen. Doch es gibt auch so viel Schönes, wie zum Beispiel St. Martin, den Beginn der Karnevalssession und dann zum Schluss den Beginn des Advents und die Eröffnung der Weihnachtsmärkte. 

Und für mich persönlich hast du noch ein Highlight: den Geburtstag meines ältesten Sohnes. Außerdem zwei Namenstage.

​Also, ich freue mich auf dich und habe einiges vor. Zunächst werde ich hoffentlich meine leidige Zahngeschichte beenden können. Dann stehen einige Akupunkturtermine an, ein Friseurbesuch, vielleicht Pediküre, ein Besuch in Münster und zum Schluss drei Tage in Bonn, um mit unserem Sohn über die Weihnachtsmärkte zu bummeln. Die Weihnachtsbäckerei startet und die ersten Vorbereitungen für Weihnachten. Mein Schal wartet darauf, fertig gestrickt zu werden. Ach ja, zum Sport möchte ich auch. Dann Lesen, Fotografieren und natürlich Geschichten schreiben.

​Pippi hält inne und lacht. Du meine Güte, für das, was ich vorhabe, reichst du gar nicht aus, lieber November. 

Naja, egal, ich fange einfach mal an. Also November, auf geht's.


Samstag, 31. Oktober 2026

Bildgedanken zum Monatsende


 

31 Tage voller Leben

Donnerstagnachmittag, 16 Uhr. Pippi sitzt an ihrem Schreibtisch. Draußen dämmert es ganz allmählich, während ihr Lieblingsbaum am Fenster golden schimmert. Bald ist sein Blätterkleid passé und nur seine kahlen Äste halten Winterruhe. In Pipis Zimmer verbreiten ein paar Kerzen einen Hauch von Gemütlichkeit. Es wirkt alles so idyllisch, doch Pippi seufzt. Zwei Tage noch, dann ist der nächste Monat im Jahreslauf Geschichte.

Wo ist die Zeit geblieben? Wo die vergangenen Tage? Pippi seufzt wieder. Was habe ich diesen Monat eigentlich erreicht? Konnte ich viele Goldmomente erleben?

Pippi scrollt durch ihre Bilder. 


Ach guck, da sind sie, die Goldmomente – nicht viele, aber dafür umso kostbarer. 

Da ist unser Ausflug nach Bad Sassendorf: wir zwei, ganz gemütlich auf der Bank. Und dort, ich auf dem Wackelbrett – meine Güte, was hatte ich für einen Spaß! 

Hier der besondere Tag, an dem ich mutig mit dem Rollator im Zug unterwegs war. Ich war auf dem Weg nach Hamm zum Tierpark, wo mein Sohn und ich einen wunderschönen Mutter-Sohn-Tag verbrachten. Tiere beobachten, gute Gespräche, lachen, Spaß haben und ein leckeres Picknick – der Rollator wurde zum Picknicktisch. Luxus pur.

Ach ja, kreativ war ich auch: ein neues Diamond-Painting-Projekt, viele schöne Morgen- und Abendgrüße. Na guck, Kuchen wurde auch gebacken. Und das Beste zum Schluss: zwei neue Bewohner auf dem Blog und ihre Geschichte – Tilla und Milan.

Natürlich präsentierte sich auch die Natur von ihrer schönsten und farbenfrohen Seite, und die Wolken zeichneten fantastische Bilder in den Himmel. 

Pippi hält verwundert inne. Das hätte ich jetzt nicht gedacht, murmelt sie erstaunt. So viele schöne Dinge. Irgendwie kam mir der Oktober sehr unruhig vor, mit vielen dunklen Momenten. So kann man sich irren.

Sie lächelt zufrieden. Na Oktober, da haben wir zwei ja ganz schön was erlebt. Von heiter über stürmisch bis wolkig – alles dabei. Ich danke dir für jeden einzelnen Tag und packe dich jetzt in das Schatzkästchen der Erinnerungen.

Tschüss Oktober, mach's gut.


Freitag, 30. Oktober 2026

Tilla


 


Die Meerjungfrau, die keine war

Als das erste Sonnenlicht seine zackigen Strahlen auf die kleine Lichtung warf, wachte Tilla auf. Wo waren die anderen Elefanten? Wo Mama Asta? Doch dann fiel es ihr wieder ein. Sie war ja gar nicht mehr im Dschungel. Sie war auf dieser hübschen Lichtung gelandet, bei Milan, dem bunten Hirsch mit dem goldenen Gürtel. Und sie wollte zu den weisen Meerjungfrauen, zusammen mit Milan.

Tilla stupste den noch schlafenden Milan mit ihrem Rüssel an. „Wach auf, wach auf, Milan!“, rief sie aufgeregt. Milan blinzelte und gähnte ausgiebig. „Na, du Krawalltüte, was ist das für ein Lärm am frühen Morgen?“, brummelte er etwas missmutig. „Du musst aufstehen, jetzt!“, wurde Tilla ungeduldig. „Wieso? Brennt es? Ich rieche nichts.“ Milan erhob sich behäbig. Tilla platzte bald vor lauter Nervosität. „Nein, das nicht, aber wir wollten doch ans Meer zu den weisen Meerjungfrauen.“ „Ja, ja, gemach, gemach. Die laufen beziehungsweise schwimmen uns schon nicht weg. Erstmal wird gefrühstückt und dann marschieren wir los“, erwiderte Milan bestimmt.

Gesagt, getan. Endlich ging es los und Milan und Tilla machten sich auf den Weg zu den weisen Meerjungfrauen. Gegen Mittag, die Sonne stand schon hoch am strahlenblauen Himmel, erstreckte sich vor ihnen der unendliche Ozean. Die Wellen plätscherten sanft vor sich hin und säuselten ein leises Lied. Tilla kam aus dem Staunen kaum heraus. „Wow, wie schön!“, flüsterte sie.

Plötzlich trompetete sie los: „Hallo? Jemand zu Hause? Hallo, ihr Meerjungfrauen, wo seid ihr?“ Milan machte vor Schreck einen Satz nach hinten. „Meine Güte, Tilla, nicht so laut. Du benimmst dich ja wie der sprichwörtliche Elefant im Porzellanladen.“ Tilla erwiderte etwas pikiert: „Ich bin nun mal ein Elefant.“

Da tauchte auf einmal aus den Wellen ein seltsames Wesen auf: ein blauer Kopf, ein länglicher Körper mit orangen Schuppen, umgeben von grünlichen Schlingpflanzen, und eine blaue Schwanzflosse. Tilla starrte das Wesen verdutzt an. Milan schaute ebenfalls irritiert.

„Hallo, ihr zwei! Gestatten, ich bin Kunigunde. Was kann ich für euch tun?“, fragte sie freundlich. „Äh, nun, na ja, ich weiß nicht“, stammelte Tilla. „Eigentlich sind wir hier, um den weisen Meerjungfrauen eine Frage zu stellen. Tut uns leid, wenn wir dich gestört haben.“ „So, so“, Kunigunde lächelte amüsiert. „Die Meerjungfrauen sucht ihr. Zunächst stellt man sich erst mal vor, bevor man seine Fragen stellt“, schob sie hinterher. „Oh ja, natürlich“, entgegnete Tilla zerknirscht. „Also, ich bin Tilla und das ist Milan.“ „Ja, und ich bin die, die ihr sucht.“ Kunigunde neigte vornehm ihren Kopf. „Du bist eine Meerjungfrau?“, rutschte es Tilla raus. „Du siehst ja gar nicht aus wie eine.“ Milan verdrehte die Augen. „Mensch, Tilla“, murmelte er.

Kunigunde hob ihre Seitenflosse. „Aha, interessant. Aber ich bin nun mal eine Meerjungfrau. Wir können nämlich in vielerlei Gestalt daherkommen“, sagte sie ruhig. „Und du, du siehst ja auch nicht aus wie ein klassischer Elefant und Milan nicht wie ein ganz gewöhnlicher Hirsch. Und doch seid ihr ein Elefant und ein Hirsch.“ „Ja, du hast recht. Entschuldige bitte“, murmelte Tilla kleinlaut. „Eigentlich bin ich genau deshalb hier, weil ich anders bin als die anderen Elefanten. Ich würde zu gerne wissen, warum das so ist und warum ich oft abgelehnt werde.“ „Ich auch“, schob Milan schnell hinterher.

Kunigunde schaute beide lange an. Dann holte sie tief Luft und fing an zu reden: „Also, Tilla und Milan, das ist im Grunde gar nicht so schwierig. Du, Tilla, hast dir die Antwort fast schon selber gegeben. Wenn jemand anders aussieht als wir oder als das, was wir uns vorgestellt haben, reagieren wir erst mal erstaunt, sogar oft ablehnend. Elefanten sind grau, Hirsche braun und Meerjungfrauen sind halb Mensch, halb Fisch. Basta. Doch so einfach ist es nicht. Unser Schöpfer ist nämlich sehr klug. Er hat sich bei jedem einzelnen Wesen etwas dabei gedacht, als er es erschaffen hat. Und für ganz bestimmte Wesen hat er ein extra Geschenk: Sie bekommen ein besonderes Aussehen und viele noch eine ganz bestimmte Gabe mit auf den Lebensweg. Deswegen bist du, Tilla, bunt und kannst fantastische Geschichten erzählen. Und du, Milan, bist auch bunt, trägst den goldenen Gürtel und stehst ganz geerdet in der Welt. Naja, und ich? Ich bin halt eine Meerjungfrau, aber eben komplett in Gestalt eines Fisches und mit uraltem Wissen gesegnet. Die Ablehnung, die wir oft erfahren, ist im Grunde nur Angst – Angst vor dem Unbekannten. Ich wünsche mir so sehr, dass wir irgendwann alle diese Angst überwinden, friedlich miteinander leben und voneinander lernen können. Nun, habe ich euch beiden weiterhelfen können?“

Eine Weile sagte keiner etwas. Dann räusperte und verneigte Milan sich vor Kunigunde. „Vielen Dank. Ich habe zwar schon lange mit meinem Aussehen Frieden geschlossen, doch jetzt weiß ich auch, warum ich so bin, wie ich bin.“

Tilla schaute Kunigunde noch etwas fragend an. „Auch ich bedanke mich bei dir, liebe weise Kunigunde. Das war wirklich sehr hilfreich, und ich verstehe jetzt viel besser, warum ich so bunt bin und so besonders. Dass es ein Geschenk ist, macht es viel leichter. Doch ich wünsche mir auch wie du, dass alle friedlich miteinander leben würden.“

Wieder war es still. Nur das Meer plätscherte sanft vor sich hin. Noch einmal wandte sich Kunigunde an die beiden: „Ich weiß nicht, was jeder von euch vorhat, doch ich hätte eine Aufgabe für euch. Wie wäre es, wenn ihr weiter durch die Welt wandern und das, was ich euch erzählt habe, weitersagen würdet? Vielleicht fiele es auf fruchtbaren Boden. Ich finde, Tilla, da du so wunderbare Geschichten erzählen kannst, wäre das eine fantastische Aufgabe für dich. Und du, Milan, deine Aufgabe wäre es, auf die etwas verpeilte Tilla aufzupassen und sie zu erden, wenn sie mal zu sehr in den Wolken schwebt. Na, was sagt ihr?“

Tilla und Milan guckten sich verwundert an. Milan nickte und antwortete: „Klingt nicht schlecht. Ich würde sagen, wir lassen es erst mal sacken und überlegen es uns. Wir können uns ja in ein paar Tagen wieder hier treffen und dir Bescheid sagen.“ Tilla nickte zustimmend, und genauso vereinbarten es die drei.

Kunigunde tauchte wieder ins Meer ab, und Tilla und Milan machten sich auf den Weg zurück zur Lichtung.


Tja,die Geschichte ist erstmal zu Ende.

Ob sie wohl weitergehen wird?

Was meint ihr?

Mittwoch, 28. Oktober 2026

Tilla

 


Die Begegnung auf der Lichtung

​Auf dem Weg aus dem Dschungel trottete Tilla langsam voran. Die Tränen brannten noch auf ihren Wangen, und in ihrem Kopf drehte sich unaufhörlich das Gedankenkarussell:

​War es richtig, einfach wegzulaufen? Wie wird Mutter Asta reagieren? Ich will doch nur verstehen, warum ich so bin, wie ich bin – und warum Asta mich nicht einfach so akzeptieren kann.

​Asta hatte selbst ihre ganz eigenen, starren Regeln. „Punkt 12:30 Uhr – gleich zupft Asta Lianen und richtet sie an. Wehe, Tilla ist nicht pünktlich!“, spotteten die anderen Elefanten manchmal heimlich. Tilla liebte ihre Mutter, aber dieses ständige Nicht-Genügen war einfach zu schwer geworden.

​Plötzlich knackte ein Ast, und ein dunkler Schatten trat vor sie. Erschrocken stolperte Tilla einen Schritt zurück und beinahe über eine Liane.

​„Na, hoppla, kleine Dame, was machst du denn hier?“, sagte eine tiefe Stimme zu ihr.

​Tilla blickte erschrocken auf und stotterte vor sich hin.

​„Ja, ganz ruhig, ganz ruhig“, sagte die Stimme wieder.

​Tilla guckte noch mal – und noch mal. Das glaube ich jetzt nicht, murmelte sie vor sich hin.

​„Erst einmal glaube ich, ich stelle mich mal vor: Also, ich heiße Milan und ich wohne eigentlich hier auf dieser Lichtung. Du bist nämlich schon auf einer Lichtung gelandet. Guck doch mal vor dich hin! Wer bist du denn eigentlich?“

​„Ich bin die Tilla ... bin ich. Ich heiße Tilla“, murmelte Tilla, immer noch ganz verwirrt.

​„Aha, du bist also Tilla. Ja, und was führt dich in diese schöne Gegend?“

​„Ich bin weggelaufen.“

​„So, so.“ Milan schmunzelte ein wenig. „Weggelaufen bist du also. Na ja, dann komm erst mal mit mir mit.“

​Die beiden gingen eine Weile stumm nebeneinander her. Tilla musterte Milan immer wieder verstohlen. Das gibt's doch gar nicht, dachte sie bei sich. Der ist ja genauso bunt wie ich! Zwar nicht ganz so, aber er sieht mir ja fast ähnlich.

​Und tatsächlich: Milan sah ein bisschen so aus wie sie. Nicht ganz so bunt, aber doch auch nicht so, wie man sich normalerweise einen Hirsch vorstellt. Er hatte verschiedene braune, goldene und orange Streifen und wirkte damit sehr majestätisch und hübsch.

​Irgendwann blieb Milan stehen. „So, hier wären wir erst einmal.“

​Tilla blickte sich verwundert um. Das sah hier ganz anders aus als in ihrer Heimat. Es war zwar immer noch ein Wald, aber nicht so hoch und verworren wie der Dschungel, aus dem sie kam. Es waren mehr kleine, knochige Bäume, an denen zarte, bunte Blütenranken emporwuchsen. In der Mitte lag eine ganz hübsche Lichtung, über die ein sanfter, warmer Goldschimmer lag. Tilla meinte sogar, von Ferne schon das Meeresrauschen zu hören.

​Na ja, ich warte einfach mal ab, sagte sich Tilla.

​„So“, meinte Milan, während sein Fell im warmen Licht und zwischen den Blüten zart golden schimmerte, „jetzt möchte ich aber zu gerne deine Geschichte hören. Warum bist du weggelaufen? Ich kann es mir zwar schon ungefähr denken, aber ich würde es gerne von dir hören.“

​Tilla atmete tief durch. „Ja, also das ist so: Ich bin kein normaler Elefant. Ich bin anders als die anderen. Und die anderen Elefanten ... ja, ich weiß nicht, ob die mich so richtig mögen. Ich erzähle ja immer Geschichten und ...“

​„Moment, Moment“, unterbrach Milan sanft. „Das hört sich alles noch sehr verworren an. Fang bitte noch mal ganz von vorne an. Ich verstehe ja gar kein Wort.“

​„Also noch mal: Ich heiße Tilla und ich bin ein Elefant. Aber eigentlich bin ich auch kein richtiger Elefant, weil ich bunt bin und Elefanten nun mal grau sind. Und meine Mama, die Asta, findet das gar nicht gut. Ich weiß zwar auch nicht, warum sie das nicht gut findet, aber sie mag mich einfach nicht so, wie ich bin. Und ja ... dann erzähle ich eben auch zu gerne Geschichten. Die anderen Elefanten mögen das eigentlich, aber Asta mag das gar nicht und schimpft immer mit mir. Und außerdem bin ich auch ziemlich empfindlich. Ich reagiere immer ganz schnell auf alles Mögliche und fange dann an zu weinen ... ach, ich weiß auch nicht. Mir ist das gerade alles zu viel. Deswegen bin ich weggelaufen. Ich will einfach herausfinden, wer ich eigentlich bin. Und dazu möchte ich ans Meer. Am Meer sollen nämlich die weisen Meerjungfrauen leben – da will ich auf jeden Fall hin!“

​Milan guckte erst mal ziemlich verdutzt vor sich hin. Dann fing er an zu schmunzeln.

​„Ja, so was in der Art habe ich mir fast gedacht. Denn guck mich doch mal an! Sehe ich aus wie ein normaler Hirsch? Überhaupt nicht. Schau dir meine Streifen an – braun, orange und dazu dieser schicke gelbe Streifen. Ich sage ja immer, ich trage den goldenen Gürtel. Das hört sich gut an und gibt mir irgendwie so einen majestätischen Touch.“

​Milan grinste kurz, wirkte dabei aber ganz und gar nicht überheblich, sondern einfach nur versöhnt mit sich selbst.

​„Weißt du, Tilla, mir macht das schon lange nichts mehr aus, dass ich anders bin. Aber wie ich das geschafft habe? Um ehrlich zu sein... ich weiß es selbst nicht mehr so genau. Es war ein langer Weg. Aber deine Frage ist verdammt gut. Warum sind wir eigentlich so? Keine Ahnung. Aber die weisen Meerjungfrauen, die wissen das vielleicht! Einen Versuch ist es wert, sie zu fragen. Und weißt du was? Ich begleite dich. Das Meer ist gar nicht mehr so weit weg, das schaffen wir locker an einem Tag. Aber jetzt wird es bald dunkel, und im Dunkeln rumzulaufen hat keinen Zweck. Wer weiß, ob die Meerjungfrauen nicht längst schlafen. Wir bleiben jetzt erst mal hier, machen uns einen gemütlichen Abend, und morgen früh wandern wir gemeinsam los.“

​Und während sich die Dunkelheit sanft über die lichtdurchflutete Blütenoase legte, wusste Tilla zum ersten Mal seit Langem, dass sie nicht mehr allein war. 


Treffen Tilla und Milan auf die Meerjungfrauen.Oder kommt es vielleicht ganz anders?????

Seid gespannt auf Teil 3.


Montag, 26. Oktober 2026

Tilla

​Das Geheimnis im Blätterwald: 

Tilla und die Farben der Fantasie

​Es war einmal mitten in einem dichten, geheimnisvollen Urwald, in dem die Blätter nicht einfach nur grün waren, sondern in den zartesten Pastellfarben leuchteten. Genau hier lebte Tilla, eine Elefantendame, die so gar nicht aussah wie die anderen Elefanten – und genau das war ihr Problem.

​Während ihre Herde in sanftem Grau durch den Dschungel zog, trug Tilla ein ganz besonderes Geheimnis auf ihrer Haut: Ihr Körper war ein wundersames Kunstwerk aus verschlungenen Linien, filigranen Ornamenten, leuchtenden Blumen und feinen Blütenblättern. Doch das machte sie in den Augen der anderen zur Außenseiterin. Selbst ihre Mutter Asta verstand überhaupt nicht, wie sie so einen Elefanten bekommen konnte. Das ließ sie Tilla natürlich auch immer spüren.

„Meine Güte noch mal, wieso bist du eigentlich so anders als die anderen? Musst du denn immer auffallen?“ Das waren noch die harmlosesten Sätze, die Tilla zu hören bekam.

​Und als wäre das nicht genug, war Tilla auch noch mit einer blühenden Fantasie ausgestattet. Sie liebte es nämlich, Geschichten zu erzählen. Das gefiel den anderen Elefanten eigentlich ganz gut; sie fragten immer: „Tilla, erzähl uns doch heute noch eine Geschichte, bitte!“

Aber Mutter Asta verdrehte schon wieder die Augen: „Nein, dieses Kind, überall fällt man damit nur auf!“

„Ach warum denn, nun lass sie doch, sie erzählt doch so schöne Geschichten!“, wandte man ab und zu ein. Doch das war nicht im Sinne von Mutter Asta. Sie versuchte immer wieder, Tilla umzuerziehen. Diese Fantasie passte ihr gar nicht in den Kram – nein, wie fürchterlich!

​Zudem war Tilla sehr zart besaitet. Ach, und das passte Mutter Asta natürlich erst recht nicht! Dann ging es wieder los:

„Meine Güte noch mal, jetzt stell dich doch mal nicht so an, reiß dich doch zusammen! Was sollen denn die anderen Elefanten von dir denken? Du benimmst dich überhaupt nicht wie ein Elefant. Wo kommst du eigentlich her?“

​In solchen Momenten war Tilla immer todtraurig. Sie versteckte sich dann hinter dem großen, dicken Mammutbaum und verdrückte ein paar Tränen. Dann beugten sich ein paar Äste des Mammutbaums tröstend zu ihr herunter:

„Nimm dir das doch nicht so zu Herzen, liebe Tilla. Du bist wunderschön und du bist gut so, wie du bist.“

„Nein, bin ich nicht“, schnaufte Tilla dann. „Ich bin nicht normal und ich bin auch kein richtiger Elefant. Guck mich doch an, wie ich aussehe, ich falle doch immer auf!“

„Ach was, das ist doch schön, dass du auffällst...“, versuchte der Baum sie zu ermutigen.

​Doch eines Tages beschloss Tilla, einfach wegzulaufen. Sie hatte genug. Sie sagte sich: „Ich passe sowieso nicht hierher, also kann ich auch gleich gehen.“ Und damit machte sie sich auf den Weg. Sie wollte erkunden, woher all das eigentlich kam. Wer konnte ihr da helfen? Das wusste Tilla zwar noch nicht genau. Sie wusste nur, dass sie aus diesem Dschungel raus musste – und sie wusste auch schon wohin.

​Sie wollte ans Meer. Sie hatte gehört, am Meer würden ganz tolle Meeresjungfrauen leben, und die wären ja so weise und so schlau. Genau zu denen wollte Tilla sich auf den Weg machen...

​

Manchmal muss man den Ort verlassen, an dem man sich fremd fühlt, um herauszufinden, wie bunt das eigene Leben wirklich sein kann. Für Tilla begann genau in diesem Moment die Reise ihres Lebens – hinein in die Zwischenräume der Welt.

​Hattest du auch schon einmal das Gefühl, nicht ganz ins Bild zu passen – und musstest erst vertraute Wege verlassen, um deinen eigenen Platz zu finden? Ich würde mich freuen, wenn du deine Gedanken dazu in den Kommentaren mit mir teilst.



Schön, dass du hier vorbeigeschaut hast. Wenn dir meine Gedanken ,Geschichten  und Bilder gefallen, freue ich mich, wenn du meinem Blo

 

Samstag, 24. Oktober 2026

Goldmomente - Wochenrückblick KW 43


Kleine Goldsplitter im Grau

​Die vorletzte Oktoberwoche liegt hinter mir – und ich bin ehrlich gesagt froh, dass sie vorbei ist.

​Es war eine überwiegend graue und verhangene Woche. Vieles verlief nicht so wie geplant, und psychisch wie körperlich war ich etwas angeschlagen. Tja, das Leben halt. 🤷‍♂️

​Doch etwas hat mich durch diese Woche getragen: Kurioserweise ein Satz aus meiner Kindheit und Jugend, den uns meine Mutter immer vorgebetet hat: „Reiß dich mal zusammen.“ Oh, wie habe ich diesen Satz damals gehasst! Doch mittlerweile ist er für mich zu einem echten Rettungsanker geworden.

​So ist es mir gelungen, wenn schon keine riesigen Goldmomente zu sammeln, so doch viele kleine Goldsplitter: Ich habe mich aufgerafft und war zweimal beim Sport – sogar einmal in der Sauna! Und beim Kaffeenachmittag in der Goethe 15 konnte ich wunderbare Gespräche mit zwei lieben Bekannten führen.

​Am Freitag bin ich zwar mit Schwindel aufgewacht und fühlte mich zerschlagen, aber ich habe trotzdem einen Termin wahrgenommen und bin einkaufen gegangen. Dank meines Rollators bin ich sogar eine Strecke zu Fuß gelaufen – frische Luft tut schließlich immer gut.

​Ich bin wirklich stolz, die ganze Woche durchgehalten zu haben. Im Rückblick erscheint vieles doch gar nicht so düster, wie es im ersten Moment wirkte.

​Ich werde jetzt auch diese Woche dankbar ins Schatzkästchen der Erinnerungen legen. Nun lasse ich sie los, atme tief durch und bin gespannt auf die letzte Oktoberwoche.


Schön, dass du hier vorbeigeschaut hast. Wenn dir meine Gedanken ,Geschichten  und Bilder gefallen, freue ich mich, wenn du meinem Blo

Donnerstag, 22. Oktober 2026

Bildgedanken


„Ein Moment des Innehaltens zwischen Salzluft und Meeressehnsucht.“🌊





Am Gradierwerk

sitze ich still

Gedanken wandern

Das Meer im Kopf

Ich sitze still

am Gradierwerk


​In den Zwischenräumen des Alltags entsteht Raum zum träumen.🌿🤍

Mittwoch, 21. Oktober 2026

Brief an Frida


 

​Brief an Pippi

​Ein Nachmittag im Oktober. Es ist ein typischer Herbsttag: grau, nebelig und stürmisch. Nur die bunten Blätter, die im Wind tanzen, bringen etwas Farbe.

​Nein, nicht nur die. Da taucht aus der Ferne eine bunte Gestalt auf. Es ist Pippi – in blauer Jeans, pinkfarbener Jacke und passender Mütze. Sie steuert geradewegs auf das Chez Maurice zu. Schwungvoll öffnet sie die Tür und das vertraute Bimmeln der kleinen Ladenglocke ertönt.

​Pippi bleibt kurz stehen und lässt die Atmosphäre auf sich wirken. Alles wie immer: Es riecht nach Kaffee, Schokolade, Vanille und Zimt. Die Kaffeemaschine zischt dampfend vor sich hin, Gesprächsfetzen fliegen durch die Luft und Maurice eilt geschäftig hin und her.

​Pippi atmet durch und steuert ihren Lieblingsplatz am Fenster an. Ah, zum Glück nicht besetzt!

​Da ertönt auch schon ein herzliches: „Bonjour, Pippi! Wir haben dich ja lange nicht gesehen.“

​Maurice steht am Tisch und strahlt Pippi an. Pippi nickt lächelnd. „Bonjour, Maurice. Leider war so viel los bei mir in letzter Zeit, doch jetzt komme ich öfter, versprochen.“

​„Das Übliche, Pippi?“, fragt Maurice.

​„Ja, äh … ach nein, ich nehme lieber eine heiße Schokolade.“

​Maurice guckt Pippi fragend an. „Kein Éclair, kein Kuchen?“

​Pippi schüttelt den Kopf. „Nein danke, mon cher Maurice, ich muss etwas auf mich achten. Aber vielleicht einen von euren leckeren Keksen.“

​Maurice geht und Pippi öffnet ihren Rucksack. Sie holt einen Brief heraus und zieht ein paar hellblaue Briefbögen mit Meer-Motiv hervor. Ein Lächeln huscht über ihr Gesicht. „Ach, Frida …“, murmelt sie.

​„Frida?“ Plötzlich steht Maurice mit der heißen Schokolade am Tisch. „Habe ich Frida gehört?“ Er tippt auf die Briefbögen.

​„Ja, sie hat geschrieben“, sagt Pippi freudestrahlend.

​„Na, dann ist es ja so, als ob sie auch hier wäre“, erwidert Maurice. Er wünscht viel Spaß beim Lesen und geht zurück Richtung Theke.

​Pippi trinkt einen Schluck Schokolade und beginnt zu lesen.

 

​Ma chère Pippi,

​wie schön, von dir zu lesen! Ich war ganz überrascht, als ich erfahren habe, dass Madame Malou das Café an Maurice übergeben hat – und dann noch eine neue Einrichtung! Du Arme. Ich musste schmunzeln: Ich habe förmlich dein Gesicht vor mir gesehen, mit deinem ganz speziellen Blick, köstlich. Doch du wirst dich daran gewöhnen. Auch ansonsten war ja einiges los bei dir – ich hoffe, du hast alles gut überstanden.

​Nun rate mal, wo ich sitze und dir diesen Brief schreibe? Na, genau richtig: in einem süßen kleinen Café! Na ja, eigentlich ist es mehr eine Teestube, total gemütlich eingerichtet mit alten Möbeln und Geschirr. Und weißt du was? Es wird von zwei Freundinnen geführt: Liv und Edda.

​Liv ist eine lustige, quirlige Person – sie erinnert mich ein wenig an dich, immer den Kopf voller tausend Ideen. Edda ist mir sehr ähnlich: ruhig, eher im Hintergrund tätig und außerdem eine begnadete Bäckerin. Sie haben auch nicht jeden Tag geöffnet, Montag und Dienstag ist Ruhetag.

​Wie du siehst, habe ich deine Idee schon umgesetzt und sitze nun hier ebenfalls am Fenster und schreibe. Auch hier ist es mittlerweile Herbst geworden, die Strandkörbe sind im Winterquartier und die Touristen kommen seltener. Doch ich genieße die Ruhe sehr.

​Es ist herrlich, am Meer spazieren zu gehen: Der Wind pustet einen ordentlich durch und die Schaumkronen tanzen auf den Wellen. Wenn man dann wieder zu Hause ist, eine schöne heiße Tasse Tee genießt und gemütlich auf dem Sofa liest … Ich habe übrigens angefangen, wieder zu nähen. Erst musste ich mich etwas einfuchsen, doch mittlerweile klappt es ganz gut. Dann habe ich noch einen netten Kreis gefunden, wo ich mich mittwochnachmittags immer zum Kaffeetrinken treffe.

​Wie du siehst, habe ich mich hier gut eingelebt und ich bereue es überhaupt nicht, ans Meer gezogen zu sein. Natürlich vermisse ich dich, unsere Gespräche und unsere tollen Unternehmungen – doch man sollte seine Träume verfolgen, solange man kann.

​So, das war es erst einmal für heute. Vielleicht liest du diese Zeilen ja im Chez Maurice, wer weiß?

​Ich sage jetzt tschüss, bis zum nächsten Mal!

​Ganz liebe Grüße vom Meer,

                           Deine Frida

​

Pippi lässt den Brief sinken und wischt sich verstohlen eine Träne aus dem Augenwinkel. Sie blickt versonnen nach draußen und seufzt.

​Ach ja, so ist das Leben. Tja, Frida wird wohl nicht wiederkommen, doch ich freue mich für sie. Sie hat es richtig gemacht und ihren Traum verwirklicht.

​Vielleicht sollte ich auch anfangen, endlich mehr meine Träume zu leben? Es muss ja nicht gleich ein Umzug sein, ein paar Kleinigkeiten reichen für den Anfang.

​Sie trinkt ihre restliche Schokolade aus, bezahlt und macht sich beschwingt auf den Heimweg.  


 ​Danke fürs Vorbeischauen im Chez Maurice! 🍂🌿

Verfolgst du deine Träume schon oder wartest du noch auf den richtigen Moment? Lass uns doch bei einer virtuellen Tasse Kaffee darüber austauschen.


Bild KI generiert von ChatGPT 

Sonntag, 18. Oktober 2026

Goldmomente-Wochenrückblick KW 42


 

Von Mut, heiterem Herbstwetter und neuen Wegen

​Eine weitere Woche zieht wie im Fluge vorbei. Wenn ich sie beschreiben müsste? Ich würde sagen: Heiter bis wolkig – eben richtig herbstlich.

​Es gab in den letzten Tagen Momente in ganz verschiedenen Schattierungen: ein paar dunklere, einige bronzene, manche silberne… aber eben auch jene besonderen Goldmomente, die heller leuchten als alles andere. Und es gab endlich auch wieder Zeit zum Durchatmen.

​Mein persönliches Highlight: Raus aus der Komfortzone!

​Mein größter Goldmoment dieser Woche hatte ganz viel mit Mut zu tun. Nun könnte man meinen: Ach, Zugfahren ist doch nichts Besonderes! Für mich war es das diesmal aber schon. Denn ich habe meine allererste Zugfahrt mit dem Rollator gewagt.

​Lange Zeit habe ich mich gewehrt. „Nein danke, Rollator ist nichts für mich, ich nehme lieber die Stöcke!“, habe ich immer gesagt. Doch der Zahn der Zeit nagt nun mal an uns allen, und man wird ja nicht jünger. Irgendwann habe ich mich entschlossen, ihn doch zu aktivieren – erst nur für kleine Einkäufe, dann für den Weg in die Stadtbücherei. 

Und schließlich gab mir mein Sohn den entscheidenden Anstoß: 

„Mama, warum nimmst du ihn nicht mit? Da kannst du zwischendurch sitzen, das ist doch viel bequemer für dich!“

​Gesagt, getan! Ein bisschen Aufregung war natürlich dabei: Klappt das im Zug? Wo finde ich einen Platz?

​Aber was soll ich sagen? Es hat wunderbar geklappt! Im Mehrzweckabteil gab es viel Platz, die Aufzüge an den Bahnhöfen funktionierten und auch die anschließende Busfahrt lief wie am Schnürchen.

​Goldener Oktober im Tierpark Hamm

​



Unser Ziel war der Tierpark in Hamm – ein perfekter Treffpunkt auf halber Strecke zwischen Köln (wo mein Sohn wohnt) und Kassel. Mein Mann konnte wegen eines unverhofften Termins mit den Heizungsablesern leider kurzfristig nicht mitkommen, aber mein Sohn und ich haben das Beste daraus gemacht und einen rundum wunderschönen Mutter-Sohn-Tag verlebt.

​Wir hatten riesiges Glück mit dem Wetter: Goldener Oktober pur! Der Sonnenschein war herrlich, und die kühle Herbstluft tat der guten Laune keinen Abbruch. Wir haben tief durchgeatmet, wunderbare Gespräche geführt, viel gelacht und reichlich Sonnenstrahlen gesammelt.

​Und mein Rollator? Der hat nicht nur treue Dienste als Wegbegleiter geleistet, sondern wurde spontan auch noch zu unserem Picknicktisch umfunktioniert. Praktischer geht es doch kaum!

​Mein Fazit für diese Woche

​Es braucht manchmal ein kleines bisschen Mut, alte Denkmuster loszulassen und neue Wege auszuprobieren. Die Belohnung dafür war ein rundum gelungener Herbsttag voller Wärme und Leichtigkeit.

​Nun lasse ich die Woche dankbar los und packe viele Goldmomente ins Schatzkästchen der Erinnerungen. Ich bin gespannt auf die kommende Woche und welche Goldmomente mir wohl über den Weg laufen werden.

​Ich sage Tschüss und bis bald!



Schön, dass du hier vorbeigeschaut hast. Wenn dir meine Gedanken ,Geschichten  und Bilder gefallen, freue ich mich, wenn du meinem Blog folgst.🌿☕️

Sonntag, 11. Oktober 2026

Goldmomente -Wochenrückblick KW 41


 

Eine kleine Auszeit

​Die Zeit, sie eilt…

Nun ist die erste Woche im Oktober auch schon wieder Geschichte. Die Woche war wie immer rund und bunt.

Zwischen Alltagsaufgaben, Terminen und Zeit für Hobbys muss man aufpassen, dass man sich nicht verliert. Umso wichtiger ist es, dass man sich zwischendurch kleine Auszeiten gönnt.

​Also hieß es am Mittwoch für uns: Tasche packen und auf nach Bad Sassendorf.



 

Morgens ging es bei kühlen Temperaturen los, der Zug fuhr durch eine mystische, neblige Landschaft und am Ziel strahlte die goldene Oktobersonne vom blauen Himmel.

​Am Bahnhof wurde kurzerhand beschlossen: „Ach komm, heute gehen wir mal links rum.“ Alle Wege führen nach Rom bzw. zum Kurpark.

Nach ein paar Meditationsschleifen erreichten wir schon mal die Fußgängerzone. Von dort ist es ein Katzensprung zum Kurpark.

​Dort angekommen begrüßte uns ein rustikaler Holzwagen mit einer bunten Herbstdekoration.

Ganz entspannt schlenderten wir weiter. Zwischendurch eine kurze Rast – einfach nur da sitzen und nix tun, herrlich. Die Bäume, zum Teil schon im bunten Kleid, wiegten sich sanft im Wind, der See lächelte still vor sich hin und zwei Enten nahmen ein Sonnenbad.

​Nach der Ruhe wollten die steifen Gräten etwas Bewegung.

Auf zur Schaukel!

Was für ein phantastisches Gefühl: hin und her schwingen, die Seele baumeln lassen.

Oh, da ist ein Wackelbrett.

Nichts wie hin!

Ui, ganz schön wackelig. Nach ein paar Versuchen mit viel Gelächter klappte es schon ganz gut.

​Nach so viel Aktion meldete sich der Magen.

Doch leider hatte unser Lieblingscafé Ruhetag, ein zweites ebenso. Zum Glück fanden wir noch ein geöffnetes Café – war leider nur zweite Wahl. Egal, wir konnten etwas essen und trinken, das war die Hauptsache.

​Zum krönenden Abschluss noch eine Runde gesunde Salzluft am Gradierwerk schnuppern.

Dort völlig die Zeit vergessen und deshalb im Galopp zum Bahnhof. Puh, geschafft!

Nun hieß es: Tschüss Bad Sassendorf, bis bald.

​Dieser wunderschöne Tag wird nun im Schatzkästchen der Erinnerungen aufbewahrt.

Auch ich sage Tschüss zu dieser vergangenen Woche und freue mich auf eine neue Woche Lebenszeit.


Schön, dass du hier vorbeigeschaut hast. Wenn dir meine Gedanken ,Geschichten  und Bilder gefallen, freue ich mich, wenn du meinem Blog folgst. ☕🌿

Mittwoch, 7. Oktober 2026

Morgengruß


 

Herbstmorgen

ruhig, verschlafen

Es herrscht Stille

Nebel wabern sanft umher

Geheimnisvoll

​

 

Ein herbstliches Guten Morgen euch allen!

Ich wünsche euch einen ruhigen und entspannten Mittwoch.




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Freitag, 2. Oktober 2026

Sonnenstrahlen-Wochenrückblick KW 40


 

​Zwischen Herbstbeginn und kleinen Alltagsglücksmomenten

​Eine weitere Woche im Jahreslauf neigt sich dem Ende zu. In dieser Woche verabschiedet sich der September und der Oktober liegt vor uns. Nun sind wir endgültig im Herbst angekommen – mittlerweile meine 2. Lieblingsjahreszeit neben dem Frühling.

​Es war eine schöne, ausgeglichene Woche: Neben den alltäglichen Aufgaben blieb genug Zeit für feine Momente, gute Gespräche, Lachen, Kreatives und auch einfach mal fürs Nichtstun. Natürlich wurden auch wieder viele kleine Sonnenstrahlen für das Schatzkästchen der Erinnerungen gesammelt.

​Jetzt lasse ich diese Woche dankbar und zufrieden los, genieße das Wochenende und bin gespannt auf das, was die neue Woche bringt.

​Ich wünsche euch allen ein entspanntes Wochenende!



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Donnerstag, 1. Oktober 2026

Bildgedanken zum Monatsanfang


 


31 leere Blätter im Oktoberwind

Oktober. 

Golden, bunt.

Ruhig und gemütlich.

Der Geruch nach Herbst. 

Laub tanzt im Wind. 

Wandel.



Donnerstagmorgen, 6:00 Uhr. Leises Meeresrauschen und gedämpftes Licht wecken Pippi aus ihren Träumen. Etwas verschlafen stellt sie den Wecker aus und steht auf. Jetzt folgt das übliche Morgenritual: Gardine aufziehen, Fenster auf und die kühle, frische Morgenluft genießen.

Nanu, es ist ja noch gar nicht hell! Am Himmel funkeln sogar noch die Sterne. Pippi wundert sich. Ach ja, stimmt – heute ist der 1. Oktober, erinnert sie sich.

Pippi steht am Fenster und ihr Gedankenkarussell dreht sich auch schon munter. Wie schnell die Zeit vergeht. Zack, Sommer zu Ende. Die Bäume rüsten sich langsam für den Winter. Ihr grünes Blätterkleid verwandelt sich allmählich in eine bunte Farbenpracht.

Pippi schließt das Fenster und setzt sich auf die Bettkante. „Hallo Oktober“, murmelt sie leise. „Was fange ich mit dir an?“

Nein, großartige Pläne mache ich nicht. Das Leben plant eh für mich. Stattdessen freue ich mich wieder auf 31 leere Blätter. Auf 31 neue Chancen, Herausforderungen, Aufgaben und Möglichkeiten.

Ich freue mich auf Spaziergänge in der Natur, durchs Laub zu rascheln. Ich freue mich auf gemütliche Stunden zuhause mit einem guten Buch und Kerzenschein. Ich freue mich auch auf Regen und Nebel. Es riecht dann so herrlich nach Erde und Pilzen, und die Welt ist in ein mystisches Kleid gehüllt. Ich freue mich aufs Backen, Kochen und Kreativsein.

Hach, ich freue mich einfach auf einen tollen Herbstmonat. Und ich mache es wie „Frederick“ und sammle Sonnenstrahlen für den Winter.

Na dann: Willkommen, Oktober. Ich bin gespannt, was du im Gepäck hast.

Auf geht’s!

Ich wünsche euch allen einen guten Start in den neuen Monat.


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Montag, 28. September 2026

Bildgedanken zum Monatsende


September 
heiter,wolkig
rund und bunt
weiter auf dem Weg 
Wandel


Wieder neigt sich ein Monat dem Ende zu.
Ich blicke dankbar zurück und packe viele schöne Momente ins Schatzkästchen der Erinnerungen. 
Alles Schwere und Negative lasse ich mit den Wolken davon ziehen. 

So war er,mein September. 



 

Jetzt sage ich Tschüss September und freue mich auf den goldenen Oktober. 



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Samstag, 26. September 2026

Sonnenstrahlen

 



Wochenrückblick KW 39
Willkommen in den kleinen Pausen dieser Woche.
Diese Woche war doch überwiegend heiter – sowohl von der Stimmung als auch vom Wetter. ☀️
Folgende Sonnenstrahlen haben diese Woche erhellt und sind ins Schatzkästchen der Erinnerungen gewandert:


☀️ Auszeit in Bad Sassendorf

Abschalten • Luftveränderung • Gespräche • Lachen • Blödsinn machen • Schaukeln • Barfußpfad • am Gradierwerk vom Meer träumen • gutes Essen • Spaziergänge

☀️ Pediküre



Me-Time • Entspannung • Whirlpool für die Füße • Fußmassage • Gespräche • Lachen • wie auf Wolken schweben



☀️ Entspannung in der Bücherei mit Cappuccino




Abschalten • in eine andere Welt eintauchen • stöbern • schmökern • Cappuccino • Inspiration • Entspannung


Oft sind es genau diese kleinen Momente, die Kraft geben und uns durch die Woche tragen.

Jetzt lasse ich die Woche los, genieße das erste Herbstwochenende und bin gespannt auf die nächste Woche.

Ich wünsche euch allen ein buntes Wochenende. 🍂🍁🌈



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Sonntag, 20. September 2026

Sonnenstrahlen


 


Sonnenstrahlen

Wochenrückblick KW 38

Willkommen in den kleinen Pausen dieser Woche.

Die vergangene Woche war überwiegend grau und bewölkt, besonders zum Ende hin.
Doch auch durch die dunkelsten Wolken kann ein Sonnenstrahl dringen.

Und somit gibt es diese Woche nur einen Sonnenstrahl, den ich aufgeteilt habe.
Außerdem einen kleinen Lichtschimmer, der das dunkle Ende ein wenig erhellt hat.

☀️ Geburtstag von meinem lieben Mann, alias Balou

Ich liebe Geburtstage – nicht nur meinen eigenen. 😘
Zu überlegen, welches Geschenk Freude bereitet, was kann ich zu essen machen, wie dekoriere ich und so weiter.

Diesmal war Herbst mein Motto.

Beim Essen habe ich es einfach gehalten. Morgens gab es ein leckeres Sektfrühstück, danach wurden die Geschenke ausgepackt – inklusive Überraschungsgutschein.

Eine Karte in Form eines Puzzles musste allerdings erst noch zusammengesetzt werden. Das sorgte schon für viel Spaß. 😄

Und die Überraschung?

Das ist quasi Teil 2 vom Sonnenstrahl.

Ein Besuch beim legendären Café Cron & Lanz in Göttingen.

Auf geht’s! ☀️

Es war einfach genial. Eine tolle Atmosphäre, superleckere Torte und hervorragender Kaffee. Ein kleines Paradies für Schleckermäuler. 😋



Im Anschluss sind wir noch ein wenig durch Göttingen geschlendert und haben dabei ein hübsches kleines Viertel entdeckt.

Wieder zu Hause gab es ganz traditionell Kartoffelsalat mit Würstchen.

Insgesamt war es ein rundum gelungener Tag.

Ja, nicht jede Woche ist gleich.

Mal schwimmen wir ruhig durch unseren Fluss des Lebens und mal fegt ein Sturm hindurch und wirbelt den Fluss ordentlich auf.

Dann heißt es: Kopf über Wasser halten und versuchen, nicht unterzugehen.

Genau das ist uns diese Woche gelungen. Und einen Sonnenstrahl habe ich dabei auch noch eingefangen. ☀️

Jetzt lege ich dankbar auch diese Woche ins Schatzkästchen der Erinnerungen.

Und nun freue ich mich auf eine kleine Auszeit, um neue Kraft zu tanken.

Ich wünsche euch allen einen schönen Sonntag.

Herzlich
Pippilotta 🙋‍♀️🤍




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Mittwoch, 16. September 2026

Brief an Frida

 


Brief an Frida

Ein Nachmittag im September.

Pippi sitzt im „Chez Maurice“. Vor ihr auf dem Tisch stehen ein Latte Macchiato und ein Éclair mit Pistaziencreme. Daneben liegt ein Bogen Briefpapier.

Was gibt das denn?

Schauen wir mal.

Pippi sitzt an dem kleinen Holztisch und schaut nachdenklich aus dem Fenster. Sie trinkt einen Schluck Kaffee und nimmt einen Bissen von ihrem Éclair.

Dann seufzt sie verzweifelt.

Maurice, der gerade vorbeikommt, bleibt kurz stehen.

„Nanu, Pippi, so nachdenklich? Was ist los?“

Pippi blickt auf.

„Ach, weißt du, Maurice, ich wollte eigentlich Frida einen Brief schreiben. Doch mich überwältigen gerade die Erinnerungen an unsere gemeinsame Zeit hier.“

Maurice nickt.

„Kann ich mir gut vorstellen. Doch fang einfach an und schreib auf, was dir durch den Kopf geht.“

Maurice geht weiter.

Pippi trinkt noch einen Schluck Kaffee, atmet tief durch und fängt an zu schreiben.


Ma chère Frida,

weißt du, wo ich gerade sitze?

Im „Chez Maurice“!

Ja, richtig gelesen: im „Chez Maurice“.

Maurice führt jetzt das Café, zusammen mit seiner Freundin, einer fantastischen Konditorin.

Madame Malou ist gestürzt, hat sich die Hüfte gebrochen und daraufhin beschlossen, in den verdienten Ruhestand zu gehen.

Tja, und das Café hat eine neue Inneneinrichtung bekommen. Ziemlich modern.

Als ich nach langer Zeit mal wieder hier war und die Tür geöffnet habe, dachte ich: Mich tritt ein Pferd!

Ich war total geschockt.

Man, man, ich sage dir: Erst entscheidest du dich, ans Meer zu gehen, dann geht Madame Malou in den Ruhestand und jetzt wird auch noch das Café auf links gezogen.

Bisschen viel für so ein altes Haus wie mich.

Doch nein, das war ja noch nicht alles.

Bei uns zu Hause wurde endlich die Heizung erneuert. Die alten Heizkörper raus, neue rein. Ebenso die Leitungen. Im Treppenhaus wurden die Steigleitungen erneuert.

Das war beziehungsweise ist ein Lärm und ein Schmutz!

Zur Krönung mussten wir noch Möbel verrücken und Schränke ausräumen.

Ich muss sagen, ich war schon ein bisschen neidisch auf dich.

Ich dachte so bei mir: Na toll, du hast hier das totale Chaos und Frida chillt gemütlich im Strandkorb.

Obwohl … Strandkorb ist ja jetzt auch nicht mehr.

Der Herbst ist ins Land beziehungsweise ans Meer gezogen.

Ja, so schnell vergeht die Zeit.

Nun habe ich doch eine ganze Menge zu berichten gehabt. Zuerst saß ich einfach nur hier und wurde von den Erinnerungen überwältigt.

Du fehlst mir einfach.

Doch jetzt muss ich sagen: Es hat auch was, hier im „Chez Maurice“ zu sitzen und dir zu schreiben.

Ich glaube, das mache ich jetzt öfter.

Statt gemeinsam Kaffee zu trinken, trinke ich meinen Kaffee alleine und schreibe dir ein paar Zeilen.

Hast du eigentlich dort ein Lieblingscafé gefunden?

Wenn ja, dann schreibst du dort.

Hätte doch was.

So, ma chère Frida, nun aber Schluss für heute.

Ich winke mal rüber und sage:

Tschüss, bis bald.

Deine
Pippilotta


Pippi blickt zufrieden auf ihren Brief. Sie faltet ihn sorgfältig und steckt ihn in ein Kuvert.

Sie trinkt ihren Kaffee aus, isst das Éclair auf, bezahlt und macht sich beschwingt auf den Weg zur Post.



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Montag, 14. September 2026

Bildgedanken


 Bildgedanken 🌈

Luftschloss

verwirklichen, unerreichbar

Vielleicht, vielleicht nicht

können Wirklichkeit werden

mit Fundament


Montag, Zeit für ein paar Gedanken zum Wochenanfang.

Auf meinem Kalenderblatt für diese Woche steht dieses Gedicht von Henry David Thoreau:

Wenn du Schlösser in die Luft gebaut hast,

so braucht deine Arbeit nicht umsonst zu sein; dort gehören sie nämlich hin.

Und nun gehe daran, die Fundamente unter sie zu bauen.

Zuerst konnte ich überhaupt nichts damit anfangen. Doch je länger ich darüber nachdachte, umso besser erschloss es sich mir und ich dachte: Ja, er hat Recht.

Da ist etwas dran.

Wer kennt es nicht? Da haben wir Träume, Wünsche, Vorstellungen von bestimmten Dingen, die wir erreichen wollen.

Wir bauen uns dann Luftschlösser, die prächtig aussehen, funkeln und glänzen. Sehen uns schon als strahlende Prinzessin durch die prunkvollen Gemächer wandeln.

Zack – und schon zerplatzt es wie eine Seifenblase.

Aus der Traum.

Warum? Wieso?

Was habe ich falsch gemacht?

Wut, Trauer, Mutlosigkeit, Resignation machen sich breit.

Dabei hätten wir unter unser Schloss nur ein solides, stabiles Fundament bauen müssen.

Ha, bloß, bloß ist gut. 🙈

Genau das ist die Frage:

Was ist ein stabiles Fundament?

Das Luftschloss nicht zu groß bauen, sprich: realistisch bleiben. Gucken: Was ist möglich? Welche Chancen habe ich?

Ich persönlich habe mir so ein Luftschloss gebaut – mit einem ziemlich bröckeligen Fundament. Nun droht es einzustürzen.

Wovon spreche ich?

Von meinem Abnehmluftschloss.

Ich habe gerade die ersten drei Monate hinter mir und heute fangen die nächsten drei an.

Deswegen passt auch der Kalenderspruch mit dem Luftschloss gerade gut.

Mit dem, was ich erreicht habe, bin ich ehrlich gesagt nicht zufrieden. Weil ich nämlich immer noch mein tolles Luftschloss im Kopf habe.

Mein Fundament bestand bisher aus zu hohen Ansprüchen, Perfektionismus und Optimierungswahn.

Tja, das hat semi gut funktioniert. 🙈

Doch mein Luftschloss gebe ich nicht auf.

Jetzt wird es eben kleiner als ursprünglich geplant und bekommt ein stabiles Fundament.

Das wird meine Aufgabe für diese Woche und für die nächsten drei Monate im Oviva-Programm:

ein neues, stabiles Fundament zu errichten, das aus dem Luftschloss Realität werden lässt.

Und das wünsche ich euch allen auch: dass ihr eure Luftschlösser mit einem stabilen Fundament Realität werden lassen könnt.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen eine luftige Woche.

Herzlich

Pippilotta 🙋‍♀️🤍


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Samstag, 12. September 2026

Sonnenstrahlen


 

Sonnenstrahlen – Wochenrückblick KW 37

Willkommen in den kleinen Pausen dieser Woche.

Hier sind meine Sonnenstrahlen – jene kleinen Momente, die immer wieder durch die dunklen Wolken geschaut haben.

☀️ Familienzeit

Das letzte Wochenende war etwas ganz Besonderes für mich. Unser „kölsche Jung“ Sebastian war spontan zu Besuch gekommen. Und am Sonntag haben wir alle noch mit Lenny, dem Backpacker, per Video-Call gesprochen. Zurzeit sind er und seine Freundin in Australien.

Hier kann man bei Interesse mehr erfahren.

Für mich als Familienmensch war das ein echtes Highlight. Mal wieder, nach langer Zeit, kurz beide Söhne um mich zu haben – das hat einfach gutgetan.

☀️ Endlich kompetente Hilfe für Sebastian

Unser großer Sohn Sebastian, er ist Autist, bekommt nach jahrelangem Kampf endlich die Hilfe, die er benötigt.

Nun hat er ein wunderbares Netzwerk aus Fachleuten gefunden, die hervorragende Arbeit leisten und ihm mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Besonders für ihn, aber auch für uns als Eltern, ist das eine enorme Erleichterung.

Natürlich war und ist man als Eltern immer für sein Kind da. Doch vieles können Fachleute einfach besser – und sie erreichen manchmal auch mehr.

☀️ Konzert in GoethesPostamd

Gestern Abend waren wir bei einem fantastischen Konzert der regionalen Band „Mukkefuk Orkestra“.

Ihr Repertoire reicht vom Balkan bis nach Südamerika und in die Karibik. Kurz gesagt: lebendige Weltmusik mit tanzbaren Rhythmen.

Sie selbst beschreiben ihre Musik als „frisch aufgebrachten Hörgenuss, der in Füße geht“.

Und genau so war es auch.

Ich habe für ein paar Stunden die Welt draußen gelassen und beschwingt das Tanzbein geschwungen.

Die Musik hat mich in eine Welt voller Geheimnisse geführt. In meinem Kopf entstanden Bilder von Karawanen, die durch die Wüste zogen, Beduinenzelten und dem geschäftigen Treiben in den Souks.

Balu meinte: „Na, da hat Pippi bestimmt Frida was zu schreiben.“ 🙈

Tja, wer weiß … 😉

Auf jeden Fall war es ein Abend, der noch lange nachklingt.


Jetzt werde ich auch diese besonderen Sonnenstrahlen in meinem Schatzkästchen der Erinnerungen aufbewahren.

Dankbar, zufrieden und glücklich lasse ich die Woche los und genieße das Wochenende.

Welche kleinen Sonnenstrahlen haben deine Woche erhellt?

Erzähle mir gerne in den Kommentaren davon!

Herzlich

Pippilotta 🙋‍♀️🤍




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Freitag, 11. September 2026

Morgengruß

 




Heute auch für die Bloggerwelt ein lieber Morgengruß.

Ich wünsche euch allen einen zauberhaften und kunterbunten Freitag.

Herzlich
Pippilotta 🙋‍♀️🤍



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